Deutsches Kino

 
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Das deutsche Kino besteht seit den Anfängen des Kinos. Während der Stummfilzeit entstanden bedeutende, international bekannte Werke, die NS-Zeit war wiederum auch auf filmischer Ebene ein tiefer Schlag für die deutsche Kinematographie. Generell gibt es eine große Genre-Breite und einen starken Autorenfilm.

Die Anfänge: Der deutsche Stummfilm

In Deutschland wurden bereits Kurzfilme vor der Filmpremiere der Brüder Auguste Lumière und Louis Lumière am 28. Dezember 1895 in Paris gezeigt:

Am 1. November 1895 zeigten die Brüder Skladanowsky in Berlin kurze Filme auf einem Überblendprojektor. Es stellte sich jedoch heraus, dass das Gerät der Lumières wesentlich einfacher benutzt werden konnte. Weitere bekannte deutsche Filmpioniere waren Guido Seeber und Oskar Messter.

Das Interesse am Kino zeigte sich in Deutschland später als in anderen Ländern erst gegen 1908. Publikum und Filmangebot waren damals jedoch alles andere als homogen. Seit der Entstehung des Langfilms (1910), war das bürgerliche Drama und vor allem das Melodram durchaus beliebt.

Der deutsche expressionistische Film und die Ufa

Auch in Deutschland lag das Monopol bei einigen großen Produktionsfirmen, hier vor allem bei der UFA Universum-Film AG. Weitere kleine Firmen waren Decla Bioscop AG, Emelka, Phoebus Film und Terra Films. Künstlerisch ausgerichtete Filme wurden von Firmen wie Nero Film, Prometheus und Studio 29 produziert. Als sich der Tonfilm ab 1931 endgültig gegenüber dem Stummfilm durchsetzte hatte auch die UFA wieder das Monopol inne.

Der deutsche expressionistische Film entstand in der Stummfilmzeit.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Der erste deutsch synchronisierte Film nach Kriegsende ist Sergei M. Eisensteins Iwan der Schreckliche am 10. August 1945. Am 17. Mai 1946 wird die DEFA gegründet. Einer der wichtigsten Regisseure, der sich mit der Nachkriegszeit auseinander setzt ist Rainer Werner Fassbinder. Er gilt als einer der Hauptvertreter des Genre Neuer Deutscher Film, das sich in den 60er und 70er Jahren herausbildete.

Die 60er und 70er Jahre

Neben dem Neuer Deutscher Film produzierte das deutsche Kino vor allem Serienfilme und auch einige Erotikfilme. Zusätzlich liefen aber auch ausländische Produktionen in den deutschen Kinos. Besonders gut vertreten war dabei das US-Amerikanisches Kino. Beliebte Genres waren der Historienfilm: Ben Hur (1959), Angelique (ab 1964, mehrteilig) oder Doktor Schiwago (1965); der Animationsfilm mit Das Dschungelbuch (1969), Asterix der Gallier (1971) oder Aristocats (1973).

Internationale Bestseller der Zeit waren Arthur Hiller’s Love Story (1972), Bernardo Bertoluccis Der letzte Tango in Paris (1974) oder George Roy Hills Der Clou (1975). Einige ausländische Filme haben auch in Deutschland Debatten ausgelöst, wie z.B. Das Schweigen (1963) und _Persona (1966), beide von Ingmar Bergman.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

  • Faulstich. Filmgeschichte. Paderborn: Wilhelm Fink, 2005

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