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The Rocky Horror Picture Show

 
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(16 Stimmen)
8.06
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1975-08-14
Laufzeit:
100 Minuten
Budget:
$1,200,000
Sprachen (im Original):
Englisch
Produktionsfirmen:
Offizielle Website:
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Trailer

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englisch

Regisseur:
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    Rocky Horror Picture Show
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The Rocky Horror Picture Show ist die Kinofassung des Musicals The Rocky Horror Show von Richard O’Brien, das vor Beginn der Dreharbeiten am 21. Oktober 1974 bereits über ein Jahr erfolgreich an verschiedenen Orten in England und den USA gelaufen war.

Handlung

Der Film beginnt mit dem von Richard O’Brien gesungenen Lied Science Fiction/Double Feature, bei dem nur rot geschminkte Lippen auf der Leinwand zu sehen sind (die Lippen von Magenta Patricia Quinn). Der Text enthält viele Bezüge auf Klassiker des Science-Fiction-Films der 1950er Jahre.

Brad Majors (Barry Bostwick) und seine Verlobte Janet Weiss (Susan Sarandon) wollen ihren Freund Dr. Everett Scott (Jonathan Adams) besuchen. Auf der Fahrt verfahren sie sich im Gewitterregen, eine Reifenpanne tut ein Übriges. Hilfe, oder doch zumindest ein Telefon, erhofft sich das spießige Pärchen von den Bewohnern eines Schlosses, an dessen Portal bereits gewarnt wird: “Betreten auf eigene Gefahr“ (Song: Over at the Frankensteins Place). In einem der Fenster des Schlosses sieht man eine seltsame Gestalt…

Der Diener Riff Raff (Richard O'Brien) führt, begleitet vom Hausmädchen Magenta (Patricia Quinn), die beiden in den Festsaal, wo sich zu den Klängen von The Time Warp eine illustre Partygesellschaft amüsiert. Janet ist dies alles unheimlich, sie will mit Brad das Schloss verlassen, als die Partygäste erschöpft zu Boden sinken. Der Hausherr Dr. Frank N. Furter (Tim Curry) steigt, gekleidet in Mieder, Strapse und hochhackige Schuhe, aus dem Lift (Song: Sweet Transvestite) und lädt beide zu etwas Außergewöhnlichem ein: Bis auf die Unterwäsche entkleidet gelangen Brad und Janet in Furters Labor, wo er ihnen seine „Schöpfung“ Rocky (Peter Hinwood) vorstellt – ein künstliches Wesen, geschaffen allein, um dem Meister zu dienen. Unerwartet betritt Columbias Freund Eddie (Meat Loaf) die Bildfläche (Song: Hot Patootie – Bless my Soul). Der einstige Vorgänger Rockys wird jedoch von Frank N. Furter mit einem Eispickel erschlagen.

Unter den Klängen des verfremdeten Hochzeitsmarsches führt Frank N. Furter Rocky in sein Schlafgemach, während Janet und Brad in ihre Schlafzimmer geführt werden. Columbia (Nell Campbell) und Magenta verfolgen per Kamera, wie Furter zunächst Janet und später Brad verführt, als Riff Raff per Lautsprecher mitteilt, dass Rocky geflohen sei. Janet, verzweifelt über ihr Erlebnis mit Furter und ihre nur noch wenig spießigen Emotionen umherirrend, beobachtet auf einem Laborbildschirm Brad und Frank gemeinsam im Bett. Sie hört ein Wimmern und entdeckt den verängstigten Rocky, den sie in Furters Labor verführt (Song: Touch-A, Touch-A, Touch Me).

Frank N. Furter bestraft Riff Raff für Rockys Verschwinden, als Besuch eintrifft: Dr. Scott sucht seinen Neffen Eddie und berichtet von außerirdischen Transsexuellen, die offenbar in Furter erkennbar sind. Furter bittet seine „Gäste“ zum Abendessen und serviert Dr. Scott den zerteilten Eddie. Es kommt zu einer Verfolgungsjagd, als deren Ergebnis Janet, Brad, Dr. Scott und letztlich auch Columbia und Rocky von Furter in Statuen verwandelt werden. Frank N. Furter, bereit für die „Floor-Show“, verschwindet aus dem Labor. Auf einer Theaterbühne erlöst Furter die in Mieder, Pumps und Strapsen gekleideten Columbia, Rocky, Brad und Janet auf der Bühne aus ihrer Starre, als Riff Raff und Magenta in futuristischen Outfits die Szenerie betreten (Song: I’m going home) und das Spiel nun ihrerseits übernehmen. Sie töten erst Columbia, dann Frank N. Furter und letztlich auch Rocky, der in einer Anspielung auf “King Kong” versucht, Franks Leiche zu retten. Brad, Janet und Dr. Scott gelingt es gerade noch, das Gebäude zu verlassen. Zu den Klängen von Super Heroes löst sich das Schloss vom Erdboden und fliegt davon…

Hintergrundinfos

In der Filmproduktion der 20th Century Fox von Lou Adler/Michael White unter der Regie von Jim Sharman und Richard O'Brien, der auch Drehbuch, Musik und Texte beisteuerte, wurden die meisten Rollen von der Londoner Original-Bühnenbesetzung übernommen: Tim Curry als Frank N. Furter, Richard O’Brien selbst als Riff Raff, Nell Campbell alias „Little Nell“ als Columbia, Patricia Quinn als Magenta und Jonathan Adams als Dr. Everett Scott. Die Rolle des Eddie wurde besetzt mit Meat Loaf aus der Bühnenversion des Roxy in Los Angeles. Für den Film neu besetzt wurden die Rollen des Brad Majors mit Barry Bostwick und der Janet Weiss mit Susan Sarandon, zwei zu der Zeit relativ unbekannten US-amerikanischen Schauspielern. In einer stummen Rolle erscheint Peter Hinwood als Rocky, seine Gesangsparts wurden im Studio von Trevor Horn eingespielt. Außerdem tritt Charles Gray als Erzähler auf.

Nachdem der Film anfangs eher schlecht anlief und ihm bereits drohte, abgesetzt zu werden, zeigte sich relativ bald das Phänomen einer hartnäckigen Fangemeinde, die sich den Film wieder und wieder ansah und die Produzenten an einen Erfolg glauben ließ. Er wurde umgeschnitten und mit neuem Ende und einem geänderten Marketingkonzept als Midnight Movie (damals eine relativ neue Idee) nach sechs Monaten wieder in die Kinos gebracht. Das Konzept ging auf, durch Mundpropaganda erhielt der Film eine ständig wachsende Fangemeinde, die vielfach Texte mitsang und Filmszenen mitspielte und –tanzte (Time Warp). Sie wuchs weiter an, so dass der Film heute Kultstatus besitzt und auch nach mehr als 30 Jahren noch in vielen Programmkinos regelmäßig gezeigt wird. Einen Rekord halten dabei die Museum Lichtspiele in München, denn hier befindet sich der Film seit dem 24. Juni 1977 regelmäßig im Programm.

Fortsetzung

Nach dem Erfolg des Films planten Jim Sharman und Richard O’Brien eine Fortsetzung. Diese erschien 1981 unter dem Titel Shock Treatment.

Darin geraten Brad und Janet, nun verheiratet, ungewollt in die Fänge des Fernsehens und werden davon manipuliert. Janet wird eingeredet, sie sei ein Star, während Brad, mit Drogen vollgepumpt, in die Irrenanstalt eingewiesen wird, um ruhiggestellt zu werden. Der gesamte Film spielt in einem riesigen Fernsehstudio, das nun Denton beherrscht, und beinhaltet immer wieder Medienkritik.

Der Film bietet wieder viele Songs und Richard O’Briens Humor, jedoch erreichte er nie den Kultstatus seines Vorgängers. In Deutschland floppte der Film in den Kinos; 2007 erschien er auf DVD.

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