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Sommersturm

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2004-09-02
Laufzeit:
98 Minuten
Budget:
$2,700,000
Sprachen (im Original):
Deutsch
Offizielle Website:
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Sommersturm erzählt behutsam das Coming Out eines Teenager der heutigen Zeit, die Geschichte seiner ersten großen unerfüllten Liebe und seiner Selbstfindung. In seiner realistischen und selbstbewussten Darstellung junger Schwuler leistet der Film einen großen Beitrag für die Toleranz insbesondere beim jugendlichen Publikum. Es ist nach Ganz und Gar der zweite Spielfilm des jungen Nachwuchsregisseurs Marco Kreuzpaintner.

Handlung

Die 17-jährigen Tobi (Robert Stadlober) und Achim (Kostja Ullmann) sind die besten Freunde und beide auch erfolgreich im Starnberger Ruderclub RSC. Diesen Sommer geht es mit dem Rudervierer in ein Zeltlager, gelegen an einem idyllischen See. Denn dort steht ein Wettkampf gegen vier weitere Mannschaften an, bei dem die beiden mit ihrem Ruderclub natürlich den Pokal gewinnen wollen.

Die Überraschung

Im Sommercamp ist auch das Mädchenteam des RSC dabei. Für Achim die Gelegenheit, seiner Freundin Sandra (Miriam Morgenstern) auch sexuell näher zu kommen. Doch merkwürdigerweise lässt Tobi das nicht kalt. Er merkt, dass er eifersüchtig auf Sandra ist. Auch sind ihm die Annäherungsversuche von Sandras hübscher Freundin Anke (Alicja Bachleda-Curuś) ziemlich egal.

Die anderen Jungs freuen sich unterdessen schon auf die Ankunft der angekündigten Mädchenmannschaft aus Berlin. Doch zur großen Überraschung aller taucht statt der Mädchen eine schwule Rudermannschaft namens Queerschlag aus Berlin auf.

Homo vs. Hetero

Das Zusammentreffen der bayerischen Heterojugendlichen mit den schwulen Hauptstädtern erweist sich als sehr amüsant. Immer wieder gerät die Mannschaft von Tobi und Achim verbal in die Defensive angesichts der vor Selbstbewusstsein strotzenden schwulen Teenager. Denn diese räumen nicht nur mit den vielen Schwulenklischees auf, die in den Köpfen der Heterojungs, allen voran in dem vom homophoben Georg (Tristano Casanova), herumspuken. Obendrein entpuppen sie sich auch als verdammt gute Ruderer, die ebenfalls den Gewinn des Pokals anvisiert haben. Der muskulöse Malte (Hanno Koffler) von Queerschlag, dessen Hobby das “Hetenknacken“ ist, stört sich überhaupt nicht an dem homophoben Verhalten Georgs, sondern beginnt diesen offensiv anzubaggern. Leo (Marlon Kittel) wirft währenddessen eine Auge auf Tobi.

Das Erste Mal

Tobi beginnt zu ahnen, dass er für Achim mehr als nur freundschaftliche Gefühle entwickelt. Erschrocken fragt er sich, ob Achim denn auch einen schwulen besten Freund haben könnte. Er leidet immer mehr unter seinen Gefühlen und beginnt, gegen Achims Freundin Sandra zu intrigieren. Gleichzeitig versucht er Anke auf Distanz zu halten und verstrickt sich dabei in immer neue Notlügen. Als Tobi mit seinem besten Freund nach dem Baden auf den Steg klettert, hält er es plötzlich nicht mehr aus und küsst Achim. Der ist völlig schockiert und rennt davon. Lange bleibt Tobi nicht allein, denn kurz darauf machen sich die Jungs von Queerschlag auf dem Steg breit. Anstatt zu trainieren, bleibt Tobi am See und hat viel Spaß mit den Queerschlägern. Irgendwann schlummert Tobi in der Sonne ein, und als er wieder aufwacht, ist nur noch Leo da. Die beiden kommen sich schnell näher, und schließlich erlebt Tobi mit Leo seinen ersten schwulen Sex.

Als Tobi ins Zeltlager zurückkehrt, fühlt er sich mächtig ausgegrenzt. Achim ist immer noch schockiert über Tobis Annäherungsversuch und der Trainer Hansi (Jürgen Tonkel) ist stinksauer, dass Tobi nicht beim Training war. Tobi fasst sich ein Herz und erklärt Anke, dass er für Mädchen nichts empfindet.

Der Sommersturm

Am Abend vor dem Wettkampf ist ein gemeinsames Grillen vom RSC und dem RC Queerschlag geplant. Doch passend zu der aufgeladenen Stimmung im Lager zieht ein Gewittersturm auf. Und der homophobe Georg ist spurlos verschwunden. Den haben Maltes freche Avancen so sehr verängstigt, dass er getürmt ist. Angesichts des hereinbrechenden Sommersturmes startet Trainer Hansi eine Suchaktion. Während alle in den Wald gehen, um Georg zu suchen, nutzen Achim und Sandra die Chance, ziehen sich zurück und haben das erste Mal Sex miteinander. Tobi bekommt das mit und rast vor Eifersucht. Er löst damit unter den Jungs eine Gruppenschlägerei aus. Als wäre das nicht genug, verwüstet das Unwetter die Zelte, und die Mannschaften müssen in die nahe Jugendherberge fliehen. Achim ist nach alldem, was geschehen ist, nicht mehr bereit, mit Tobi in einem Zimmer zu schlafen. Also übernachtet Tobi bei Leo im Zimmer.

Der Gewinner

Am nächsten Morgen – kurz vor Wettkampfbeginn – nimmt Tobi all seinen Mut zusammen und sagt der versammelten Mannschaft, dass er schwul ist. Die Reaktionen der anderen sind zu seiner Überraschung erleichtert und wohlwollend. Selbst Georg gesteht, sich in Malte verliebt zu haben. Auch Achim versöhnt sich am Ende mit Tobi. Den Wettkampf gewinnt übrigens der RC Queerschlag – und für Tobi beginnt ein neuer Abschnitt im Leben.

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Quellen

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