Als La Movida, oder auch Movida Madrileña, wird eine spanische Kunstperiode genannt, die Ende der 1970er Jahre mit dem Tode Francos einsetzte und zu einer Neuorientierung der Werte führte. Ihr Ende wird meist auf Ende der 1980er Jahre festgesetzt. Sie erfasst nicht nur das Kino, sondern auch die Fotografie, Literatur oder Musik.

Bedeutung der Movida

Nachdem jahrzehntelang ein rigider Verhaltenskodez auf dem spanischen Kino gelastet hatte, beginnt mit dem Tod Francos in Spanien Ende der 1970er Jahre eine avantgardistische Kunstperiode, die aus den Käfigen ausbricht. Es werden verschiedene sexuelle Orientierungen gezeigt, unkonventionelle Geschichten erzählt und neue Techniken verwendet. Regisseure wie Pedro Almodóvar, Fernando Trueba oder Iván Zulueta stehen für ein neues, spritziges Kino, das sich jeder Kategorisierung verwehrt. Die bedeutendsten Darsteller sind Carmen Maura oder der noch relativ junge Antonio Banderas.

Quellen

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