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Turkish Star Wars

Dünyayi kurtaran adam

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1982-06-20
Laufzeit:
91 Minuten
Sprachen (im Original):
Türkisch
Produktionsfirmen:
-
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Zwei Raumfahrer stürzen auf einem Wüstenplaneten ab und treffen dort auf einen bösen Zauberer, der die Weltherrschaft an sich reißen will. Unfreiwillig komischer und ernst gemeinter Trashfilm ohne Logik, dafür mit einem gold bemalten Brett als Zauberschwert.

Während einer Raumschlacht in ferner Zukunft stürzen die türkischen Weltraum-Piloten Murat (Cüneyt Arkin) und Ali (Mehmet Ali Erdil) auf einem Wüstenplaneten ab.

Dort werden sie von Skelett-Kriegern des bösartigen galaktischen Tyrannen angegriffen, gehen (nachdem sie etwa 20 der 4 getötet haben) ohne größere Anstrengung siegreich aus dem Kampf hervor. Bald darauf geraten sie dennoch in die Gewalt des Tyrannen (Füsun Uçar), der die nun nackten und offensichtlich muskulösen Helden zur Teilnahme an Gladiatorenkämpfen nötigen will.

Es wird enthüllt, dass es sich bei dem Tyrannen um einen Zauberer handelt, der ursprünglich von der Erde stammt und genau 1000 Jahre alt ist. Er will die Erde unterwerfen und benötigt ein 1000 Jahre altes Gehirn, um den Schutzschild der Erde zu durchbrechen.

Die Protagonisten können entkommen und flüchten sich in eine Höhle voller Menschen, die sich dort vor dem Tyrannen verbergen. Murat verliebt sich in eine der anwesenden Frauen (Necla Fide), was ihm erneut die Möglichkeit gibt, blank zu ziehen. Nun greifen Zombies die Höhle an. Murat und Ali gelingt die Flucht, nachdem sie Zeuge wurden, wie mehrere Frauen und Kinder getötet und ihrerseits in Zombies verwandelt wurden.

Sie erreichen eine örtliche Kantine, wo sie zunächst in eine Schlägerei verwickelt werden. Dann taucht aus dem Nichts der Tyrann auf und entführt Ali. Wenig später informiert Bilgin (Hüseyin Peyda) Murat über die Existenz eines Schwertes und eines 1000 Jahre alten Gehirns, die sich im Grabmal des Hacı Bektaş Veli befinden, das zusammen mit einem abgebrochenen Stück der Erde auf dem Wüstenplaneten landete.

Wenig später findet Murat das große blitzförmige Schwert und das Gehirn in einer Höhle und besiegt rasch zwei goldene Ninjas, die es bewachen. Er macht sich daran, seinen Kameraden aus der Gewalt des Tyrannen zu befreien.

Ali wurde durch Gehirnwäsche mittels Telefonkabel zu einer Marionette des Tyrannen und versucht, ihm das Schwert abzunehmen. Murat muss seinen Freund töten, stellt aber fest, dass es sich nur um ein Trugbild handelte. Den wahren Ali kann er aus einer Foltermaschine, bestehend aus zwei Leuchtstoffröhren und ein paar Telefonkabeln, befreien.

Ali ist der Meinung, nur er könne die Welt retten und verlangt das Schwert. Während des darauffolgenden Streites schlägt er Murat nieder und bringt Schwert und Hirn zu Bilgin. Doch Bilgin erweist sich als der Zauberer, der seine Gestalt verändert hat. Ali ist machtlos im Zweikampf, doch Murat erscheint und schlägt den Zauberer in die Flucht.

Der echte Bilgin verkündet sterbend, dass der Zauberer nun die Macht habe, die Erde zu zerstören, da er Schwert und Hirn in der Hand gehalten habe. Ali fühlt sich an diesem Schlamassel schuldig, hastet aus der Tür und geht durch eine Bombe in die Luft, die der Zauberer offenbar wohlwissend in einem unbeobachteten Moment dort plaziert hat.

Von Gram und Zorn erfüllt, schmilzt Murat das Schwert, um seine Hände und Füße in das flüssige Metall zu tauchen. Dies verschafft ihm magische goldene Handschuhe und Stiefel, mit denen er zum Kampf gegen den Tyrannen antritt.

Dieser hetzt ihm sein gesamtes Arsenal an Kreaturen auf den Hals – unter anderem Skelettkrieger, Mumien und zwei Meter hohe rote Plüschmonster. Als seine Kämpfer nichts gegen Murat ausrichten können, tritt er selbst gegen ihn an, wird jedoch im Showdown bezwungen, woraufhin die angreifenden Raumflotten des Tyrannen explodieren. Die Welt ist gerettet, und Murat kann seiner Wege gehen.

Anmerkungen:

Bei den Raumschlacht-Szenen zu Beginn und zu Ende des Films sitzen die Darsteller mit Motorradhelmen vor einer Leinwand, auf die Szenen aus Star Wars projiziert werden. Zwischendurch sieht man weitere abgefilmte Szenen aus Star Wars und Flash Gordon Die Musik wurde auf ebenfalls aus zahlreichen Filmen übernommen, unter anderem aus Flash Gordon, Kampfstern Galactica und dem James Bond-Film Moonraker. Wann immer der Hauptdarsteller etwas Heldenhaftes vollbringt wird das Indiana Jones-Thema gespielt. Die Handlung scheint auf logische Zusammenhänge oder Erklärungen zu verzichten, wodurch das Geschehen für den Zuschauer zu einer Aneinanderreihung von unerklärlichen Ereignissen an verwirrenden Orten werden kann. Das mächtige goldene Schwert ist eine zurechtgesägte gold angesprühte fast 1 cm dicke Holzplatte. Entsprechend scheut der Held auch nicht davor zurück es an der Klinge zu halten. Sämtliche Kostüme sind offenbar sehr einfach hergestellt worden. So scheint es, dass die Maske des Tyrannen aus mit Silberfolie beklebter Pappe besteht; und die Außerirdischen tragen teilweise offensichtlich erkennbare Karnevals-Masken, teilweise Plüschfelle oder, im Falle der Mumien, Toilettenpapier. Die Kampfszenen sind extrem brutal, so werden einige der Plüschmonster mit einem Trampolin übersprungen und dann hinterrücks mit der Faust durchbohrt oder in zwei Teile gerissen. Trotzdem handelt es sich um einen Film, der durchaus nicht als Parodie zu Star Wars gedacht war, sondern als ernsthafte Produktion gedreht wurde und in türkischen Kinos lief.

Der Film gilt mittlerweile als einer der schlechtesten je kommerziell produzierten Filme überhaupt und zählt zur Kategorie ungewollt lustiger B-Filme, zu denen unter anderem Ed Woods Plan 9 from Outer Space oder Ator der Unbesiegbare gehören.

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