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Die große Sause

La Grande Vadrouille

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(8 Stimmen)
8.00
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1966-12-01
Laufzeit:
132 Minuten
Sprachen (im Original):
Französisch
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französisch

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    Die große Sause
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    Drei Bruchpiloten in Paris
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Mit 17 Mio. Zuschauern war La Grande Vadrouille aus dem Jahre 1966 über 40 Jahre lang der erfolgreichste französische Film. Die Komödie mit Louis de Funès handelt von drei britischen Fallschirmpiloten, die im zweiten Weltkrieg über Paris abstürzen.

Handlung

Im Jahre 1942, während der Besetzung Frankreichs durch Nazideutschland im Zweiten Weltkrieg, wird ein britischer Bomber auf dem Rückflug nach England über Paris abgeschossen. Die drei mit Fallschirmen abgesprungenen Briten landen an drei verschiedenen Orten. Peter Cunningham (Claudio Brook) lernt zufällig den Malermeister Bouvet (Bourvil) kennen. Gemeinsam retten sie sich auf der Flucht über die Dächer in die Wohnung der jungen Puppenspielerin Juliette (Marie Dubois). Peters Landsmann Alan Mc Intosh (Mike Marshall) begegnet nach einem Absprung aufs Dach der Pariser Oper dem eitlen Dirigenten LeFort (Louis de Funès). Sie beabsichtigen, sich mit dem dritten Briten, Sir Reginald Brook (Terry-Thomas) über die Demarkationslinie in die so genannte „freie Zone“ abzusetzen, von wo aus sie wieder nach Großbritannien zurückkehren wollen. Der Dirigent zeigt zunächst wenig Neigung, den alliierten Kämpfern zu helfen.

Nachdem die Deutschen bei ihm den Fallschirm gefunden haben, muss er jedoch untertauchen und begibt sich anstelle des Briten zum Treffpunkt, den die drei vor dem Absprung vereinbart haben. Auch Bouvet erscheint, weil inzwischen bei ihm die Gestapo aufgetaucht ist. Zu fünft treten die Männer und Juliette die weitere Flucht an, die sich schwierig und gefährlich gestaltet, weil sie zu gelegentlichen und zufälligen Begegnungen mit der deutschen Besatzungsmacht führt. Trotz Juliettes Hilfe wird Peter Cunningham in einem Zug verhaftet. Der Wehrmachts-Major Achbach (Benno Sterzenbach) setzt viel daran, auch die beiden anderen Briten festzunehmen. Mit Hilfe der ansässigen Nonnen (Andrea Parisy, Mary Marquet) finden die Flüchtigen kurze Zeit Unterschlupf in einem Kloster. Später bieten ihnen Juliette und eine Hotelbesitzerin (Colette Brosset) ein Versteck, in deren Gaststätte auch deutsche Offiziere, darunter Aschbach und sein Leutnant Stürmer (Sieghardt Rupp), logieren. Verkleidet als deutsche Soldaten, können sie Peter befreien. Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd, bei der sie die Verfolger mit Kürbissen bewerfen, gelingt ihnen die Flucht in zwei Segelflugzeugen in die „freie Zone“.

Der Erfolg des Films

1966, im Jahr der Nouvelle Vague, schaffte Gérard Oury eine Kriegsklamotte, die über 17 Mio. Franzosen in die Kinosäle lockte. Erst 2008 übertraf eine Komödie diesen Rekordzahlen: Willkommen bei den Sch'tis lockte rund 20 Mio. Franzosen vor die Leinwand. Der Erfolg des Films ist sowohl auf die Starbesetzung, als auch auf den bewusst komischen Umgang mit dem Zweiten Weltkrieg zurückzuführen, durch den der ehemalige Kriegsfeind Deutschland ins Lächerliche gezogen wird.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

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