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The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben

The Imitation Game

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6.60
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2014-08-29
Laufzeit:
113 Minuten
Sprachen (im Original):
Englisch
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Der junge britische Mathematiker Alan Turing arbeitet im Zweiten Weltkrieg daran, den Enigma-Code der Deutschen zu entschlüsseln. Doch der Held hat ein Geheimnis, von dem niemand wissen darf: er ist homosexuell.

Während die 2001 erschienene internationale Ko-Produktion “Enigma – Das Geheimnis” den britischen Mathematiker und Computer-Erfinder Alan Turing noch hinter der fiktiven Figur des Tom Jericho verbirgt, geht es in der britisch-amerikanischen Ko-Produktion “The imitation game” 13 Jahre später ganz explizit um Alan Turings Lebensleistung im 2. Weltkrieg. Und während der Film “Enigma – Das Geheimnis” noch mit einem heterosexuellen Happy End für die Hauptfigur aufwartet, begibt sich “The imitation game” auch in der privaten Neben- und Binnenhandlung sehr viel dichter an sein historisches Vorbild heran, ohne allerdings dokumentarische Authentizität zu erreichen (siehe Film-Unterseite zur weiteren Diskussion des Verhältnisses historischer Begebenheiten und der beiden angesprochenen filmischen Adaptionen unter- und zueinander u. a.). Diese Weiterentwicklung des Stoffs immerhin tendenziell näher an die historische Wirklichkeit heran hat wahrscheinlich auch etwas mit der Weiterentwicklung der politischen Akzeptanz von Homosexualität in der westlichen Welt des neuen Jahrtausends bislang zu tun.

Benedict Cumberbatch als Alan Turing verpatzt fast sein Bewerbungsgespräch beim britischen Militär, das in Gestalt des Commanders Denniston ein Team von Wissenschaftlern zusammenstellen will, um die Funksprüche der Deutschen vor dem herannahenden 2. Weltkrieg zu entschlüsseln. Denniston bleibt ihm auch nach seiner Einstellung nicht gewogen und versucht während der jahrelangen, zunächst erfolglosen Bemühungen um den Code immer wieder, Turing los zu werden. “The imitation game” schildert den Kampf Turings nicht zuletzt auch als einen mit seinem sozialen Umfeld darum, an der Entschlüsselung überhaupt arbeiten zu dürfen und zu können, denn er wird gezeigt als ein hochbegabter Sonderling und Außenseiter, im Film nicht weit entfernt von der Asperga-Krankheit, nur ohne Diagnose. Zum Erfolg hilft ihm entscheidend die von Keira Knightley verkörperte andere Außenseiterin der Film-Handlung, die junge Mathematikerin Joan Clarke, für die wiederum Turings Unterstützung die einzige Möglichkeit ist, ihrer Begabung entsprechend zu arbeiten, was sozial und politisch in den 40ern des 20. Jahrhunderts anders für eine Frau nicht möglich gewesen wäre.

Nur gut ein Drittel des Films beleuchtet im Anschluss an den finalen Erfolg der Erfindung der “Turing-bomb”/-Maschine dann auch die Zeit der erfolgreichen Arbeit mit diesem Computer-Vorläufer während des Krieges. (“Enigma – Das Geheimnis” hingegen hatte die Handlung überhaupt erst aufgenommen in Betchley Park, dem geheimen militärischen Arbeitsort des Wissenschaftler-Teams, als die Arbeit dort erstmals in größere Schwierigkeiten gerät.) Einen Großteil des Films machen weiterhin biografische Rückblenden in die Internatszeit Turings aus sowie die Rahmenhandlung, die nach dem Krieg spielt:

Obwohl der Film-Turing entscheidend zum Erfolg der Alliierten beitragen kann, muss er aus geheimdienstlichen Gründen auf den Dank für seine Leistung nach dem Krieg verzichten und seine Tätigkeit geheim halten. Zwar gelang es ihm in Betchley mit Clarkes Hilfe, erstmals in seinem Leben freundschaftliche Beziehungen zu knüpfen, die zur Voraussetzung seines Erfolgs wurden. Von seinen Vorgesetzten beim Militär und Geheimdienst wird er jedoch immer nur allenfalls geachtet. So wird ihm auch keine Hilfe zuteil, als er Anfang der 50er Jahre Opfer der britischen Rechtsprechung mit ihrem Verbot von Homosexualität wird. (Sein Schicksal steht in dem Moment für Tausende anderer Fälle, in denen die britische Justiz repressiv gegen Homosexuelle vorgegangen ist.)

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