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Wissenswertes

 

Produktionsnotizen zu Ladyhawke

  • Rutger Hauer sollte ursprünglich Marquet, den Captain der Bischöflichen Garde spielen, da Regisseur Richard Donner eigentlich den jüngeren Kurt Russell für die Rolle des Navarre verpflichten wollte. Hauer zeigte jedoch an der ihm angebotenen Rolle kein Interesse, sondern wollte lieber den Etienne Navarre spielen. Als Kurt Russel wenige Tage vor Drehbeginn ausfiel, bekam Rudger Hauer dann doch noch seine Wunschrolle.
  • Bei dem Lied, auf das Isabeau und Phillipe tanzen, handelt es sich um einen „Trotto“, einem authentischen italienischen Tanzlied des 14. Jahrhunderts.
  • Das Pferd von Etienne Navarre ist ein Friesischer Hengst. Die aus Holland stammenden Pferde waren bei Rittern sehr beliebt.
  • Warner Bros. Pictures behauptete fälschlicherweise, dass der Film auf einer französichen Legende aus dem Mittelalter beruht. Als Autor Edward Khmara deswegen vor die “Writers Guild Association” zog, musste Warner ihm eine Entschädigung zahlen. Dennoch hielt sich die Behauptung von der Legende bis in die heutige Zeit.
  • In einer Szene sagt Navarre zu Phillipe, er solle zu dem Mönch Imperius reiten und schlägt dem Pferd dabei auf den hinteren Schenkel, damit es losreitet. Offensichtlich hatte Rudger Hauer in dieser Szene zu fest geschlagen, da das Pferd wie verrückt losgaloppierte und nicht mehr stehen blieb. Matthew Broderick der auf dem Pferd saß, war nicht kräftig genug, den Hengst zu stoppen und musste deshalb solange ausharren, bis es von selbst stehen blieb und zurückkehrte. Dies soll allerdings nicht so schnell passiert sein.
  • Auch wenn der Zeitpunkt der Handlung nicht genau beschrieben wird, so kann man ihn jedoch sehr genau an der im Film gezeigten Sonnenfinsternis berechnen. Demnach spielt die Handlung um 1239 in Südfrankreich.
  • Der Film wurde hauptsächlich in Italien in der Provinz Parma gedreht. Als Schauplätze dienten die Burgen von Fontanellato, Bacedasco und Castell’Arquato, wo auch die meisten Außenaufnahmen gedreht wurden.
  • Die Verpflichtung von Andrew Powell, der zusammen mit Alan Parsons bei “The Alan Parsons Project” zusammenarbeitete, sorgte bei vielen Zuschauern für Verwirrung, da sie in einem mittelalterlichen Film keine modernen Synthesizerklänge erwarteten. Richard Donner begründete seine Entscheidung damit, dass er während der Drehortbesichtigungen ständig Alan Parsons im Auto hörte. Auf diese Weise hätte sich die Musik mit den Bildern verschmolzen, die er von dem Film schon im Kopf gehabt hätte.

Quellen