Jean-Jacques Annaud

Regisseur, Drehbuch, Produzent

Vorhandene Filme:
11 seit 1976
Geschlecht:
männlich
Geburtstag:
1943-10-01 (73 Jahre)
Geburtsort:
Juvisy-sur-Orge, Frankreich
Offizielle Website:
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Französischer Regisseur, der sich mit märchenhaften Tierfilmen sowie Literaturverfilmungen einen international renommierten Namen gemacht hat.

Leben und Werk

Während des Krieges unter der deutschen Besatzung kam Jean-Jacques Annaud ca. 20km von Paris entfernt in Juvisy-sur-Orge (Essonne) zur Welt. Schon als Kind weiß er, dass er Regisseur werden will, die Eltern unterstützen ihn. Mit 19 Jahren erfährt er, dass sein Vater nicht sein leiblicher Vater ist. In diesem Alter dreht er seinen ersten Kurzfilm Les sept pêchés capitaux du cinéaste. Er macht das Abitur (Fächer Latein und Griechisch), besucht die Ecole de Vaugirard und anschließend die Filmhochschule HIDHEC in Paris. Nach dem Militärdienst in Kamerun dreht er seinen ersten Film, der von Afrika handelt: La victoire en chantant (heutiger Titel: Noirs et Blancs en couleurs 1977), der den Oscar als Bester Fremdsprachlicher Film erhält.

In den 1950er Jahren gilt Annaud als das Wunderkind der französischen Werbung, er dreht mehr als 500 Werbespots. Doch dies ist nicht das, was er in seinem Leben erreichen will. Nach einer Depression beginnt er mit dem Drehen von Filmen, die ihn wirklich interessieren: Über Natur, fremde Länder, Tiere… Da er ein begeisterter Leser ist, lassen auch die Literaturverfilmungen nicht lange auf sich warten. Für Der Name der Rose (1986), Der Bär (1988) oder L’amant nach dem Roman von Marguerite Dumas (1991) wird er vielfach ausgezeichnet.

Mit Sieben Jahre in Tibet (1997) thematisiert er das Land Tibet, mit Zwei Brüder Indochina. Duell – Enemy at the Gates (2001) fällt insofern aus der Reihe, als das er ein Kriegsfilm ist, der die Schlacht von Stalingrad behandelt.

Sein neuestes Filmprojekt heißt Sa majesté Minor und ist mit Vincent Cassel und Jose Garcia besetzt.

Privatleben

Wissenswertes

Wegen der negativen Darstellung der chinesischen Invasion in Tibet in Sieben Jahre in Tibet erhielt Annaud ein lebenslanges Einreiseverbot für China.

Quellen

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