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Ratatouille

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2007-06-28
Laufzeit:
110 Minuten
Budget:
$150,000,000
Einspielergebnis:
$621,325,849
Sprachen (im Original):
Englisch
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Offizielle Website:
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US-amerikanischer Animationsfilm produziert von Pixar Studios. Eine Gourmet-Ratte muss so einiges erleiden, um ihre Lust auf exquisite Speisen befriedigen zu können. Sie erkennt ihre Bestimmung zum Meisterkoch und richtet in einem Pariser Edelrestaurant einiges Chaos an.

Handlung

Die Familie

Die Ratte Remy (Patton Oswalt) lebt gemeinsam mit ihrem Bruder Emile (Peter Sohn) und einer großen Familie auf dem Land. Oberhaupt des großen Familienverbandes ist Django (Brian Dennehy), Vater der beiden ungleichen Brüder. Ihr Zuhause ist der Dachboden des Hauses einer alleinstehenden alten Dame, von wo aus der Clan Ausflüge in die Umgebung startet. Nahrungsbeschaffung ist dabei das Ziel. Dazu nutzen sie ihren gut ausgeprägten Geruchs- und Tastsinn, wie er bei Ratten üblich ist.

Auf dem Weg zum Koch

Besonders Müll und Kompostabfälle stehen auf ihrem Speiseplan, was ganz und gar nicht nach Remys Geschmack ist. Denn anders als seine Artgenossen legt er nicht nur großen Wert auf die Qualität dessen, was er fressen soll, sondern ist zudem in der Lage, einzelne Zutaten zu erschnuppern und zu erschmecken und aus ihnen wahre Geschmackssymphonien zu kreieren. Als Remy in den gesammelten Essensvorräten Rattengift erschnuppert, wird er zum offiziellen “Vorschnupperer”, der die gesamten Nahrungsmittel seiner Familie überprüfen muss. Remys Ansehen innerhalb der Familie steigt, aber die kleine Ratte findet ihr neues Dasein schrecklich langweilig. Lieber schaut er im Wohnzimmer der alten Dame heimlich die Kochsendung des kürzlich verstorbenen 5-Sterne-Kochs Auguste Gusteau (Brad Garrett). Remy beginnt, mit den Zutaten und Gewürzen, die er in der Küche der alten Dame findet, zu experimentieren. Als er Emile eines Tages zu einem dieser Kochexperimente mitnimmt, kommt es zum Eklat: Die Brüder werden entdeckt und von der alten Dame mit einer Schrotflinte gejagt. Weil die Frau wie wild im Haus umherschießt, stürzt schließlich die Zimmerdecke ein und die gesamte Rattenkolonie findet sich im Wohnbereich der alten Dame wieder, die nun unerbittlich Jagd auf die kleinen Nager macht. Die Familie muss in die Kanalisation flüchten, wobei Remy von seiner Familie getrennt wird. Ganz allein treibt er in wildem Tempo durch die Kanalisation und landet schließlich in den Katakomben von Paris. Hungrig, einsam und verlassen sitzt Remy in der Dunkelheit der Kanalisation, als ihm der Geist Auguste Gusteaus erscheint, der ihn ermutigt, auf eigene Faust an der Oberfläche sein Glück zu suchen. Remy befolgt den Rat seines Idols und findet sich plötzlich vor dessen ehemaligem Restaurant “Gusteau’s” wieder.

Der erste Restaurantbesuch

Das legendäre Etablissement, das durch den genialen Koch Gusteau zum 5-Sterne-Haus avancierte, ist mittlerweile zu einem 3-Sterne-Restaurant degradiert worden: Ein Stern wurde ihm nach einer vernichtenden Kritik des übellaunigen Kritikergurus Anton Ego (p:9826) aberkannt, ein weiterer durch den Tod des Chefs. Um einen genaueren Blick erhaschen zu können, klettert Remy aufs Dach und sieht durch ein Fenster in die Küche des Restaurants hinunter. Hier erblickt Remy zum ersten Mal den Küchenjungen Alfredo Linguini (Lou Romano), der an diesem Tag seinen ersten Arbeitstag hat und dabei von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert: Beim Wischen des Küchenbodens kippt er versehentlich einen Suppentopf um und versucht anschließend verzweifelt, die Suppe mit wahllos ausgesuchten Zutaten zu strecken. Das Ergebnis ist eine Katastrophe. Unterdessen landet Remy durch einen Sturz ungewollt mitten in der belebten Küche, kann sich jedoch zunächst verstecken. Schließlich entdeckt er einen Fluchtweg durchs Fenster, der jedoch genau an Linguinis missratener Suppe vorbeiführt. Nach einer Geruchsprobe kann der Koch in ihm nicht anders: Er muss die Suppe retten. Als die kleine Ratte heimlich Zutat um Zutat in den Topf gibt, wird sie prompt vom Küchenpersonal erwischt und gefangen. Bevor Linguini es verhindern kann, landet die vermeintlich eklige Suppe versehentlich auf dem Teller einer anwesenden Restaurantkritikerin, die prompt von der Kreation begeistert ist. Der unfreundliche Küchenchef Skinner (Ian Holm) steht den Kochkünsten seines neuen Küchenjungen jedoch skeptisch gegenüber und befiehlt ihm, das Gericht vor seinen Augen zu reproduzieren. Zunächst soll der arme Küchenjunge jedoch die Ratte schnellstens loswerden und ohne Aufhebens aus der Küche entfernen.

Eine Freundschaft beginnt

Am Ufer der Seine will Linguini Remy in den Fluss werfen, bringt es aber nicht übers Herz, den niedlichen Nager umzubringen. Stattdessen schüttet er der Ratte sein Herz aus und ist perplex, als er feststellt, dass Remy ihn tatsächlich verstehen kann. Linguini möchte seinen Job im Restaurant unbedingt behalten, weiß aber nicht, wie er die Suppe ein zweites Mal zubereiten soll. Da Remy aber offensichtlich ein begnadeter Koch ist, beschließen die Beiden, fortan als Team am Herd aufzutreten. Remy zieht bei Linguini ein, und gemeinsam entwickeln sie ein tolles Kommunikationssystem. Mit Remy, versteckt unter seiner Kochmütze, hat Linguini nun eine Chance, in der Küche bestehen und seine harte Ausbilderin Colette (Janeane Garofalo) beeindrucken zukönnen, in die er heimlich unsterblich verliebt ist. Und Remy kommt endlich seinem Traum näher, ein großer Chefkoch zu werden.

Die Wahrheit kommt ans Licht

Durch Zufall erfährt Remy eines Tages, dass Linguini in Wahrheit der Sohn des großen Gusteau und rechtmäßiger Erbe des Restaurants ist, was der heimtückische Küchenchef Skinner jedoch um jeden Preis geheimzuhalten versucht. Doch die Wahrheit kommt dank Remys Hilfe ans Licht, und Skinner wird entlassen. Nun interessiert sich neben der Presse auch der überhebliche Kritiker Ego wieder für das ehemals glanzvolle Restaurant und kündigt seinen Besuch an.

Der Streit

Linguini, dem der Rummel um seine Person etwas zu Kopf gestiegen ist, streitet sich mit Remy über dessen Anteil am neuerlichen Erfolg des Restaurants. Das ungerechte Verhalten des Freundes trifft die kleine Ratte sehr. Aus Rache lädt Remy seine komplette Familie, die er zuvor wiedergefunden hatte, nachts in die Speisekammer des Restaurants zum heimlichen Schlemmen ein. Linguini, inzwischen wieder zur Räson gekommen, kann Remy im gemeinsamen Zuhause nicht finden. Bekümmert fährt er ins Restaurant, um den Freund dort zu suchen. Als er sich bei Remy entschuldigen möchte, trifft ihn fast der Schlag angesichts der vielen Ratten. Wütend über den Vertrauensbruch seines Freundes jagt er die Nager aus dem Haus.

Ende gut alles gut?!

Doch auch Remy kommt zur Besinnung und lässt den Freund nicht im Stich: Er verabschiedet seine Familie und kehrt ins “Gusteau’s” zurück, um seinem Linguini, der dem Kritiker Ego ein formidables Essen kredenzen soll und mit dieser Aufgabe heillos überfordert ist, zur Seite zu stehen. Gerührt beschließt Linguini, der Küchencrew und seiner Freundin Colette die Wahrheit zu sagen, nämlich dass er selbst gar nicht kochen kann, sondern eine kleine Ratte für seinen Erfolg an den Kochtöpfen verantwortlich ist. Seine Angestellten glauben ihm kein Wort und befürchten, dass ihr neuer Chef verrückt geworden ist. Sie wenden sich von ihm ab und lassen ihn allein in der Küche. Linguini droht angesichts seiner Lage zu verzweifeln. Alleingelassen will er schon aufgeben, als plötzlich unerwartet Hilfe von Remys Familie kommt, die den gesamten Küchenbetrieb übernehmen. So wird dem Kritiker ein leckeres Mahl gezaubert. Selbstverständlich möchte er den wahren Koch kennenlernen und ist, anders als erwartet, nicht entsetzt. Er schreibt eine positive Kritik über das Restaurant, hängt seinen Job dann aber an den Nagel. Linguini, Colette und Remy kehren dem Gusteau´s den Rücken und eröffnen ein kleines, gut laufendes Cafe-Bistro, in dem auch die Ratten ihre eigene kleine Ecke zur Verfügung haben.

Auszeichnungen

  • 2008 erhielt der Film einen Oscar als Bester animierter Spielfilm.

Weiterführende Informationen

  • Weitere Pixar-Filme
  • Weitere in Paris spielende Filme in omdb

Weitere Informationen im Internet

Quellen

Presseheft des Verleihs

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