19321984
 

François Truffaut

Regisseur, Drehbuch, Produzent, Autor, Akteur

Vorhandene Filme:
41 seit 1956
Geschlecht:
männlich
Geburtstag:
1932-02-06
Geburtsort:
Paris, France
Todestag:
1984-10-21 (52 Jahre)
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Truffaut gilt zusammen mit Godard als der Begründer der Nouvelle Vague. Sein Kino beschäftigt sich mit sozialkritischen Themen und ist vor allem im Antoine-Doinel-Zyklus autobiographisch inspiriert.

Leben und Werk Truffauts

Truffaut ist der Sohn eines technischen Zeichners und einer Sekretärin. Nach eigenen Aussagen hatte er eine schwere Kindheit und fühlte sich vernachlässigt und ungeliebt. Dieser suchte er durch seine Cinephilie zu entkommen. 1948 lernte er André Bazin kennen und gründete seinen eigenen Filmclub, den Cercle cinémane. Mit 16 Jahren verschuldete er sich wegen dieses Filmclubs und kam auf Wunsch des Vaters – später sollte er herausfinden, dass dieser sein Stiefvater war – in eine Anstalt für minderjährige Straftäter. 1950 veröffentlichte er seine erste Filmbesprechung. Danach arbeitete er als Fabrikarbeiter. Durch Bazin kam er auf die Idee, Kinovorführungen für alle Fabrikarbeiter zu organisieren. Durch Bazin lernte er schnell die Größen des damaligen französischen Kinos, wie Alain Resnais und Chris Marker, auf Jean-Luc Godard, Jacques Rivette und Eric Rohmer kennen.

1951 stieg dann in den Militärdienst ein, um kurz darauf zu desertieren. Er wird kaserniert und flieht wieder, als er nach Indochina abkommandiert werden soll. Nach der unehrenhaften Entlassung aus dem Militärdienst bringt ihn Bazin in der Filmabteilung des Landwirtschaftsministeriums unter.

Im Januar 1954 veröffentlicht Truffaut als Mitarbeiter der Cahier du cinéma seinen berühmt gewordenen Artikel Une certaine tendance du cinéma, der die Bewegung der Nouvelle Vague ästhetisch begründete. Dieses Manifest wendet sich gegen den “verlogenen psychologischen Realismus” des französischen Autorenfilms. Bald macht sich Truffaut als Kritiker der “Cahiers du Cinéma” einen Namen durch seinen klaren Stil, seine Präzision und Unbestechlichkeit im Urteil.

Im Laufe seiner Karriere drehte Truffaut unzählige Filme. Hervorzuheben ist der autobiographisch inspirierte Antoine-Doinel-Zyklus: Sie küssten und sie schlugen ihn, Antoine und Colette, Geraubte Küsse, Tisch und Bett und Liebe auf der Flucht. Den Schauspieler Jean-Pierre Léaud bezeichnete er als sein Alter Ego. In diesen fünf Filmen erzählt Truffaut die Biographie seines filmischen Doubles ebenso wie die seiner Partnerin Christine alias Claude Jade, die auch mit Truffaut verlobt war.

Seine Utopie Fahrenheit 451 (1966) war auch international erfolgreich. Am 21. Oktober 1984 starb Truffaut in Paris.

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