Bruce Brown

Autor, Produzent, Regisseur

Vorhandene Filme:
1 seit 1966
Geschlecht:
männlich
Geburtstag:
1937-12-01 (79 Jahre)
Geburtsort:
San Francisco, California, USA
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Biografie

Geboren 1937 in San Francisco, wuchs Bruce Brown in Süd Kalifornien auf, wo er bereits im Alter von 11 Jahren mit dem Surfen begann. 1955 beendete er die Wilson High School an der er vor allem als Sportler bekannt war. Laut Selbstauskunft brillierte der Schüler Brown, aber hauptsächlich im Nicht-Anwesend-Sein. Stattdessen verbrachte der Teenager seine Tage am Strand. Nach dem High School Abschluss trat Brown der Navy bei und besuchte die Submarine School. Diese absolvierte er als einer der Besten und wurde auf einen Stützpunkt nach Hawaii versetzt, wo er damit begann 8mm Filme zu drehen. 1957 verließ Brown die Navy, kehrte zurück nach Kalifornien und arbeitete in San Clemente als Rettungsschwimmer. Bereits kurz nach seiner Rückkehr unterbreitete Dale Velzy (ein großer Industrieller und Fabrikant) Brown das Angebot für $ 5,000 einen Film zu drehen, der das Velzy-Surf-Team promoten sollte. Das Geld deckte die Kosten für Kamera, Reise und ein Jahr Lebensunterhalt. Das Leben das Brown filmte, war ihm bereits sehr vertraut. Gesurft wurde in Kalifornien, man reiste nach Hawaii, fuhr mit sog. Goofy Beaters und schlief am Strand. Das Endprodukt war der Film “Slippery When Wet” (1958). Es folgten die Filme “Surf Crazy” (1959), “Barefoot Adventure” (1960), “Surfing Hollow Days” (1961) und “Waterlogged” (1962).

Das Surfen boomte in den 60ern und Brown verzeichnete großen Erfolg mit seinen Filmen. Seine Kameralinse dokumentierte und unterstützte den Aufschwung des neuen Kult-Sports. Den Winter 1961 verbrachte Brown als “Surfing Hollow Days” auf Hawaii mit Phil Edwards und filmte dabei Edwards bahnbrechende erste Rides in der Banzai Pipeline. Browns Filmkonzept war effektiv, der Filmmarkt wurde aber zusehends mit Surffilmen überschwemmt. 1963 entscheidet sich der Filmemacher für ein neues Konzept. Zwei Surfer, Robert August und Mike Hynson, zogen ihren Vorteil daraus, dass wenn in der nördlichen Hemisphäre Winter herrscht, in der Südlichen Sommer ist. Das Konzept war einfach und profund zugleich und kam einem Surfer-Paradies nahe: ein Endloser Sommer! Veröffentlicht 1966, wurde “The Endless Summer” Browns erfolgreichster Film und sorgte für ausverkaufte Kinos in den USA und auf Hawaii. Das Publikum war so begeistert und angespornt, dass Brown überzeugt war, dass dieser Film auch Nicht-Surfern gefiel. Nach “The Endless Summer” ließ Brown sich in Dana Point (Kalifornien) nieder und begann mit der Arbeit an einem Film, der seiner anderen Passion gewidmet war: Moto Cross. Das Resultat wurde die Dokumentation “On Any Sunday” (1971), mitproduziert von Browns Freund, dem Schauspieler Steve McQueen.

Um 1980 zog der Filmemacher mit seiner Frau Pat und seinen Kindern Dana, Wade und Nancy auf eine entlegene Ranch nördlich von Santa Barbara. Dort baute er ein Haus, konnte surfen, Motorrad fahren, sich in Autorestaurierung üben und Autorennen fahren. Erst 1992 verließ Bruce Brown seinen Vorruhestand und begann mit der Arbeit an der Hollywood-Fortsetzung “The Endless Summer II” (1994), einer Auffrischung des Originals von 1964 mit den Protagonisten Robert “Wingnut” Weaver und Pat O’Connell. Doch Brown war sowohl von den Dreharbeiten als auch vom Ergebnis enttäuscht.

Heute fährt Brown Autorennen und betrachtet den Ozean. Er surfte bereits seit einer Weile nicht mehr, aber er plant es bald wieder zu tun. Robert August schickte ihm ein neues Board … .

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