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Die Ehe der Maria Braun

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1979-02-20
Laufzeit:
116 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch
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Mit 'Die Ehe der Maria Braun' ist Fassbinder das Portrait einer starken Frau gelungen, die vor dem Hintergrund von deutscher Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder zu Emanzipation und Karriere gezwungen wird, ohne dabei auf ihr persönliches Glück zu achten. Der Film gilt als eines der Meisterwerke Fassbinders, das internationale Bekanntheit erreichte.

Handlung

Maria (Hanna Schygulla) wartet nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs jeden Tag auf die Rückkehr ihres Mannes Hermann (Klaus Löwitsch), den sie erst kurz zuvor geheiratet hatte, und bekommt schließlich die Nachricht, dass dieser gefallen sei.

Maria beginnt als Bardame in einem Kabarett zu arbeiten und lernt dort den amerikanischen Soldaten Bill (Greg Eagles) kennen. Als ihr Mann unverhofft zurückkehrt, sieht er die beiden beim Liebespiel. Es kommt zum Streit zwischen den beiden Männern: Maria geht dazwischen und schlägt Bill im Streit eine Flasche auf den Kopf. Dieser stirbt und Hermann nimmt die Tat auf sich und geht ins Gefängnis.

Maria liebt ihn und arbeitet hart für ein gemeinsames Leben nach der Entlassung. Durch Zufall lernt sie den französischen Geschäftsmann Karl Oswald (Ivan Desny) kennen und beginnt für ihn als persönliche Referentin zu arbeiten.

Im Laufe der Zeit beginnt sie eine Affaire mit Oswald, besucht jedoch auch weiterhin ihren Mann im Gefängnis. Maria ist mittlerweile eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die aber privat mit ihren Sorgen zu kämpfen hat. Als Hermann ein Jahrzehnt später entlassen wird, beschließt er nach Kanada zu gehen um dort ein neues Leben zu beginnen.

Er schickt Maria jedoch jeden Monat eine Rose und kehrt am Ende des Films zurück. Oswald ist mittlerweile verstorben und hat beide beeerbt. In der Nacht ihrer Versöhnung passiert allerdings ein Unglück…

Bewertungen

Die Ehe der Maria Braun erzählt vom Verlust der Seele in einer Gesellschaft, die den materiellen Wohlstand in den Himmel hebt. Glänzend verkörpert von Schygulla, leidet Maria, weil sie Selbstachtung und Würde mit unmenschlichen Mitteln erstrebt.1

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Wissenswertes

Quellen

  • Schneider. 1001 Filme. Zürich: Edition Olms, 2004. S. 650

1 Schneider. 1001 Filme. Zürich: Edition Olms, 2004. S. 650

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