Melodram

 
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Desire Street (10.00)
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6.55
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Im Melodram, einer Unterkategorie des Dramas, geht es in der Regel um die Darstellung sehr leidenschaftlicher und emotionaler zwischenmenschlicher Beziehungen, verstärkt durch die passende Musik. Das Melodram geht häufig tragisch aus. Es gilt vor allem bei Frauen als populäre Unterhaltung. Eine Untergattung ist die heutige 'soap opera'.

Das Melodram im deutschen Stummfilm

Das Interesse am Kino zeigte sich in Deutschland später als in anderen Ländern erst gegen 1908. Publikum und Filmangebot waren damals jedoch alles andere als homogen. Seit der Entstehung des Langfilms (1910), war das bürgerliche Drama und vor allem das Melodram durchaus beliebt.

Dabei handelt es sich um ein Kino der Gefühle, der Leidenschaften, der Ambivalenz von weiblicher Autonomie und Unterwerfung, von Unschuld und triebhaftem Schurkentum – um die (scheiternde) Inititiation der Frau in der kleinbürgerlichen Gesellschaft.

Filmbeispiele der damaligen Zeit sind ‘Die Sünden der Väter’ (1912/13) und ‘Die arme Jenny’ (1912) (gespielt von Asta Nielson) von Urban Gad.

Das Melodram bei Griffith

Das Melodram und Greta Garbo

Das amerikanische Familien-Melodram der 50er Jahre

Gefühle, Sentimentalität, Liebe, Eifersucht, Herz und Schmerz und das Schicksal der Frau werden beim amerikanischem Melodrama der 50er Jahre im Rahmen der bürgerlichen Kleinfamilie als sexuelle Unterdrückung und Frustration entfaltet.1

Im US-Amerikanisches Kino war Douglas Sirk stilbildend für das Melodram: das bekannteste und genretypischste seiner Familien-Melodramen ist In den Wind geschrieben (1956):

Im Zentrum steht die Heldin, die sich einem dominanten Vater gegenüber gestellt fühlt. Im Laufe des Films versucht sie immer wieder aus dieser Konstellation auszubrechen um ihre Identität zu finden und erwachsen zu werden. Der Ausbruch aus der gesellschaftlichen Ordnung bleibt oft nicht “ungestraft”.

Quellen

  • Faulstich. Filmgeschichte. Paderborn: Wilhelm Fink, 2005. S. 42ff.; 160ff.

1 Faulstich. Filmgeschichte. Paderborn: Wilhelm Fink, 2005. S. 161

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