19162006
 

Glenn Ford

Akteur, Produzent

Vorhandene Filme:
34 seit 1940
Geschlecht:
männlich
Geburtstag:
1916-05-01
Geburtsort:
Quebec City, Quebec, Canada
Todestag:
2006-08-30 (90 Jahre)
Offizielle Website:
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auch bekannt als

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    Gwyllyn Samuel Newton Ford
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Bekannt als rauher Westernheld wirkte der 2006 verstorbene Glenn Ford auch sehr erfolgreich in einigen Komödien mit.

Glenn Ford wurde am 1. Mai 1916 als Gwyllyn Samuel Newton Ford in Québec, Kanada, geboren. 1924 kam er mit seinen Eltern nach Kalifornien. Obwohl er später vor allem für seine Western-Rollen bekannt war, hatte er seinen ersten Erfolg 1940 in der Komödie The Lady in Question mit Rita Hayworth. Glenn Ford und Rita Hayworth sollten noch vier weitere Filme miteinander drehen. Durch Gilda wurden die beiden zu einem bekannten Kino-Liebespaar.

In den 1940er und 1950er Jahren trat Glenn Ford hauptsächlich in Western und Film Noir Werken auf. In seinen Western war Glenn Ford meist der aufrechte Held, lediglich in The Man from Colorado (Der Richter von Colorado) spielte er an der Seite von William Holden einen machtbesessenen Richter und in 3:10 To Yuma (Zähl bis drei und bete) einen Mörder und Postkutschenräuber. In Lust for Gold (Der Berg des Schreckens), einer Mischung aus Western und Krimi, spielte Glenn Ford einen Goldsucher, der sich an einem habgierigen Ehepaar rächt.

1953 und 1954 drehte Glenn Ford unter der Regie von Fritz Lang zwei Werke des Film Noir Genres. In The Big Heat (Heißes Eisen), einem zentralen Werk des Genres, spielt Ford einen Polizisten, der den Tod seiner Ehefrau rächt. In Human Desire (Lebensgier) gibt er den Liebhaber einer verheirateten Frau, die ihn dazu verleiten will, ihren ungeliebten Ehemann zu ermorden. Weitere herausragende Filme dieser Zeit sind Ransom! (Menschenraub), in dem Glenn Ford den Vater eines entführten Jungen spielt und The Blackboard Jungle (Die Saat der Gewalt). Von Ransom! kam 1996 ein Remake mit Mel Gibson in der Hauptrolle in die Kinos.

Neben den ernsten Rollen hatte Glenn Ford aber auch ein augesprochen komisches Talent. In The Teahouse of the August Moon (Das kleine Teehaus) spielte er einen Armeeoffizier, der im Nachkriegsjapan den Japanern die amerikanische Lebensweise näherbringen will, was jedoch von einem Dolmetcher (Marlon Brando) verhindert wird. In Pocketful of Miracles (Die unteren Zehntausend) spielte er den gutherzigen Gangster. Für die Rolle als Dave ‘the Dude’ Conway wurde er mit dem Golden Globe ausgezeichnet. In The Courtship of Eddie´s Father (Vater ist nicht verheiratet) spielt Ford einen alleinerziehenden Vater, der von seinem sechsjährigen Sohn verkuppelt wird.

Eine späte Ehrung erhielt Glenn Ford für seine Western-Helden-Rollen: Er wurde in die „Western Hall of Fame“ aufgenommen: Zusammen mit John Wayne und James Arness soll Glenn Ford einer der schnellsten Schauspieler am Revolver gewesen sein.

1993 hätte Ford sich im Western Tombstone, mit einer allerletzen Rolle ein filmisches Denkmal setzen sollen. Er war aber schon zu schwach und musste die Dreharbeiten absagen.

Glenn Ford verstarb am 30. August 2006 im Alter von 90 Jahren in seinem Haus in Beverly Hills. Er hatte sich nach mehreren Schlaganfällen der Öffentlichkeit schon seit 15 Jahren nicht mehr gezeigt.

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