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Die Brücke

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2008-06-21
Laufzeit:
90 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch
Produktionsfirmen:
-
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deutsch

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Pro7-Remake des Klassikers als "Event": In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs erhält ein Gruppe Hitlerjungen den Auftrag, eine Brücke zu verteidigen, die keinen strategischen Nutzen hat.

Auszüge aus Pressestimmen:

DIE WELT: “Ein Remake, das so ziemlich alle Fehler macht… Hier dröhnen permanent Geigen und Choräle, um Gefühle zu erzwingen. Die breit ausgewalzte Verwendung von Franka Potente läuft der Spannungsdramaturgie zuwider…

Wo Wicki sich lange Zeit nahm, um die Charaktere einzuführen, setzt das TV-Remake von den ersten Szenen an auf Sex und Action. Der größte Fehler aber ist der, sich auf die Vorlage zu besinnen. Der autobiographische Roman von Gregor Dorfmeister ist, seien wir ehrlich, von minderer Qualität. Den Figuren werden erst kurz vor ihrem Tod ein paar persönliche Skizzierungen zuteil. Wicki hat das damals radikal umgeschrieben. Erst werden die Jungen sorgfältig in ihrem sozialen Umfeld vorgestellt, wird dabei auch noch ein Querschnitt durch die Bevölkerungsschichten gezogen. Und die Brücke ist bei Wicki ohne jede Bedeutung und soll von Anfang an gesprengt werden. Das machte die Absurdität ihres Handelns noch viel tragischer: Die Jungen opfern sich umsonst.

Goeske wankt am Ende auch nicht, als letzter Überlebender, in totaler, auch wieder kindlicher Verzweiflung von der Brücke, ihm winkt ein, wenn auch schales, Happy-End. Bernhard Wicki müsste sich im Grab umdrehen.”

FAZ: “Goeske, der beeindruckend den sensiblen Albert spielt, der als einziger von sieben im “Volkssturm” verheizten Sechzehnjährigen überlebt, ist am wenigsten vorzuwerfen, dass diese “Brücke” so grässlich missglückt ist. Wie seine sechs Mitspieler, vielleicht ein wenig mehr sogar hat er das schauspielerische Format, solche Kindmänner als das zu zeigen, was sie waren [...] Wolfgang Panzer ließ zu, dass Franka Potente ihre Studienrätin lau und farblos wie in einer ersten Textprobe abliefert. Was sie bietet, ist nicht einmal mehr Routine, sondern grenzt an Dilettantismus. Anders Paula Schramm als von Albert scheu geliebte Mitschülerin; dass sie im Morgengrauen aus einem von MG-Salven zerfetzten Haus so Clearasil-rein wie bei einem Casting für „Prinzessin über Nacht“ tritt, geht wieder auf das Konto Panzers, der an Effekt und nicht an Glaubwürdigkeit denkt.”

DER SPIEGEL: “[...] Wickis beklemmendes Filmmonument stößt das zwar nicht vom Sockel, doch die Jungdarsteller in Panzers Version können sich sehen lassen: Nachwuchstalent François Goeske und seine Filmpartner spielen so ergreifend, als ginge es tatsächlich um ihr Leben.”

SPIEGEL online: “Ein bisschen Maschinengewehrfeuer hat einer auflodernden Liebesbeziehung ja noch nie geschadet: Schüler Walter (Lars Steinhöfel) radelt neben seiner attraktiven Lehrerin Fräulein Bauer (Franka Potente) über die Wiesen, als plötzlich ein Jagdflieger die beiden ins Visier nimmt. So schmeißt der Junge seine Paukerin ins Gras und sich selbst gleich schützend und schwitzend über sie… Dann wird gevögelt. Dem Produzenten hat es beim Original zu lange gedauert, bis es endlich mal knallt. Das ist eine sonderbare Anmerkung für jemanden, der einen Antikriegsfilm drehen will. Die hinzugefügte frühe Szene mit knatternder MG und kopulierendem Pärchen, die hiermit schon mal einen Platz in der Liste der scheußlichsten TV-Momente 2008 zugewiesen bekommt, gibt jedenfalls recht eindrücklich den Grundton der Produktion wieder. Franka Potente…spielt das Fräulein Bauer jedenfalls wie eine Privatfernseh-Hobbydetektivin. Die Dialoge sind dann noch mal ein weiterer Tiefpunkt. Die Grundformalien eines Antikriegsfilms werden in “Die Brücke” jedenfalls bedenklich aufgelöst. Am Ende legt der letzte Überlebende den pittoresk verrußten Kopf seines sterbenden Schulkameraden in seinen Schoß. Und der flüstert ihm zu, er solle jetzt aber ganz schnell zu seinem Mädel zurück. Die ursprünglich vielleicht mal anvisierte Grundbotschaft “Krieg ist uncool” – in dieser zielgruppen- und werbekundenfreundlich optimierten Form bleibt sie unvermittelt.”

In der FRANKENPOST lobt Eric Leimann (teleschau) u.a. die guten darstellerischen Leistungen: „[...] das “Coming of Age”-Drama wird zum brutalen Kriegsfilm. Die jungen Darsteller machen ihre Sache gut. François Goeske, Lars Steinhöfel, Toni Deutsch, Alexander Becht, Robert Höller, Florian Heppert und Daniel Axt müssen sich nicht verstecken hinter der Leistung von Wepper, Lechtenbrink und Co. Wenig überraschend, dass das Remake in Farbe gedreht wurde und die Schnitte schneller gesetzt sind. Ansonsten merkt man dem Film Wolfgang Panzers den Respekt vor der berühmten Vorlage durchaus an.“ – Leimanns Fazit: „Aus einem beklemmenden, immer noch drastisch wirkenden Meilenstein der deutschen Kinogeschichte ist ein ordentliches, respektvolles Remake entstanden. Nicht mehr, aber auch nicht weniger“

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