Nadja Uhl

Akteur

Vorhandene Filme:
37 seit 1996
Geschlecht:
weiblich
Geburtstag:
1972-05-23 (45 Jahre)
Geburtsort:
Stralsund, Deutschland
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Deutsche Schauspielerin, die an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig studierte. Uhl arbeitete in den 1990ern vor allem fürs Theater. Spätestens mit Sommer vorm Balkon wurde sie 2005 auch dem Kinopublikum bekannt. Sie lebt in Potsdam.

Leben und Werk

Nadja Uhl wurde 1972 in Stralsund geboren, wusste früh, welchen Berufsweg sie einschlagen würde. Ihre Schauspielausbildung erhielt sie an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. 1994 erhielt sie am Hans Otto Theater in Potsdam ihr erstes Engagement, spielte in Shakespeares Was ihr wollt, Brechts Dreigroschenoper, Goethes Faust und Ulrich Plenzdorfs Die Legende vom Glück ohne Ende. Sie gab ihr Filmdebüt 1993 in der Schweizer Produktion Der grüne Heinrich. Nach verschiedenen Film- und Fernsehrollen gelang ihr der Durchbruch als lebenslustige Arbeiterin einer Fabrik in der DDR in Volker Schlöndorffs Die Stille nach dem Schuss (2000) und wurde ex aequo mit Bibiana Beglau mit dem Silbernen Bären der Berlinale 2000 ausgezeichnet.

Nadja Uhl spielte Hauptrollen in dem als Bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominierten holländischen Drama De Tweeling (Die Zwillinge, 2002 von Ben Sombogaart), in Kaspar Heidelbachs Event Movie Das Wunder von Lengede (ZDF, 2003), im Thriller Lautlos (2004, Regie Mennan Yapo, mit Joachim Król) und in zwei Filmen von Chris Kraus: in Scherbentanz (2002, mit Jürgen Vogel) und in Vier Minuten (2006, mit Hannah Herzsprung und Monica Bleibtreu). Nadja Uhl wurde 2003 mit dem Bambi und 2004 mit dem Adolf-Grimme-Preis für Das Wunder von Lengede ausgezeichnet. Für Die Sturmflut erhielt sie den Jupiter. Für Sommer vorm Balkon wurde sie mit dem Silver Hugo Award des Filmfestivals Chicago geehrt und erhielt eine Nominierung in der Kategorie Beste Weibliche Hauptrolle für den Deutschen Filmpreis 2006. Im gleichen Jahr erhielt sie für ihre Rolle einer verfolgten, jüdischen Mutter in Jo Baiers prämierter ARD-Verfilmung Nicht alle waren Mörder Nominierungen für den Bambi, die Goldene Kamera sowie als Beste Darstellerin für den Deutschen Fernsehpreis 2007. Für ihre faszinierende Wandlungskraft und Authentizität wurde Nadja Uhl darüber hinaus mit der DIVA 2007 als Schauspielerin des Jahres ausgezeichnet.

2008 konnte man Nadja Uhl in dem vielgelobten Kinodrama Kirschblüten – Hanami von Doris Dörrie erleben sowie in der Bernd-Eichinger-Produktion Der Baader Meinhof Komplex (Regie Uli Edel) als RAF-Terroristin Brigitte Mohnhaupt und in Roland Suso Richters Zweiteiler Mogadischu (ARD) als Stewardess Gabriele Dillmann.

Quellen

Pressematerial zu Männerherzen

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