DE 
 

Gegenüber

 
abstimmen
(10 Stimmen)
6.80
bearbeiten Hilfe

Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2007-05-20
Laufzeit:
96 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch
Offizielle Website:
bearbeiten Hilfe

Trailer

Play

deutsch

Regisseur:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
hinzufügen Hilfe

Kategorien

Genre

Produktion

Bedeutung

Gattung

hinzufügen Hilfe

Schlagwörter

hinzufügen Hilfe

Verweise

 Es wurden noch keine Verweise auf andere Filme festgelegt.
bearbeiten Hilfe

Alternative Titel

Für diese Sprache wurden noch keine alternativen Namen festgelegt.
Film angelegt von:
Film zuletzt bearbeitet von:
Hilfe

Filminformationen einbinden

Spielfilmdebüt von Regisseur Jan Bonny, in dem er das Portrait einer zerstörten Ehe nachzeichnet. Weltpremiere feierte das Drama in Cannes 2007, wo es mit einer lobenden Erwähnung in der Reihe "Quinzaine des Realisateurs" ausgezeichnet wurde. Die Deutschlandpremiere fand im Rahmen des Münchner Filmfestes statt.

Handlung

Familienleben in Essen

Mit seiner ruhigen und besonnen Art kann Streifenpolizist Georg Hoffmann (Matthias Brandt) seinem jüngeren Partner Michael (Wotan Wilke Möhring) bei einem riskanten Einsatz das Leben retten. Während Vorgesetzte und Kollegen ihn als Helden feiern, erzählt er seiner Frau Anne (Victoria Trauttmansdorff) nichts von dem Vorfall.

Schon lange ist Georg Streifenpolizist und seit über 20 Jahren ist er mit Anne, einer attraktiven Grundschullehrerin, verheiratet. Alle Kollegen und Bekannten halten die beiden für ein perfektes Ehepaar. Die beiden könnten sich gerade etwas Zeit für einander nehmen, Tochter Marie (Anna Brass) und Sohn Lukas (Pablo Ben-Yakov) sind zum Studium aus dem Haus. Anne ist es wichtig, dass ihre Kinder zur Universität gehen, und vor allem, dass ihre Tochter Lehrerin wird, genau wie sie. Scheinbar führt die Familie ein stilles, unauffälliges Leben in der Essener Vorstadt, das viel Alltag und wenig Aufregung zu bieten hat.

Jeden Mittwoch fährt die ganze Familie zum Abendessen zu Annes Eltern. Diese Abende enden fast immer mit Belehrungen des Großvaters Hans Josef (Jochen Striebeck), da er meint, seine Tochter hätte mehr aus ihrem Leben machen können als an einer Grundschule zu unterrichten. Er macht auch keinen Hehl daraus, dass er den zurückhaltenden Georg für einen Versager hält. Rituell füllt Hans Josef einen Scheck aus, mit dem er das Studium seiner Enkel finanziert und seiner Tochter demonstriert, dass sie finanziell auf seine Unterstützung angewiesen ist. Während Anne unter dem Verhalten ihres Vaters leidet und sich nach seiner Anerkennung sehnt, läßt Georg Hans Josefs Spitzen mit stoischer Teilnahmslosigkeit über sich ergehen.

Das Bild bröckelt

Aufgrund seines couragierten Verhaltens, als Georg Michaels Leben rettete, soll er endlich befördert werden, und er ausgerechnet den Posten bekommen, den Michael seit langem haben will. Georg will gar nicht unbedingt aufsteigen; er wünscht sich eigentlich nur, dass alles einfach möglichst gut, möglichst harmonisch ist.

Erst als Michael zu Besuch kommt, erfährt Anne von der verschwiegenen Heldentat. Für sie stellt Georgs Schweigen einen Vertrauensbruch dar, auf den sie mit einem Wutausbruch reagiert. Nachdem Michael gegangen und sie mit ihrem Ehemann wieder alleine ist, steigert sich ihre Rage noch. Schnell wird klar, dass die Situation zwischen den beiden nicht zum ersten Mal in Gewalt eskaliert und Georg flüchtet sich in die Passivität, mit der er immer auf schwierige Situationen reagiert.

Als Georg seiner Frau später von der anstehenden Beförderung erzählt, gerät das labile Gleichgewicht ihrer Familie immer stärker ins Wanken. Auch wenn Anne auf ihren Mann stolz sein will, hat sie auch Angst davor, ins Hintertreffen zu geraten. Beim wöchentlichen Abendessen zeigt ihr Vater seinem Schwiegersohn seine Anerkennung, was Anne für sich als Herabwürdigung empfindet. Erneut fällt es ihr schwer, ihre Wut zu kontrollieren, bei einer Autofahrt kommt es beinahe zu einem Unfall.

Eines Abends bringt Georg seine Kollegen auf ein Feierabendbier mit nach Hause. Voller Stolz will Anne auf Georgs Beförderung anstoßen. Michael, der gehofft hatte, dass Georg ihm zuliebe auf die Beförderung verzichtet, ist enttäuscht. Seinen Frust spült er mit Alkohol hinunter; ausgiebig flirtet er mit Anne, mit unausweichlichen Konsequenzen. Bald schon lassen sich die Probleme der Familie auch nicht mehr vor Außenstehenden verbergen. Das Paar hat sich immer tiefer in einem Netz aus Vorwürfen, Verheimlichen, Ausweichen, Aggression und scheinbarer Versöhnung verstrickt. Und auch die Spuren der körperlichen Gewalt sind kaum noch zu übersehen.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

  • Presseheft des Verleihs

Artikel bearbeiten


Empfehlungen

Alle Textinformationen auf dieser Seite sind lizensiert unter den Bedingungen der Creative Commons-Lizenz. Für mehr Informationen, siehe bitte unter Copyright nach. Wir kooperieren mit www.moviepilot.de und tv-browser.org.
Mobile