Bernardo Bertolucci

Regisseur, Drehbuch, Autor, Gezeigte Person

Bernardo Bertolucci ist ein bedeutender italienischer Regisseur, der mit seinen Filmen immer wieder heikle politische oder gesellschaftliche Themen anspricht. Seine Filme sind in der Regel große Epen. Er porträtiert historische Persönlichkeiten ebenso wie einfache Leute.

Leben und Werk

Bernardo Bertolucci wurde am 16. März 1940 in Parma geboren. Anfang der 1960er Jahre begann er, nachdem er zunächst als Lyriker tätig war, als Regieassistent von Pier Paolo Pasolini zu arbeiten.

Seine ersten Filme waren La commare secca (1962), Vor der Revolution (1964) und Die Strategie der Spinne (1970). In diesen Filmen beschäftigte er sich z.B. mit neuen Erzählformen und kritischen Themen wie dem Faschismus in Italien.

Der Durchbruch kam für Bernardo Bertolucci schließlich mit den späteren Filmen: Der große Irrtum (1970), Der letzte Tango in Paris (1973) und 1900 (1978). Dabei erreichte vor allem Der letzte Tango in Paris weltweite Bekanntheit, da die Hauptrolle mit Marlon Brando und Maria Schneider besetzt waren und diese in etlichen freizügigen Szenen zu sehen waren. Bernardo Bertolucci selbst ging es dabei aber eher um die generellen Themen der 68er-Bewegung, wie Liebe vs. Bürgerlichkeit, Individualität vs. Masse, Bindungen vs. Isolation, etc.

In den 1980er und 1990er Jahren entstanden weitere erfolgreiche Filme: Der Letzte Kaiser (1987), Der Himmel über der Wüste (1990) und Little Buddha (1994).

2003 folgte schließlich Die Träumer, der wiederrum international erfolgreich war.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Bernardo Bertolucci in der Wikipedia (dt.)

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