Horrorfilm

 
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Der Mieter (9.00)
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6.06
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Das Genre des Horrorfilms zeichnet sich durch das Bemühen aus, beim Zuschauer negative Gefühle (Angst, Panik, Ekel, Grusel) hervorzurufen. Der Großteil der Filme stellt entweder menschliche oder aber übernatürliche Monstren jeglicher Art dar.

Horrorfilm

Schock, Horror, Schrecken: der Horrorfilm lebt von der Angst und der Lust danach. Bedingung ist das Einverständnis des Zuschauers mit der Handlung auf der Leinwand: je mehr er sich identifizieren kann, desto größer seine Furcht um Leib und Leben des Protagonisten. Da sich meist Jüngere gern im Kino gruseln, spielen spätestens seit John Carpenters Halloween – Die Nacht des Grauens (Halloween, 1978) bevorzugt Teens und Twens die Hauptrollen im Horrorfilm. Seine Wurzeln hat der Kinohorror im deutschen Stummfilm. Murnaus Nosferatu (1922), der Golem (1914/15) von Paul Wegener und Henrik Galeen sowie Robert Wienes Film Das Cabinet des Dr. Caligari formten wichtige Genre-Typen wie Vampirfilm, künstliche Kreaturen und Wahnsinnige.

Das größte Grauen spukt im Kopf des Menschen: Filme wie Der Student von Prag (1913), Dr. Jekyll und Mr. Hyde (1931) oder Stanley Kubrick The Shining (1980) leuchten in die Abgründe in uns selbst. Licht und Schatten – das sind die Grundformen des Genres, mit denen vor allem Jacques Tourneur meisterhaft spielte. Zum Beispiel in Cat People (Katzenmenschen, 1942), einer mit subtilen Metaphern arbeitenden Auseinandersetzung mit der menschlichen Sexualität.

Gerade die Reduktion auf die einfachsten Mittel des Kinos zeichnet die besten Horrorfilme aus: allen voran George A. Romeros düsterer Gesellschaftspiegel Night of the Living Dead (Die Nacht der lebenden Toten, 1968) oder Blair Witch Project von 1999.

Quellen

  • Jürgen Müller: Die besten Filme der 80er Jahre, Taschen Verlag, 2005 Köln, ISBN 3-8228-4780-1

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