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Sonntag, im August

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2004-09-22
Laufzeit:
15 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch
Produktionsfirmen:
-
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Deutscher Kurzfilm von Marc Meyer. Sonntag im August. Ein Paar auf einem Boot. Ihre Liebe ist ausgebrannt. Aber wie trennt man sich, wenn die Seelen aneinander kleben? Kurzfilm über den letzten Akt einer fatalen Liebe.

Handlung

Ein Liebespaar auf einem Boot, ein ganz gewöhnlicher sonnig heißer Sonntagnachmittag im August, möglicherweise auf dem Wannsee. Sie sonnt sich, er repariert den Mast. “Schatz, reich mir doch bitte mal den Leatherman”. Gelangweilt und sichtlich genervt bewegt sie sich, um ihm in vorgespielter Ruhe einen Schraubenzieher zu holen. Er ärgert sich, er wollte doch den Leatherman… Wenig später bereitet er das Abendessen vor, faltet Blüten aus Paprika, schneidet Mozarella, richtet alles wunderschön her. Und fängt dann alleine an zu essen. Erst, als die halbe Mahlzeit aufgegessen ist, ruft er sie: “Schatz, essen ist fertig!” Sie jedoch rührt sich nicht, vertieft in andere Gedanken, mit Sonnencreme ein Herz auf ihren Schenkel malend. Ihn stört das scheinbar nicht, vielleicht ist er es auch schon gewohnt. Er will ohnehin seine Ruhe, um sich beim kühlen Bier die Bundesliga-Übertragung im Radio anzuhören.

“Sonntag, im August” ist ein Film über eine Momentaufnahme der langjährigen Beziehung zwischen Mann und Frau, über eine Haßliebe.

Ohne viel Worte und in klaren statischen Bildern beobachtet Marc Meyer zwei Menschen, die Härte und Kälte gegeneinander richten, die sich gegenseitig so mißachten und es überhaupt nicht mehr zu merken scheinen. Wie kann die Geschichte anders enden, als im Tod beider Charaktere.

Dieser Film nimmt sein Format ernst und strukturiert einen Erzählmodus, der nachhaltig wirkt.

“Sonntag, im August” bekam zurecht den mit 20.0000 Euro dotierten Förderpreis der Kunstministerin auf dem Dresdner Filmfest 2005.

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