Italienisches Kino

 

Ein eigenständiges italienisches Kino entwickelte sich bereits direkt nach der Jahrhundertwende in den 1900er Jahren. Die wichtigsten Gattungen des italienischen Kinos sind die des Monumentalfilms, des Italowesterns und des Neorealismus.

Die Anfänge

Das italienische Kino entwickelte sich ab 1903. Das erste und bis heute wichtige Genre war der Historienfilm und der Monumentalfilm.

Der italienische Monumentalfilm

Zu diesem Kapitel siehe die Seite zum Monumentalfilm.

Der italienische Neorealismus

Der Italienischer Neorealismus bezeichnet eine Epoche in Film und Literatur, die um 1943 einsetzte und teilweise bis in die 1960er Jahre reichte. Der Neorealismus kann als eine Antwort auf den Krieg, den Faschismus und die Diktatur Mussolinis gesehen werden. Bedeutende Vertreter sind Roberto Rossellini, Vittorio De Sica, Luchino Visconti und Federico Fellini.

Die 60er und 70er Jahre

In diesen beiden Jahrzehnten war die italienische Filmindustrie in verschiedenen Genres aktiv: einerseits gab es weiterhin den Sandalenfilm und generell den Historienfilm, der sich mit Helden wie Spartacus, Samson und Maciste beschäftigte. Ab den 60er Jahren übernahmen zunehmend die us-amerikanischen Regisseure dieses Genre.

Auch der Erotikfilm der Zeit lehnte sich an die Historienfilme an. Hier ist besonders ‘Caligula’ (1967) von Tinto Brass über den römischen Imperator Caligula zu nennen.

Ähnlich wie im Deutsches Kino erfreuten sich zu dieser Zeit Serienfilme großer Beliebtheit: ‘Scheidung auf italienisch’ (1961), Melodram, Vampirfilm und Politische Satire.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

  • Faulstich. Filmgeschichte. Paderborn: Wilhelm Fink, 2005. S. 189f.

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