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Jugend ohne Jugend

Youth without Youth

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2007-12-14
Laufzeit:
125 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Sanskrit
Produktionsfirmen:
Offizielle Website:
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englisch

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Coppola verfilmt in seiner ersten Regiarbeit seit 10 Jahren eines seiner erklärten Lieblingsbücher mit Tim Roth und der aufstrebenden deutschen Darstellerin Alexandra Maria Lara in den Hauptrollen. Ein alternder Linguist erhält durch ein Wunder die Chance sein Lebenswerk voranzutreiben und findet doch nur Erfüllung in der Liebe.

Handlung

Am Ostersonntag des Jahres 1938 reist der renommierte Sprachwissenschaftler Dominic Matei (Tim Roth) im strömenden Regen nach Bukarest, um seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch das Schicksal will es anders: Bevor er sich vergiften kann trifft ihn ein Blitz. Schwer verletzt wird er in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sich absonderliches ereignet: Der an die 70 Jahre alte, gebrechliche Herr erholt sich nicht nur von dem Vorfall, sondern blüht geradezu auf. Als hätte das Alter nie Spuren hinterlassen, verjüngt er sich und ist plötzlich wieder 35 Jahre jung. Damit nicht genug, er ist mit der Gabe gesegnet neue Bücher in Windeseile lesen zu können.

Aber trotz der neuen Begabung trauert er weiter seiner großen Liebe Laura (Alexandra Maria Lara) hinterher, mit der er während des Studiums zusammen war, die sich aber von ihm trennte, weil sie glaubte nie an ihn und sein Genie heranreichen zu können. Sie starb einige Zeit später bei der Geburt ihres Kindes, worauf er sich ganz der Wissenschaft, in seinem Fall der Erforschung von Sprache, verschrie.

Seine Heilung schreitet voran, doch die Ärzte sind fasziniert von seinem Heilungsprozess und wollen ihn weiter beobachten, während er die Klinik verlassen will und mit neuer Energie seine Forschung aufnehmen will. Plötzlich taucht ein imaginärer Doppelgänger auf, der ihm rät, er solle den Ärzten erzählen was sie hören wollen und im Gegenzug eine falsche Identität einfordern. Dominic willigt ein und kann wenig später die Klinik verlassen.

Die große Liebe

Doch auch die neue Identität schützt ihn nicht vor den diversen Interessengruppen (u.a. den Nazis) und er begibt sich auf eine endlose Flucht. Einzig seine “Double” scheint ihm als treuer Gefährte geblieben, ehe er unverhofft mitten in den Schweizer Bergen auf Veronica (Alexandra Maria Lara), ein exaktes Ebenbild seiner großen Liebe Laura und ihre Mutter Gertrude (Roxana Guttman) trifft, die trotz eines Unwetters auf den Gipfel des Berges wollen, um die Aussicht zu genießen – entgegen seiner Warnung. Es kommt, wie es kommen muss und die beiden haben einen Autounfall, bei dem Gertrude stirbt.

Wie einst Laura kommt er auch Veronica näher und die beiden werden ein Paar. Doch auch Veronica ist nach ihrem Unfall verändert, sie spricht in einer archaischen Sprache im Krankenhaus, die nur er in Ansätzen versteht. Es stellt sich heraus, dass aus Veronica eine gewisse “Rupini” spricht, die im siebten Jahrhundert in Nepal gelebt hatte. Sie reisen dorthin und stoßen tatsächlich auf ihre Spuren. Doch damit nicht genug, immer neue längst verstorbene Personen nehmen Besitz von der armen Veronica, die durch die großen Anstrengungen die damit einhergehen auch immer schneller zu altern scheint, während das Alter bei Dominic weiterhin keinerlei Spuren hinterlässt. Er erkennt, dass es sein Forschungsdrang ist, der seiner großen Liebe die Jugend raubt. Er verlässt sie, um ihrer Willen als Akt seiner großen Liebe.

Unglücklich kehrt er in seine Heimatstadt zurück, wo er auch auf eine Reihe alter Freunde trifft, die ihn aber nicht erkennen und seinen wirren Ausführungen auch nicht folgen können. Er sagt sich von seinem Double los, altert in Windeseile ohne sein Lebensziel, das Erforschen des Ursprungs der Sprache, erreicht zu haben und stirbt mit einer Vision von der glücklichen Laura, die ihre Jugend wiedergefunden hat.

Weiterführende Informationen

Über zehn Jahre nach The Rainmaker der erste Film, bei dem Der Pate-Regisseur Francis Ford Coppola wieder Regie führte.

Wissenswertes

  • Francis Ford Coppola verfilmt den gleichnamigen Roman von Mircea Eliade – eines seiner erklärten Lieblingswerke mit eigenen Mitteln seiner Firma American Zoetrope.
  • Gedreht wurde hauptsächlich in Rumänien und Bulgarien.
  • Seine Weltpremiere fand auf dem RomaCinemaFest in Rom statt.

Weitere Informationen im Internet

Quellen

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