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Das gelobte Land

Ziemia obiecana

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1975-02-21
Laufzeit:
179 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch, Polnisch
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Der auf dem gleichnamigen Roman Władysław Reymonts basierende Film des polnischen Regisseurs Andrzej Wajda spielt in der aufstrebenden polnischen Stadt Łódź des ausgehenden 19. Jahrhunderts und handelt von drei Freunden, die mit dem Bau einer Textilfabrik das große Geld verdienen wollen. Es ist ein bemerkenswertes Portrait der polnischen Gründerzeit im Allgemeinen und der Industriestadt Łódź im Besonderen.

Handlung

Ende des 19. Jahrhunderts erlebt die polnische Stadt Łódź einen atemberaubenden Aufschwung. Innerhalb weniger Jahre hat sie sich von einer Kleinstadt zu der bedeutendsten Textilindustriestadt unter russischer Herrschaft entwickelt. Von überall her strebten die Menschen in das gelobte Land, so dass die Einwohnerzahl innerhalb weniger Jahre von unter tausend auf mehrere hunderttausend anstieg. Die Bevölkerung bestand zu jeweils einem Drittel aus Polen, Juden und Deutschen.

Auch der junge polnische Ingenieur Karol Borowiecki (Daniel Olbrychski) zusammen mit seinen Freunden, dem Deutschen Max Baum (Andrzej Seweryn), Sohn eines alten Textilfabrikanten und dem jüdischen Makler Moritz Welt (Wojciech Pszoniak) von einer eigenen Fabrik.

Auf einer abendlichen Theatervorstellung macht Borowiecki die Bekanntschaft mit Lucy Zucker (Kalina Jedrusik), der attraktiven Gattin eines reichen Fabrikanten. Es gelingt ihm, von ihr eine geheime Information, die die gesamten Textilfabrikantenkreise in Unruhe versetzt, zu erlangen: Der Einfuhrzoll für die Baumwolle wird in Kürze angehoben, was zu stark steigenden Rohstoffpreisen führt.

Borowiecki, Baum und Welt nutzen die Gunst der Stunde und legen ihr ganzes Geld zusammen, um noch vor der Zollerhöhung eine möglichst große Ladung Baumwolle zu kaufen, und Welt macht sich auf den Weg nach Hamburg. Aus dem Erlös des geplanten teuren Verkaufs der Baumwolle soll dann der Bau der Fabrik finanziert werden. Doch das Vorhaben Borowieckis und seiner Freunde stößt auf den organisierten Widerstand der bereits ansässigen jüdischen und deutschen Textilfabrikanten, die Angst vor der sich abzeichnenden polnischen Konkurrenz haben. Denn sie sind überzeugt, dass eine polnische Fabrik automatisch die Unterstützung des gesamten Landes erhalten wird. Da Borowiecki als Folge der sicher geglaubte Kredit verwehrt wird, sind die drei Jungunternehmer gezwungen, die bereits für die Fabrik gekauften Maschinen abzubestellen. Um sein Vorhaben doch noch zu verwirklichen, verkauft Borowiecki das Familienvermögen – einen Grundbesitz in der Nähe der Stadt. Borowieckis Vater, ein Grundbesitzer alten Stils, der mit der modernen Welt nicht mehr zurechtkommt, muss zusammen mit Anka (Anna Nehrebecka), der Verlobten Borowieckis, von seinem Hof in die Stadt ziehen. Doch Borowiecki, Baum und Welt können nun endlich ihre Fabrik bauen.

Zur Einweihungsfeier konfrontiert der Fabrikant Zucker (Jerzy Nowak) Borowiecki mit der Affäre, die dieser mit seiner Frau hat. Borowiecki versucht alles abzustreiten, doch Zucker glaubt ihm kein Wort.

Bald darauf fährt Lucy Zucker nach Berlin, und Borowiecki entschließt sich, sie heimlich zu begleiten. Während er mit Lucy im Zug sitzt, erhält er plötzlich ein Telegramm, in dem steht, dass die Fabrik von ihm und seinen Freunden in abgebrannt ist. Gelegt hat den Brand der alte Zucker, der sich an Borowiecki für die Affäre mit seiner Frau rächen wollte. Die drei Unternehmer haben aus Kostengründen darauf verzichtet, ihre Fabrik zu versichern. Nun sind sie ruiniert. In derselben Nacht erreicht Borowiecki noch die Nachricht vom Tode seines Vaters.

Doch Borowiecki gibt nicht auf: Um sein Ziel, einer der ganz großen Industriellen zu werden, trennt er sich von seiner Verlobten Anka und heiratet die Tochter des deustchen Millionärs Mada Müller (Bozena Dykiel). Borowiecki schafft es, doch noch zu den großen Textilmagnaten zu zählen, zahlt dafür aber den Preis der völligen Preisgabe seiner früheren Ideale und Jugendträume.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Informationen über Łódź in der Wikipedia (dt.)

Quellen

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