19281982
 

Philip K. Dick

Buch, Geschichte, Autor

Vorhandene Filme:
12 seit 1982
Geschlecht:
männlich
Geburtstag:
1928-12-16
Geburtsort:
Chicago, Illinois
Todestag:
1982-03-02 (53 Jahre)
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Philip K. Dick (1928 – 1982) war ein amerikanischer Schriftsteller. Mit über 120 Kurzgeschichten und 40 Romanen kann er als einer der wichtigsten Autoren der Science-Fiction-Literatur bezeichnet werden.

Biographie

Philip K. Dick wird am 16. Dezember 1928 in Chicago geboren. Seine Zwillingsschwester Jane stirbt nur sechs Wochen später, da ihre Mutter sie aus Vernachlässigung und Geldmangel nicht ins Krankenhaus gebracht hatte. Seit dieser Zeit hat Dick eine starke Abneigung gegen seine Eltern. Seit seinem 12. Lebensjahr schreibt Dick Kurzgeschichten und Gedichte, mit 14 Jahren seinen ersten Roman „Return to Liliput“.

Dicks andere große Leidenschaft ist die Musik. Während seines Germanistikstudiums an der Berkely-Universität, arbeitet er in einem Plattenladen und moderiert 1947 eine Radiosendung für klassische Musik. 1948 heiratet er die Italienerin Jeanette Marlin. Die Ehe hält jedoch nur sechs Monate und 1950 heiratet er bereits zum zweiten Mal. In dieser Zeit wird er wegen Querulantentums von der Universität zwangsexmatrikuliert. Er unterhält Kontakte zur Kommunistischen Partei und wird daher vom FBI beobachtet.

1952 verkauft er endlich die erste Kurzgeschichte an ein Science-Fiction-Magazin. 1955 erscheint sein erster Roman “Solar Lottery”. Seine Arbeit verhilft ihm zwar zu einen gewissen Bekanntheitsgrad in der einschlägigen Science-Fiction Szene, gesellschaftlich gelten solche Geschichten aber eher als Schundromane.

1958 wird Dick zum zweiten Mal geschieden, nur um kurz darauf seine dritte Ehe einzugehen. Er entwickelt während dieser Zeit einen zerstörerischen Arbeitsdrang. So schreibt er teilweise bis zu 60 Seiten pro Tag, was nur unter dem Einsatz von Amphetaminen und zeitweise auch anderen Drogen möglich ist. 1963 gewinnt Dick für seinen Roman „The Man In The High Castle“ den HUGO-Award. Obwohl er mittlerweile in der Szene gefeiert wird, kann er seine Geschichten nur bei kleinen und schlecht bezahlenden Verlagen unterbringen, da Science-Fiction Literatur keine große Bedeutung besitzt.

1965, knapp zwei Jahre nach seiner dritten Scheidung, ehelicht Dick die erst 21jährige Nancy Hackett, die ihm auch eine Tochter schenkt. Aber auch diese Ehe geht 1970 in die Brüche.

In den 70iger Jahren werden die Drogen wieder zu einem großen Problem für Dick. Er entwickelt geradezu eine Paranoia, der CIA oder das FBI würden ihn überwachen. Nach einem Einbruch in seinem Haus, bei dem sein gesamtes Aktenmaterial durchwühlt wird, entscheidet er sich für einen Umzug nach Vancouver, Kanada. Er kehrt jedoch nach Kalifornien zurück, nachdem er in Kanada beinahe Selbstmord begangen hätte.

Dort scheint es in seinem Leben endlich aufwärts zu gehen. United Artists kauft die Rechte an “Do Androids Dream Of Electric Sheep?” (Blade Runner) und seine Bücher verkaufen sich besser denn je. 1973 heiratet er zum fünften und letzten Mal. Ein Jahr später bekommt er jedoch Halluzinationen und sieht u.a. Bilder von Jesus und dem Alten Rom. Mit zunehmender Intensität glaubt Dick, er führe ein Doppelleben. Sein eigenes und das von Christian, eines von den Römern verfolgten Christen aus dem 1. Jahrhundert. Dick akzeptiert diese Visionen, da er sich von einem gottähnlichen Wesen kontaktiert fühlt. Seine Erfahrungen verarbeitet er in einer Exegese und in der Valis-Triologie (1981-1983).

Am 2. März 1982 stirbt Philip K. Dick an Herzversagen. Er wird gerade einmal 54 Jahre alt, schrieb während seiner Zeit aber etwa 120 Kurzgeschichten und über 40 Romane und kann als einer der bedeutendsten Science-Fiction Autoren bezeichnet werden.

Quellen

  • http://www.philipkdick.com/
  • http://en.wikipedia.org/wiki/Philip_K._Dick
  • http://www.philipkdick.de/
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Philip_K._Dick
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