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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2010-02-04
Laufzeit:
94 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch
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Film angelegt von:
85.183.53.28
Film zuletzt bearbeitet von:
85.176.205.227
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Biopic über den deutschtürkischen Rapper Bushido. "Zeiten ändern sich" ist die Geschichte, wie aus dem jungen Schulabbrecher und Drogendealer Anis Mohamed Youssef Ferchichi der Musiker Bushido und schließlich ein deutsches Phänomen wird. Es ist aber auch die Geschichte eines heranwachsenden Mannes, der sich seinen Dämonen früher oder später stellen muss.

Handlung

An seinem 29. Geburtstag ist Bushido nicht nach Feiern zumute, er hat gerade eine Postkarte erhalten – nach so vielen Jahren das erste Lebenszeichen seines Vaters. Der schlichte Geburtstagsgruß besteht eigentlich nur aus einer Telefonnummer, ruft aber traumatische Erinnerungen wach. Der Alkoholiker-Vater, ein tunesischer Araber (Adolfo Assor) schlägt seine junge deutsche Frau (Mina Tander) und lässt die Familie im Stich, als sein Sohng erade mal vier Jahre alt ist. Für den kleinen Jungen namens Anis steht fest: „Dieses Tier ist nicht mein Vater!“ In der Schule hat Anis Probleme, die Mitschüler hänseln ihn als „Kanaken“ und suchen, ihn in eine Prügelei zu verwickeln. Anis geht aus dieser Auseinandersetzung verwundet, aber als Sieger hervor, und ein alter Araber namens Farud (Demir Gökgöl) lobt den Mut des zwölfjährigen Anis: „Er’s guter Junge!“

Zu Hause verbessert sich Anis’ Leben jedoch nicht. Der neue Stiefvater (Murat Karabey Yilmaz) ist genauso gewalttätig, richtet seine Wut aber nicht gegen seine Frau oder den gemeinsamen Sohn Sercan, sondern gegen den 15-jährigen Anis (p:85869). Geborgenheit findet der Teenager bei seiner Mitschülerin Katrin (Aenne Schwarz), mit der er erste Sex- und Drogenerfahrungen sammelt. Nach dem Ende der Beziehung bleibt Anis bei den Drogen und fängt mit einem Startkapital von seiner Mutter (Hannelore Elsner) eine Karriere als Drogendealer. Mit 16 Jahren, durch Drogenhandel zu Geld gekommen, trifft er Selina (Karoline Schuch). Das Mädchen aus gutem Hause und er verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Entgegen Selinas Eltern (Katja Flint und Uwe Ochsenknecht) steht die rebellische Selina zu ihrem Freund.

Gewalt und Brutalität kehren jedoch bald in Anis’ Leben zurück: Er und sein Freund Zero (Oktay Özdemir) werden von konkurrierenden Drogendealer verprügelt, seine Mutter und der kleine Bruder werden Opfer eines brutalen Überfalls. Anis will die Drogen aufgeben, bei einem letzten Verkaufsversuch schnappt ihn jedoch die Polizei. Der Jugendrichter (Michael Schenk) verurteilt ihn zu drei Jahren Besserungsanstalt und einer Ausbildung zum Maler und Lackierer. In der Lehre trifft Anis auf Fler und weitere neue Freunde, die ihn in die Berliner Sprayer- und HipHop-Szene einführen. Selina kann mit den neuen Freunden und Anis’ Hass auf seinen Vater nichts anfangen. Ein auf ihr Bitten arrangiertes Treffen endet jedoch im Debakel. Um die Vergangenheit abzuschütteln, nimmt Anis eine neue Identität an und gibt sich einen neuen Namen: Bushido – „Weg des Kriegers“. Selina, inzwischen vorbildliche Studentin, streitet sich wegen das Tattoos mit ihm und wird dabei das erste Mal von Anis / Bushido geschlagen. Daraufhin verlässt sie ihn und will fortan nichts mehr von ihm wissen. Für Bushido bricht eine Welt zusammen.

Am 11. September 2001 verfolgt Bushido verfolgt im Fernsehen die Anschläge und schreibt daraufhin seinen ersten Song. Schnell geht die Musiker-Karriere los, Bushido unterschreibt einen Vertrag mit dem Berliner Plattenlabel Hardcore und veröffentlicht sein erstes Album. Der Plattenproduzent (Wulf-Peter Fröhlich) fördert Bushidos Karriere aber nur halbherzig und prellt ihn um Honorare. Es kommt zum Streit mit dem Chef und zur Trennung von seinem besten Freund Fler. Bushido will den Vertrag mit Hardcore lösen, scheitert aber an einer 400.000-Euro-Forderung des Labels. Auf Anraten des alten Arabers Farud bittet Bushido den Sohn einer einflussreichen Familie um Hilfe: Arafat (Moritz Bleibtreu) und sein kolossaler Leibwächter (Hakan Orbeyi) überzeugen die Plattenbosse nach kurzen „Verhandlungen“, Bushido gehen zu lassen.

Er gründet sein eigenes Label mit dem Namen „ersguterjunge“ und wird zum erfolgreichsten Rapper Deutschlands. Bushidos Manager (Gregor Bloéb) fädelt einen Coup ein: Die Deutschland-Tournee soll mit einem Konzert am Brandenburger Tor enden, sogar Karel Gott hat als Special Guest zugesagt. Voraussetzung ist allerdings, dass Bushido an seinem Image arbeitet und keine negativen Schlagzeilen mehr durch die Presse gehen. Trotz einiger Probleme kommt bald der große Tag. Zuvor will sich Bushido endgültig vom Hass befreien und mit seinem Vater Frieden schließen. Beim Treffen sagt der Vater, dass er auch Bushidos Mutter um Vergebung bitten will. Zu dritt fahren sie zurück – Bushido schafft es gerade so zum Konzert, während sich hinter den Kulissen seine Elter wieder treffen…

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