Robert Stadlober

Akteur

Österreichischer Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als Wuschel im Film Sonnenalle bekannt wurde, sowie der Verfilmung von Benjamin Leberts Autobiographie Crazy.

Robert Stadlober ist ein österreichischer Schauspieler und Musiker. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als Wuschel im Film Sonnenalle sowie der Verfilmung von Benjamin Leberts Autobiographie Crazy. Neben seiner Schauspieltätigkeit ist er Miteigentümer eines Plattenlabels und auch selbst als Musiker aktiv. kurzbeschreibung bearbeiten Leben und Werk

Geboren 1982 im österreichischen Freisach verbrachte Robert Stadlober seine Kindheit im Dörfchen Puchfeld in der Steiermark, bevor er aufgrund der Trennung seiner Eltern mit acht Jahren nach Berlin zog. Im Alter von Elf begann er als Synchronsprecher zu arbeiten und erste kleine Rollen in Fernsehproduktionen und Kinofilmen zu spielen. Er lieh unter anderem der Figur Jim Hawkins in der deutschsprachigen Version des Disney-Animationsfilms Der Schatzplanet und der Figur Hauro in Hayao Miyazakis Das wandelnde Schloss seine Stimme. Mit 16 Jahren brach er die Schule ab und konzentierte sich auf seine Schauspielkarriere.

Einem größeren Publikum wurde er zuerst durch seine Rolle als Rolling-Stones Fan Wuschel in der Ostalgiekomödie Sonnenallee bekannt. Durch die Hauptrolle in der Autobiographieverfilmung Crazy gelang ihm der entgültige Durchbruch. Für seine Darstellung eines halbsteitig spastisch gelämten Teenagers wurde er 2001 mit dem Nachwuchspreis des Bayrischen Filmpreises prämiert. Beim Filmfestival Montreal wird er im selben Jahr für seine Rolle in der Literaturverfilmung engel + joe mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet. Weitere bekannte Rollen hatte er unter anderem in den Filmen Verschwende deine Jugend, Sommersturm und Schwarze Schafe. Im Kino war er zuletzt in Jud Süß – Film ohne Gewissen zu sehen.

Neben seiner Filmtätigkeit spielt Robert Stadlober in letzter Zeit auch verstärkt Theater. 2003 spielte er am Deutschen Schauspielhaus Hamburg in der Theaterfassung von Irvine Welshs Trainspotting und 2004 am selben Ort in Shakespeares Romeo & Julia. 2007 war er in Christoph Schlingensiefs Area 7 im Wiener Burgtheater zu sehen.

Ausserdem ist Stadlober auch als Musiker aktiv. Gelernt hat er zunächst Geige und Gitarre. Heute ist er Sänger in der Rockband Gary. Daneben betreibt er gemeinsam mit einem Freund das Indie-Label Siluh Records. Privatleben

Im Laufe seiner Karriere wechselte Stadlober oft seinen Wohnort. Nach Stationen in Berlin-Kreuzberg, Hamburg-Sankt Pauli, Barcelona und Wien wohnt er derzeit wieder in Berlin. Neben kritischen Äusserungen zu Til Schweiger und einen denkwürdigen Aufftritt bei Stefan Raab geriet er vor allem durch seine Sympathien zum linksautonomen Lager in die Boulevardschlagzeilen. Diese brachten ihm einen Ruf als linker Nachwuchsrebell ein. Durch seinen schnellen Ruhm bekam er psychische Probleme, litt unter Panikattacken und Agoraphobie.

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