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Die intrigante Haushälterin schafft es daraufhin sogar fast, Mrs. de Winter fast in den Selbstmord zu treiben. Mit den Worten “Sie stören hier nur” versucht sie dem Mädchen den Freitod durch Fenstersturz schmackhaft zu machen. Doch ehe die junge Frau aus dem Fenster kippen kann, schießen Leuchtraketen in den Himmel, die ein Boot in Seenot verkünden.

Leichenfund

Alles läuft zum Meer. Nach ein paar Stunden hat Frank eine Erklärung für den Aufruhr: es wurde das Segelboot gefunden, in dem Rebecca damals sank. Als Mrs. de Winter ihren Ehemann findet, macht sich Verzweiflung breit. Rebecca habe gewonnen, ihr Schatten sei immer zwischen ihnen gewesen, erklärt der niedergeschlagene de Winter. Endlich sprechen sich die beiden aus. Doch anstatt seine unüberwindliche Liebe zu Rebecca zu bekennen, erzählt de Winter, wie sehr er Rebecca gehasst habe. Er selbst habe sie ermordet, weil sie eine kalte Frau gewesen sei, die andauernd Liebhaber hatte und zuletzt von einem schwanger gewesen sei. Rebecca habe ihn provoziert und einen Erben für das de Winter-Imperium angekündigt, der diesem Namen nicht würdig sei.

Weiter erklärt der verzweifelte Landherr, dass er in einem Anflug von Zorn Rebecca zu Boden gestoßen habe, wobei sie auf einen Bootshaken gefallen sei und auf der Stelle tot war. Dann sei er mit dem Leichnam hinausgesegelt, habe Löcher in die Planken geschlagen und das Boot zum Kentern gebracht. Er habe also damals eine Frau identifiziert, von der er wusste, dass sie nicht Rebecca sei.

Der Prozess

Durch den Leichenfund muss nun der ganze Fall neu aufgerollt werden. Dazu reist Kriminalinspektor Oberst Julyan an (C. Aubrey Smith), der zwar ein Freund de Winters ist, aber alle Tatsachen sorgfältig zu prüfen hat. Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung, bei der auch Mrs. de Winter anwesend ist. Sie hat ihren Frieden mit Rebecca gemacht und möchte fortan nicht mehr an der Liebe ihres Mannes zweifeln. Nur der Prozess scheint ihr Glück noch zu bedrohen…

Als sich plötzlich der Geliebte Rebeccas, Favall (George Sanders) meldet, der de Winter nun erpressen will, scheint die Situation zu eskalieren. Favall hatte von Rebecca in ihrer Todesnacht einen Brief erhalten, in dem sie ihn aufforderte zu der Hütte am Meer zu kommen. Doch er war zu spät. Er glaubt Rebecca erwartete damals sein Kind und de Winter wollte das durch Mord vertuschen. Da der Brief als Beweisstück nicht eindeutig genug ist, weist Oberst Julyan ihn an, seine Behauptung zu belegen. Eine Komplizin sieht Favall hierzu in Mrs. Danvers, die unter Druck gesetzt den Namen des Arztes herausgibt, bei dem Rebecca an ihrem Todestag war. Dieser soll die angebliche Schwangerschaft Rebeccas und somit das Mordmotiv de Winters bestätigen.

Doch Dr. Baker (Leo G. Carroll) weiß anderes: Rebecca hatte an ihrem Todestag erfahren, dass sie Krebs hat und nicht mehr lange zu leben. Mit dem Ziel de Winters Leben zu zerstören rief sie ihn zur Hütte, wo sie ihn provozierte, damit er sie angriff. Bei dem Tötungsversuch sollte Favall anwesend sein, um so de Winter hinter Gitter zu bringen. Leider war Favall zu spät und Rebecca sofort tot.

De Winter ist nun entlastet. Es gibt kein Mordmotiv mehr und der Selbstmord Rebeccas aufgrund einer schweren Krankheit ist bewiesen. De Winter möchte auf schnellstem Wege zu seiner Frau nach Manderlay zurückkehren. Doch dort muss er feststellen, dass das Gut in Flammen steht. Mrs. Danvers hatte von Favall einen Anruf erhalten, indem er ihr vom Gerichtsausgang berichtete. Wahnsinnig geworden steckte sie Manderlay, für sie auf ewig mit ihrer vergötterten Herrin Rebecca verbunden, in Brand.

Das Ehepaar de Winter aber fällt sich in die Arme. In der letzten Einstellung verbrennt ein Kopfkissen, das Mrs. Danver für Rebecca gestickt hat. Rebecca wird fortan nicht mehr zwischen ihnen stehen.