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Akira

アキラ

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1988-07-16
Laufzeit:
124 Minuten
Budget:
$10,000,000
Sprachen (im Original):
Japanisch
Offizielle Website:
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englisch

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Die Umsetzung des gleichnamigen Mangas machte den japanischen Anime auch im Westen bekannt. Die post-apokalyptische Erlösungsgeschichte um jugendliche Gangs und Kinder mit übernatürlichen Kräften spielt im Tokyo der Zukunft.

Handlung

Im Jahre 1988 kommt es in Tokyo von Unbekannten zu einer Explosion einer Atombombe und löst den Dritten Weltkrieg aus.

Die Megacity Neo-Tokyo

31 Jahre später, in der Megacity Neo-Tokyo des Jahres 2019, herrscht Zerfall und Wohlstand gleichermaßen. Arbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch und sektiererische Vereinigungen machen sich breit. Auf den Straßen liefern sich rivalisierende Motorradgangs hitzige Kämpfe. Kaneda (Mitsuo Iwata) ist der Anführer einer dieser Gangs. Gemeinsam mit seinem Freund Tetsuo (Nozomu Sasaki) bekämpfen sie die “Clowns”, ihre Erzrivalen auf den Straßen Neo-Tokyos.

Eines Nachts passiert jedoch ein Unfall. Tetsuo rast mit seinem Motorrad in einen kleinen Jungen, der greisenhafte Züge aufweist. Dem Jungen geschieht nichts, doch Tetsuo hat schwere Verletzungen. Wie aus dem Nichts tauchen plötzlich Armeehubschrauber auf und nehmen sowohl den Jungen als auch Tetsuo mit sich. Der Junge heißt Takashi (Tatsuhiko Nakamura) und ist wohlauf, denn er ist eines von mehreren geheimen Kinder mit übernatürlichen Kräften. In einem Militär-Krankenhaus wird Tetsuo verschiedenen Tests unterzogen, denn durch den Aufprall mit Takashi haben sich die Psi-Kräfte auch auf Tetsuo übertragen.

Tetsuo und Kaneda

Nach einiger Zeit gelingt Tetsuo die Flucht aus dem Krankenhaus und er bemerkt seine erwachten Kräfte. Berauscht von seiner Macht, entwickelt Tetsuo mehr und mehr Allmachtsphantasien. Doch er hat seine Kräfte nicht vollständig unter Kontrolle. Durch die Einnahme von Drogen verschlimmert sich sein Zustand zusehends. Von anderen Psi-Kindern erfährt Tetsuo von Akira, der “Ursache” der Zerstörung von vor über 30 Jahren. In einer geheimen Militärbasis wird Akira in absolutem Kühlschlaf in Sicherheit gehalten. Tetsuo ist neugierig geworden und möchte Akira befreien.

In der Zwischenzeit hat sich Kaneda einer Untergundorganisation angeschlossen, die sich das Ziel gesetzt hat, das Akira-Projekt zu stoppen und für immer zu zerstören. Gemeinsam mit Kei bleibt Kaneda an Tetsuo dran, nur um dessen Größenwahn zu entdecken. Er entschließt sich bitteren Mutes dazu, seinen alten Freund im Wohle aller aufzuhalten.

Akira erwacht

Doch es ist zu spät. Tetsuo findet die geheime Militätbasis unter einem Sportstadion und gerät in den Besitz von Akiras tiefgekühlten Überresten. Mittlerweile hat sich Tetsuos so weit verschlechtert, dass er keine Kontrolle mehr über sich hat. Unaufhaltsam verwandelt er sich in ein riesenhaftes Fleischwesen, das nur noch Zerstörung kennt. Vergeblich versucht Kaneda noch ihn aufzuhalten, doch er wird in die mutierten Fleischmassen Tetsuo hineingezogen. Plötzlich wird Akira befreit und es kommt zu einer erneuten Explosion. Die anschließende Flutwelle, die sich in Neo-Tokyo ergießt, zerstört und reinigt die Stadt zugleich.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Wissenswertes

  • Akira, die mächtige Waffe ist nur ein kleiner Junge. Dennoch vermag er eine Atomexplosion auszulösen, die ganz Tokyo vernichtet. Im Englischen heißt kleiner Junge “little boy”, genau wie eine der amerikanischen Atombomben, die auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden.
  • Oberste Priorität bei der Herstellung von Akira hatte der realistische Stil, der nötig war, um das Neo-Tokio des Jahres 2019 darzustellen. Es wurden 2.212 Einstellungen und 160.000 Einzelbilder gebraucht, um die gewünschten lebensnahen Effekte zu erzielen.
  • Ungewöhnlich für einen Zeichentrickfilm ist auch, dass AKIRA auf 70 mm Film gedreht wurde, um grösstmögliche Brillianz und Schärfe für die Projektion zu erreichen.
  • Nach wie vor halten sich die Gerüchte, dass Ôtomo gemeinsam mit Warner Bros. Pictures einen Realfilm plant.1

Quellen und Literatur

  • Akira in der Wikipedia (engl.)
  • Akira in der Wikipedia (dt.)
  • Akira Comics Band 1-6, Original Edition, Carlsen Comics.

1 Siehe beispielhaft: http://www.manga.de/modules.php?name=News&file=article&sid=599

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