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Helen

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2009-11-26
Laufzeit:
120 Minuten
Sprachen (im Original):
Englisch
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Sandra Nettelbeck (Bella Martha) inziniert eine Geschichte über eine Professorin, die unter Depressionen leidet. Obwohl Helen im Leben sehr viel erreicht hat, zerstören die Depressionen ihre Existenz. Der film lief 2009 auf dem Sundance Festival.

Inhalt

Helen hat Geburtstag und alle sind gekommen. Ihre Freunde und ihre Tochter Julie beobachten gespannt, wie Helen von ihrem Mann David vor dem prächtigen Geburtstagsgeschenk die Augenbinde abgenommen wird – dann kann auch sie den schwarz schimmernden Konzertflügel sehen. Es ist Davids Liebeserklärung an Helen, die als Musikprofessorin arbeitet und mit der er seit sieben Jahren glücklich verheiratet ist.

In den Augen ihrer Freunde lebt Helen einen Traum: Sie ist attraktiv und begabt, hat einen Beruf, der sie erfüllt, von ihrem Mann wird sie geliebt und mit ihrer hübschen, 13jährigen Tochter gibt es keine Probleme. Alles in Helens Umgebung strahlt Geborgenheit und Wohlstand aus. Für Sorgen gibt es keinen Grund.

Nach einem langen Tag an der Hochschule bemerkt Helen Licht in einem Übungsraum. Die junge Cellistin Mathilda übt die Partitur zu einem Film. Sie ist unzufrieden, wiederholt gereizt immer wieder eine Passage. Helen berät sie, ist ganz Professorin.

Doch in den Tagen nach dieser Begegnung fühlt sie selbst eine seltsame Schwermut, immer öfter bricht sie in Tränen aus, hält inne, wirkt verloren, ist müde und unkonzentriert. Sie schläft bis in den Nachmittag, obwohl Julie längst wieder aus der Schule zurück ist. Nachdem Helen ihre Tochter zum lange verabredeten Aufenthalt bei ihrem Vater, Helens Ex-Mann Frank, gebracht hat, trifft sie sich mit David zu einem Essen mit Freunden. Doch Helen fühlt sich so unwohl, dass sie ohne ein Wort verschwindet.

Der missglückte Abend endet mit einem Streit. David versteht nicht, was mit Helen los ist. Kurz darauf fährt David auf eine Dienstreise. Helen ist allein zu Hause und bricht zusammen. Bei seiner Rückkehr findet David Helen reglos im Badezimmer. In großer Sorge bringt er sie ins Krankenhaus. Es stellt sich heraus, dass Helen körperlich nichts fehlt.

Doch die Wahrheit kommt ans Licht. Helen leidet unter Depressionen und hat vor vielen Jahren bereits einen Selbstmordversuch unternommen. David, der nichts von alldem wusste, ist fassungslos. Helen ist doch eine glückliche, zufriedene Frau, die ihr Leben liebt. „Ihre Frau ist nicht unglücklich, Ihre Frau ist krank!“ Die Feststellung des Arztes ist für David keine Beruhigung. Helen wird mit Antidepressiva behandelt, die starke Nebenwirkungen haben. David bemüht sich, so viel wie möglich zu Hause zu sein. Doch als er nur knapp einen Selbstmordversuch Helens verhindern kann, wissen beide, dass sie es alleine nicht schaffen. Im Krankenhaus begegnet Helen Mathilda wieder, die dort wegen manischer Depression behandelt wird. Sie kennt sich aus, sie hat viel durchgemacht, das ahnt Helen. Bei Davids Besuch kommt es zum Streit, als er Helen gesteht, mit Julie schon über den wahren Grund ihres Klinikaufenthalts gesprochen zu haben. Das wollte Helen unbedingt verhindern. Wieder zu Hause stellt sich heraus, dass die neuen Medikamente nicht ausreichen. Als Helen eine Vorlesung abbrechen muss, ist es Mathilda, die sie tröstet. Sie weiß, was in Helen vorgeht. Die Frauen verbringen einen langen Abend am Pier, Helen vergisst die Zeit. Als sie spät nach Hause kommt, ist David außer sich vor Sorge und Wut. Die Spannung zwischen den beiden wächst derart, dass Julie sich dazu entschließt, für einige Zeit zu ihrem Vater Frank zu ziehen. Helen verliert den letzten Rest des fragilen Halts, der sie aufrecht gehalten hat. Ohne Julie gibt es für sie keinen Grund mehr weiterzukämpfen.

Nachts kommt David von der Arbeit nach Hause. Helen schläft, alles ist friedlich. Erst als es schon fast zu spät ist, realisiert David, dass Helen eine Überdosis Tabletten geschluckt hat. Sie kann gerade noch gerettet werden und wird in die Psychiatrie eingewiesen, weil die Selbstmordgefahr zu groß ist. Die Ärzte raten zu einer Elektroschocktherapie. Helen weigert sich. Sie fühlt sich bedroht und von David im Stich gelassen. Mit einer Anwältin erstreitet sie ihre Entlassung aus der Klinik. Helen zieht zu Mathilda in ihre halb verwahrloste Wohnung. Hier spürt David sie schließlich auf und fordert sie auf nach Hause zu kommen, aber Helen weigert sich mit ihm zu gehen. Sie fühlt sich nur noch von Mathilda verstanden. Die Freundinnen fahren ans Meer. Sie übernachten in Mathildas leer stehendem Elternhaus, das für Mathilda mit einer schrecklichen Erinnerung belastet ist. Ihre Mutter nahm sich dort das Leben, als sie acht Jahre alt war.

Als Mathilda am nächsten Morgen aufwacht, ist Helen nicht mehr da. Mathilda findet sie halbtot im flachen Wasser liegend. Mathilda bringt Helen zurück in die Stadt, ihr Zustand verschlechtert sich immer mehr. Erst als Julie ihre Mutter besuchen kommt, findet Helen schließlich die Kraft und denMut, in die Klinik zurückzukehren, um einen letzten Versuch zu unternehmen, die Krankheit zu bekämpfen. Eine schwere Zeit steht ihr bevor, doch diesmal will sie es schaffen…

Weiterführende Informationen

Helen, offizielle Seite zum Film. Helen auf moviepilot.de

Helen, Kritik auf filmzeit.de

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