Iris Berben

Akteur

Vorhandene Filme:
52 seit 1969
Geschlecht:
weiblich
Geburtstag:
1950-08-12 (67 Jahre)
Geburtsort:
Detmold
bearbeiten Hilfe

auch bekannt als

Es wurden noch keine alternativen Namen festgelegt
alle Filme zeigen

Jüngste Filme

alle Filme zeigen

Ausgewählte Filme

Person angelegt von:
Anonymous Qt3hgoqq5bX QL5DrO4ilWg
Person zuletzt bearbeitet von:

Iris Berben ist eine der bekanntesten und populärsten Schauspielerinnen Deutschlands. Ihre Karriere beginnt 1968 mit einer Zusammenarbeit mit dem Regisseur Rudolf Thome. Neben ihren Auftritten in vielen Kino- und Fernsehfilmen erlangt Iris Berben in den 80er Jahre immende Popularität durch ihre Auftritte in der Comedy Sendung "Sketch Up" mit Diether Krebs.

Leben und Werk

Iris Berben hat sich ihren Erfolg selbst erarbeitet und war keineswegs immer so erfolgreich wie heute. Dreimal wurde sie von diversen Internaten geworfen, musste die sechste Klasse wiederholen und schließlich ohne Abitur abgehen. Ihr Weg in den deutschen Boulevard- und Entertainment-Himmel war steinig und schwer. Sie hat sich kontinuierlich nach oben gearbeitet, um zu der TV-Ikone zu werden, die sie heute ist.

Nach Auftritten in Kurzfilmen und kleineren Filmproduktionen wie Detektive wurde ein breiteres Publikum erstmals 1978 durch ihre Rolle der Chantal in der Fernsehserie Zwei himmlische Töchter auf Iris Berben aufmerksam. Dadurch, dass sie bei ihren frühen Engagements nie davor zurückgeschreckt, lieber zu viel als zu wenig Haut zu zeigen, sorgt sie für einigen Gesprächsstoff. Deutschlandweite Bekanntheit erreicht sie schließlich in der Comedy-Show Sketchup als Nachfolgerin von Beatrice Richter an der Seite des legendären Diether Krebs. Hier bricht sie erstmals aus alten Rollenklischees aus und zeigt ihr Talent für das Komische. Von nun an geht es steil bergauf. In der zweiten Hälfte der achziger Jahre wird Berben Teil der Serie Das Erbe der Guldenburgs, die deutsche Antwort auf US-Glamourserien wie Dallas und Der Denver-Clan. Die Serie schlägt voll ein und ist einer der größten Serienerfolge des ZDF. Nun ist Iris Berben endgültig auf dem deutschen TV-Olymp angekommen und arbeitet mit TV-Ikonen wie Dieter Wedel zusammen. Gemeinsam mit Sohn Oliver entwickelt sie die Kommisarin Rosa Roth. Die von Oliver Berben produzierte Reihe ist bis heute eine der großen ZDF Krimi-Institutionen. Dazu spielt sie in einigen der größten deutschen Fernsehproduktionen wie Simmels Gott schützt die Liebenden oder Krupp – Eine deutsche Familie.

Neben ihren Fernseherfolgen lässt sie sich regelmässige Ausflüge auf die große Leinwand nicht nehmen. Gerade in ihren Kinofilmen zeigt sie, dass sie nicht auf einen Typ festzulegen ist. Egal ob als liebenswerte Familienmutter in Rennschwein Rudi Rüssel, in Die Buddenbrooks oder als Oberschurke im Kinderabenteuer Tiger-Team – Der Berg der 1000 Drachen, es gibt keine schauspielerische Herausforderung, die Iris Berben scheut.

Mehr als 100 Filme hat La Berben gedreht, wurde mit dem Bambi geehrt, dem Grimme-Preis, dem Bundesverdienstkreuz. Damit ist sie die Grande Dame der öffentlich-rechtlichen Fernsehunterhaltung.

Unter den Kollegen ist sie hochgeschätzt und wurde vor Kurzem gemeinsam mit Bruno Ganz zur Präsidentin der Deutschen Filmakademie gewählt. Eine Position, die verdeutlicht, welchen nicht zu unterschätzenden Einfluss Iris Berben auf das deutsche Film- und Fernsehbusiness hat.

Persönliches

Auch wenn sie oft auf ihr Image der attraktiven und zugleich reifen Frau reduziert wird, hat sie doch in ihrem Oevre ein breites Rollenspektrum vorzuweisen. Dass ihr altes Image sie trotz allen Wandlungen nicht loslässt und sie regelmäßig in weniger seriösen Medien auftaucht, liegt auch daran, dass sie selbst immer wieder gern mit diesem Image kokettiert. Sie zieht sich aus für Playboy und Penthouse und lässt auf allen Kanälen ihr Höschen für eine Werbekampagne von Premiere aufblitzen. Dabei existiert neben der Schauspielerin noch eine ganz andere, sozial engagierte Iris Berben. Seit ihrem ersten Israelbesuch 1967 lässt sie das Land nicht mehr los. Sie setzt sich bis heute gegen Antisemitismus und für den deutsch-israelischen Dialog ein. Für dieses Engagement wird sie vom Zentralrat der Juden mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet.

Weiterführende Informationen

Artikel bearbeiten


Zusammenarbeit