Kunstfilm

 

Der Kunstfilm besteht seit den Anfängen des Kinos. Der Kunstfilm lässt sich von den Künsten, vor allem der Malerei (hier besonders vom Expressionismus), der Photographie, der Literatur und dem Theater beeinflussen. Diese Mischung wird oft als Intermedialität bezeichnet.

Die Anfänge

Eines der ersten Genres der Filmgeschichte war die Komödie, die das Publikum begeisterte. Die eher anspruchsvollen, bürgerlichen Zuschauer bevorzugten jedoch damals – in den 1910er Jahren – den Kunstfilm.

Ein einflussreicher Filme des Französisches Kino war beispielsweise Die Ermordung des Herzogs von Guise (1908) von Charles Le Bargy und André Calmettes.

Auch das Russisches Kino brachte ab 1908 zahlreiche “Kunstfilme” hervor und verzichte auf die sonst üblichen ersten Genres wie die Komödie. Bei den russischen Kunstfilmen handelte es sich vor allem um Romanverfilmungen und Theateradaptionen, wie z.B. Anna Karenina mit 12 Minuten Länge.

Eine weitere Hochphase des Kunstfilms kann in der Zeit des Expressionismus im Deutsches Kino und besonders im Caligarismus gesehen werden. Dieser Kunstfilm zeichnete sich vor allem durch seine besonderen Figuren (Tyrannen, Verrückte, Schlafwandler) und die dargestellte, “chaotische” Welt aus.

Weiterführende Informationen

Quellen

  • Faulstich. Filmgeschichte. Paderborn: Wilhelm Fink, 2005.

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