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Lage Raho Munna Bhai

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2006-09-01
Laufzeit:
144 Minuten
Budget:
$2,170,000
Einspielergebnis:
$21,540,000
Sprachen (im Original):
Hindi
Produktionsfirmen:
-
Offizielle Website:
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Auch in der Fortsetzung des Kassenhits von 2003 treiben die zwei Dialekt-Gangster ihr chaotisches Unwesen in Mumbai. Beide verrichten die Drecksarbeit für einen unseriösen Bauunternehmer. Während der erstere, Munna Bhai genannt, sich in eine hübsche Radiomoderatorin verliebt und prophetische Visionen von Mahatma Gandhi hat, sorgt der andere mit der Enteignung etlicher Altenheimbewohner für Wirbel.

Lage Raho Munna Bhai (Devanagari: लगे रहो मुन्ना भाई) ist die im Jahr 2006 erschienene und in der Sprache Hindi gedrehte Fortsetzung der Gangsterkomödie »Munna Bhai – Lachen macht gesund« aus dem Jahr 2003. Die wiederum für die Inszenierung Verantwortlichen, Regisseur Rajkumar Hirani und Produzent Vidhu Vinod Chopra, wollen die Filme jedoch unabhängig voneinander verstanden wissen, da nur die Helden die gleichen sind. Sanjay Dutt übernahm erneut die Hauptrolle und spielt einen Unterweltboss der Metropole Mumbai, der von seinen Anhängern auch ehrfurchtsvoll als Munna Bhai angesprochen wird. Die Rolle seines Sidekicks übernahm wieder Arshad Warsi. Neu hinzugekommen ist Vidya Balan als Radiomoderatorin. Auch die Darsteller Boman Irani und Jimmy Shergill sind wieder mit von der Partie, aber in völlig anderen Rollen zu sehen. Wie auch schon im ersten Teil sprechen die beiden Hauptprotagonisten Bambaiya Hindi, einen speziell in Mumbai und Umgebung vorkommenden Dialekt, auch als Bombay-Dialekt bekannt. Zudem wurde mit dem visionären Erscheinen von Mahatma Gandhis Geist als Figur im Film und seinen Ratschlägen dem Hauptcharakter gegenüber das sogenannte Gandhigiri, das Praktizieren von Gandhis Lehren in der Öffentlichkeit und gegenüber den Mitmenschen, wieder populär gemacht und aus der Versenkung geholt. Wie schon der Vorgänger war auch diese Fortsetzung sehr erfolgreich an den Kinokassen, konnte sich schlussendlich als dritterfolgreichster Bollywood-Film des Jahres 2006 behaupten und wurde zudem u.a. mit vier National Film Awards ausgezeichnet.

Handlung

Murli Prasad Sharma (Sanjay Dutt), Gangster in Mumbai und von seinen Anhängern auch Munna Bhai genannt, hat sich in die Stimme der Radiomoderatorin Jhanvi (Vidya Balan) verliebt, der er täglich lauscht. Als ein Radioquiz zu Ehren von Mahatma Gandhi an dem ihm gewidmeten Nationalfeiertag stattfinden soll und als Hauptpreis ein Interview sowie ein Treffen mit Moderatorin Jhanvi winkt, entführt der gerissene Ganove zusammen mit seinem Freund Circuit (Arshad Warsi) kurzerhand ein paar Geschichtsprofessoren, um seine Chancen bei der richtigen Beantwortung der Fragen immens zu erhöhen. Da Murli seine Erfolgsaussichten auch damit verbessert, dass er zum Quizstart mit zig Mobiltelefonen gleichzeitig anrufen lässt, gewinnt er spielend. Als er schließlich auf Jhanvi trifft und die Begegnung mit viel Tollpatschigkeit meistert, muss er natürlich seine wahre Tätigkeit verbergen und gibt sich als Professor aus. Jhanvi ist begeistert von diesem unkonventionellen Akademiker, der oft im lokalen Straßendialekt daherredet, und lädt ihn ein, einen Vortrag über den Gründungsvater des indischen Staates bei von ihr betreuten Senioren zu halten.

Doch leider weiß Murli genauso wie sein Kumpan Circuit kaum etwas mehr über Gandhi als jeder andere gewöhnliche Inder auch. So beschließt er, sich das Wissen in einer großen, spärlich besuchten Bibliothek innerhalb von mehreren durchlernten Nächten anzueignen, denn schließlich will er Jhanvi nicht enttäuschen. Vollkommen übermüdet erscheint ihm dort der Geist von Mahatma Gandhi (Dilip Prabhavalkar), der ihm Hilfe verspricht, sofern der Gangster zukünftig nur noch im Sinne der Lehren Gandhis handelt und das sogenannte Gandhigiri praktiziert. An seinem Verstand zweifelnd, sucht Murli am nächsten Tag seinen Psychater auf, doch der kann ihm auch nur Übermüdung attestieren und der Geist des indischen Pazifisten bleibt ihm weiterhin erhalten. Dank ihm meistert er den Vortrag bei den Senioren mit Bravour. Nicht nur die alten Herren sind begeistert, sondern auch Jhanvi ist immer mehr von dem falschen Professor angetan. Schließlich engagiert sie ihn als Co-Moderator für eine gemeinsame Radioshow, in der sie mithilfe der Lehren Gandhis die Probleme der einfachen Leute zu lösen versuchen. So kann z.B. Victor (Jimmy Shergill) geholfen werden, der gerne ein schwerwiegendes Problem mit seinem Vater aus der Welt schaffen würde. Die Sendung wird zum Hit in der Metropole und es bleibt nicht aus, dass sich Murli und Jhanvi langsam näher kommen.

Aber das Unheil naht schon in Form des unseriösen Bauunternehmers Lucky Singh (Boman Irani), für den die beiden befreundeten Gangster Murli und Circuit immer die Drecksarbeit erledigt haben. Weil seine Tochter Simran (Diya Mirza) den reichen Sunny (kurzer Gastauftritt von Abhishek Bachchan), Sohn des einflussreichen Geschäftsmannes Kkhurana (Kulbhushan Kharbanda), heiraten soll, der abergläubische Vater aber sein Handeln ständig von einem Astrologen bestimmen lässt, droht die Hochzeit zu platzen. Um dies abzuwenden, belügt und betrügt Lucky Singh nicht nur seine nächsten Angehörigen, sondern lässt für die zukünftig Jungvermählten einen passenden Wohnsitz mit positivem Karma suchen. Die Wahl des Astrologen fällt ausgerechnet auf die Seniorenresidenz von Jhanvis Pensionären. Um den über beide Ohren verliebten Murli, seine Angebetete und die Greise loszuwerden, schickt der Bauunternehmer sie alle auf seine Kosten nach Goa, damit den Rentnern noch ein paar Lebenswünsche erfüllen werden können. Derweil sorgt der unbedarfte und die Zusammenhänge nicht überschauende Cicuit dafür, dass der Altersruhesitz geräumt wird. Als die Urlaubsgemeinschaft wieder aus Goa zurückkehrt, macht sich natürlich großer Unmut breit und Pläne werden geschmiedet, um die ungesetzliche Enteignung rückgängig zu machen. Doch nicht nur Spannungen zwischen Murli und seinem Freund Circuit, sondern auch die große Lüge, die zwischen dem sich als Professor ausgebenden Gangster und der hübschen Radiomoderatorin steht, lassen die Chancen eines positiven Ausgangs für alle Beteiligten rapide sinken.

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