Sexploitation-Film

 
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Deep Throat (7.40)
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Der Begriff Sexploitation-Film setzt sich Aus 'Sex' und 'Exploitation' (engl. Ausbeutung) zusammen und bezeichnet ein Subgenre des Erotikfilms. Seinen Höhepunkt erlebte er in den sechziger Jahren als er nur in spezielles Kinos gezeigt wurde und als Ventil für den Wunsch des Publikums nach Nackt- und Sexszenen diente.

Sexploitation-Film

Exploitation meint einerseits Ausbeutung, andererseits Filmgenres, die sich durch Billigproduktion und explizite Darstellungen auszeichnen. So gibt es beispielsweise auch den Blaxploitation-Film.

Der Sexploitation-film entstand Ende der 1960er Jahre im US-Amerikanisches Kino. Als Begründer des Genres gilt Russ Meyers Ohne Gnade – Schätzchen (1968). Obwohl keine frontalen Nacktaufnahmen zu sehen sind, löste der Film eine breite öffentliche Debatte aus und spielte mehr als 15 Millionen US-Dollar ein.

Anfang der 1970er Jahre erweiterte sich das Genre um Hardcore-Pornos, wie Mona – The Virgin Nymph (1970) von Michael Benveniste und Howard Ziehm. Zu der Zeit waren die meisten Sex-Filme nicht länger als 15 Minuten lang. In der Regel wurden in den Peep-Shows gleich mehrere dieser Filme vorgeführt.

In den 70er Jahren wurden Pornofilme zunehmend zum Mainstream-Kino und auch große Zeitungen wie die New York Times begannen über dieses Filmgenre zu schreiben. Der Durchbruch kam mit Filmen wie Behind the Green Door (1972), The Devil in Miss Jones (1973) und vor allem der Low Budget-Film Deep Throat (1972) von Gerard Damiano.

Diese Filme zogen einen “Porno-Chic-Boom” nach sich: es wurde “in”, sich Pornos in normalen Kinos anzusehen und danach darüber zu diskutieren.

Heute wird der Begriff “Porno-Chic” (oder Porn-Chic) auch verwendet, wenn es um die zunehmende Verbreitung pornografischer Stilelemente in unterschiedlichen Medien, wie z.B. in Spielfilmen, in der Werbung (z.B. Gucci) und in Musikvideos geht.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

  • Jahn-Sudmann. Der Widerspenstigen Zähmung? Bielefeld: transcript, 2006. S. 69
  • Porno Chic bei der Wikipedia (dt.)

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