19311990
 

Jacques Demy

Regisseur, Drehbuch

Vorhandene Filme:
11 seit 1961
Geschlecht:
männlich
Geburtstag:
1931-06-05
Geburtsort:
Pont-Château; Frankreich
Todestag:
1990-10-27 (59 Jahre)
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Französischer Regisseur, der in der Phase der Nouvelle Vague durch Filme wie 'Lola' (1960), 'Die Regenschirme von Cherbourg' (1963) und 'Die Mädchen von Rochefort' (1967) bekannt wurde. Demy, der für seine phantasievollen Filme bekannt ist, starb bereits 1990 nach schwerer Krankheit und hinterließ seine Frau und Filmemacherin Agnès Varda.

Leben und Werk

Jacques Demy wurde am 5. Juni 1931 in Pont-Château (Frankreich) geboren. Nach der Schule ging er zunächst nach Nantes um dort an der École des Beaux-Arts zu studieren und später an doe Ecole Technique de Photographie et de Cinématographie in Paris.

Seine erste Filmerfahrung sammelt er bei Regisseur Paul Grimault, der vor allem Animationsfilme macht. In dieser Zeit dreht er auch seine eigenen ersten Kurzfilme: Le sabotier du val de Loire (1955), Le bel indifférent (1957) nach Jean Cocteau und Ars (1958). Außerdem assistiert er bei Georges Rouquier.

Sein erster Spielfilm ist Lola, das Mädchen aus dem Hafen (1960) mit Anouk Aimée als Lola, den Demy eigentlich als Musikfilm inszenieren wollte. Dieses scheiterte aus finanziellen Gründen, der Film wurde jedoch auch so ein voller Erfolg und enthält bereits viele Elemente seiner späteren Meisterwerke.

Sein nächster Film, die Romanze Die blonde Sünderin (1962) mit Jeanne Moreau in der Hauptrolle, ist ein kommerzieller Erfolg. Aus den Einnahmen des Films kann Demy seine Musical-Filme finanzieren:

Der Musikfilm Die Regenschirme von Cherbourg (1963) war Demys größter Erfolg, gewann einen Preis in Cannes und bedeutete den Durchbruch für Catherine Deneuve.

Auch in dem zweiten Musical-Film Die Mädchen von Rochefort (1967) wirkt Catherine Deneuve mit. Die Filmmusik wurde für den Oscar nominiert.

Demy heiratete die Nouvelle Vague-Regisseurin Agnès Varda mit der er den Sohn Mathieu Demy bekam.

Jacques Demy starb am 27. Oktober 1990 an einem Blutgerinnsel im Gehirn. Er wurde auf dem Friedhof Montparnasse in Paris beigesetzt.

Agnès Varda hat Jacques nach seinem frühen Tod 1990 drei Filme als Hommage gewidmet:Jacquot de Nantes (1991), Les Demoiselles ont eu 25 ans (1993), L’Univers de Jacques Demy (1995).

Demy und die Nouvelle Vague

Jacques Demy wollte im Gegensatz zu den meisten anderen Regisseuren der Nouvelle Vague kein politisches Kino machen. Innerhalb der Filmschule wird er zur “Rive gauche” gezählt.

Gemein mit den anderen Regisseuren hat er jedoch das große filmhistorische Wissen, das immer wieder in Anspielungen und Zitaten zum Ausdruck gebracht wird. Seine Vorbilder waren Jean Cocteau

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

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