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Vertigo

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1958-05-09
Laufzeit:
128 Minuten
Budget:
$2,479,000
Sprachen (im Original):
Englisch
Produktionsfirmen:
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englisch

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    Vertigo - Aus dem Reich der Toten
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Der Ex-Polizist Scottie Ferguson wird von einem ehemaligen Freund zur Beschattung seiner Frau engagiert, die vom Geist ihrer Urgroßmutter heimgesucht wird. Hitchcock inszeniert die Geschichte um "Scotties" Höhenangst mit bahnbrechenden Mitteln.

Handlung

Polizist John ‘Scottie’ Ferguson (James Stewart) leidet an Höhenangst, seit er einen Kollegen bei der Verfolgung eines Verbrechers über Dächer in den Abgrund hat stürzen sehen. Eigentlich möchte er deswegen seine Arbeit aufgeben, als der ehemalige Schulfreund Gavin Elster (Tom Helmore) ihn bittet, seine Frau Madeleine (Kim Novak) zu beschatten. Diese soll in letzter Zeit Anzeichen einer Geisteskrankheit gezeigt haben. Um sich ein genaueres Bild zu verschaffen, möchte Elster über Scottie an mehr Informationen gelangen.

Die Beschattung

Scottie willigt auf das Drängen Elsters ein und beginnt die Beschattung. Dabei fällt ihm auf, dass sich die schöne Madeleine tatsächlich äußerst merkwürdig verhält. Nachdem sie ziellos durch die Straßen San Franciscos gefahren ist, kauft sie Blumen und legt diese am Grab einer Frau namens Carlotta Valdes ab, die 1857 gestorben ist. Danach betrachtet sie wie von Sinnen ein Bildnis dieser Frau, deren Frisur sie kopiert hat, in einer Gemäldegalerie. Anschließend kehrt sie in einem Hotel ein, von dem Scottie später erfährt, dass es das ehemalige Haus eben dieser Carlotta Valdes war.

Carlotta Valdes

Durch seine beste Freundin Midge (Barbara Bel Geddes) lernt Scottie einen Experten kennen, der das Mysterium um Carlotta Valdes lüftet. Die aus Spanien stammende Kabarett-Sängerin lebte von 1831 bis 1857 und hatte in San Francisco einen Mann geheiratet, mit dem sie ein Kind bekam. Nur kurze Zeit später verließ sie dieser Mann und nahm ihr das Kind weg. Darüber wurde die Frau wahnsinnig und brachte sich schließlich um.

Elster erzählt Scottie weitere Details. Da Madeleine die Urenkelin Carlotta Valdes’ ist, ahnte er schon, dass seine Frau von deren Geist heimgesucht wird. Ängstlich erklärt er Scottie, dass Madeleine nichts von dem Selbstmord ihrer Urgroßmutter wüsste und er alles von Madeleines Mutter erfahren habe. Da Carlotta Valdes im Alter von 26 Jahren gestorben sei und Madeleine nun dieses Alter erreicht habe, sei er außer sich vor Sorge. Scottie versichert ihm, auf Madeleine aufzupassen.

Der Suizidversuch

Am nächsten Tag stürzt sich Madeleine in die Bucht von San Francisco. Scottie, der sie dabei beobachtet hat, kann ihr gerade noch das Leben retten und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Nachdem sich Madeleine erholt hat, wird schnell klar, dass sie sich an nichts erinnern kann. Die beiden unterhalten sich vertraut, als das Telefon klingelt und Elster nach dem Befinden seiner Frau fragt. Doch als Scottie das Telefonat beendet hat, ist Madeleine verschwunden.

Tags darauf trifft Scottie Madeleine zuhause an und bittet sie, mit ihm spazieren zu gehen. Nach erstem Zögern willigt Madeleine ein und die beiden fahren in den Wald. Dort wirkt Madeleine plötzlich wieder wie weggetreten. Scottie, der sich bemüht das Geheimnis zu lüften, fühlt sich immer mehr von der kühlen Blondine angezogen. Als Madeleine wieder zu sich gekommen ist, küssen sich die beiden und Scottie gesteht, sich in Madeleine verliebt zu haben.

Madeleine berichtet Scottie ein paar Tage später, von einem Kloster geträumt zu haben, das Scottie als Mission San Bautista wieder erkennt. Um Madeleine zu helfen, fahren die beiden dorthin. Dort wird Madeleine sichtlich unruhig. Nachdem sie Scottie ihre Liebe erklärt hat, eilt sie die Treppen des Kirchturms hinauf und springt aus dem Fenster. Scottie, der ihr nachgeeilt ist, kann sie aufgrund seiner Höhenangst nicht retten.

Einige Zeit später

Spoiler
Spoiler

Weiterführende Informationen

Wissenswertes

  • Alfred Hitchcock hat einen Cameo-Auftritt, kurz bevor Scottie Gavin Elsters Büro betritt.
  • Es existierten irsprünglich drei deutsche Synchronfassungen. Die erste aus dem Jahre 1958 ist verloren gegangen, während heute nur noch die Version von 1997 verwendet wird. Die 1984er-Version wird nicht mehr gezeigt.

Weitere Informationen im Internet

Quellen

Le Grand Atlas Hitchcock, Edition Glénat, Issy-les-Moulineaux 2000, ISBN 2-7234-3376-5 (frz.)

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