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Spiegelbild im goldenen Auge

Reflections in a Golden Eye

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(5 Stimmen)
7.20
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1967-10-11
Laufzeit:
106 Minuten
Sprachen (im Original):
Englisch
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Das elegische Kunstfilm-Drama zeigt Marlon Brando und Elizabeth Taylor in einer ungewöhnlichen, bisexuellen Dreiecksbeziehung. In einem Militärcamp begehrt der homsexuelle Major Weldon den Soldaten Willams (Robert Forster), der nachts splitternackt durch die Wälder reitet. Als er erfährt, dass Wiliams seine Frau liebt, tötet er ihn.

Handlung

Ein Camp der Army im amerikanischen Süden. Major Weldon Penderton scheint mit seiner Frau Leonora glücklich verheiratet zu sein. Hinter einem stabilisierenden Gerüst aus straffer militärischer Disziplin und grotesker männlicher Eitelkeit quälen ihn insgeheim jedoch Zweifel an seiner sexuellen Identität. In einer Schachtel bewahrt er Dinge auf, die ihn an erregende Begegnungen mit anderen Männern erinnern. Darunter befindet sich etwa ein silberner Löffel, den Weldon vor einiger Zeit Captain Weincheck gestohlen hat, einem Außenseiter des Offizierskorps, den Weldon später, als er das Interesse an ihm verliert, zum Verlassen des Militärs drängen wird.

Leonora hat, wie sich im Laufe der Handlung in zunehmender Schärfe zeigt, neben ihren liebreizenden auch sadistische Züge und rächt sich für die sexuelle Indifferenz ihres Mannes mit Spott über seine Impotenz. Gleichzeitig hat sie ein heimliches Liebesverhältnis mit Colonel Morris Langdon. Dessen Ehefrau Alison entdeckt seine Untreue.

In dieses brisante Viereck dringt Private Williams ein, ein betörend schöner Soldat, den Leonora als Pferdeknecht beschäftigt. Da Williams die Gewohnheit hat, Leonoras Pferde heimlich im Wald auszureiten – ohne Sattel und splitternackt –, wird unausweichlich bald auch Weldon auf ihn aufmerksam. Weldon weiß nicht, dass Williams nur an Leonora interessiert ist.

Während einer Boxveranstaltung, die Weldon gemeinsam mit Leonora und Morris besucht, kommt zwischen Weldon und Williams zu einem Blickwechsel, den Weldon als homoerotische Annäherung deutet. Anschließend geht er Williams nach, wagt aber nicht, ihm bis zu seinem Quartier zu folgen. Ein Schokoladenpapier, das Williams auf dem Heimweg achtlos fallenlässt, steckt Weldon ein und legt es später in sein Schatzkästchen.

Zur selben Zeit entdeckt Alison, die im Nachbarhaus wohnt, im Garten einen Mann, den sie in der Dunkelheit für Morris hält. Sie läuft nach nebenan und teilt Weldon mit, dass Leonora mit Morris ein Verhältnis habe. Da Weldon ihr nicht glaubt – wie alle anderen hält er Alison für geistesgestört –, betritt sie, um den Ehebrecher zu stellen, selbst Leonoras Schlafzimmer, findet dort jedoch nicht ihren Mann, sondern Williams vor, der sich eingeschlichen hat, um die schlafende Leonora zu betrachten. Nachdem Williams geflohen ist, kehrt Alison nach Hause zurück, teilt ihrem Mann mit, dass seine Geliebte ihn betrüge und dass sie, Alison, sich scheiden lassen werde. Morris lässt seine Frau daraufhin in eine Nervenklinik einweisen, wo sie überraschend an einem Herzinfarkt stirbt.

Schließlich wird Weldon selbst Zeuge, wie Williams nachts durch den Garten schleicht. Auf seinem Bett sitzend erwartet er Williams in der zwiespältigen Hoffnung, er selbst sei das Ziel von Williams Begierde. Diese Hoffnung wird jedoch jäh enttäuscht, als Williams nicht in Weldons Schlafzimmer, sondern das der schlafenden Eleonora eindringt. Rasend vor Eifersucht erschießt Weldon den Liebhaber, den er nicht haben kann.

Wissenswertes

  • John Huston filmte den ganzen Film im Filtracolor-Verfahren, wodurch alle Bilder einen Goldstich erhielten.
  • Gilt als eine von Brandos besten Darstellungen.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

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