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Der Tag des Jorun

 
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6.47
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1997-11-17
Laufzeit:
75 Minuten
Budget:
$5,000
Einspielergebnis:
$22,000
Sprachen (im Original):
Deutsch
Produktionsfirmen:
-
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Real nicht existierender deutscher postakopalyptischer Katastrophenfilm, der eine Welt des Kannibalismus und ohne Frauen nach einer Nuklearkatastrophe zeigt.

Handlung

Nach einer Nuklearkatastrophe irren die letzten Menschen verwahrlost und einsam durch eine verwüstete Welt. Es gibt keine Frauen mehr, der Hass der wenigen Überlebenden richtet sich gegeneinander – Kannibalismus ist Alltag. Sam lebt in dieser Zeit wie ein wildes Tier, bis er den etwas verrückten Joe kennenlernt. Auf ihrer Suche nach einem mysteriösen Gebäude lernen sich beide schätzen und werden Freunde, bis schließlich die alte Wut durchdringt und sie die Angst voreinander nicht länger verbergen können. Es gibt nur eine Furcht, die schlimmer ist: Beide könnten die letzten sein.

Der Tag des Jorun beginnt mit einer aufwühlenden Eröffnungssequenz. Mit verstörenden Schwarz-Weiß-Bildern werden uns die letzten Tage der Menschheit vorgeführt. Da brennen Häuser, liegen tote Frauen auf der Straße, werden verstrahlte Pferde erschossen. Mit der verwüsteten Welt schließlich, der Welt “nach dem Knall”, wie ihre Bewohner sie bezeichnen, kommt Frieden und Farbe auf die Leinwand. Die Musik wird ruhiger, und es folgen einige wunderschön komponierte Naturaufnahmen. Einen solch fesselnden Prolog habe ich bei Eindzeitfilmen bislang nur bei “Mad Max 2” gesehen. Bereits hier wird die ganze Stärke des “Der Tag des Jorun” aufgefahren: Es sind wunderbare Fotografien unterlegt durch einen hypnotischen Score. Der ein- oder andere Zuschauer mag noch von der Einfachheit dieses Low-Budget-Abenteuers verschreckt sein, aber spätestens als unsere beiden Protagonisten Sam und Joe gemeinsam am Wasser sitzen, und Joe mal eben erzählt, er glaube, er habe schonmal eine Frau “gehabt”, könne es aber nicht mehr genau sagen, weil sie schon verwest war, dürfte auch das Herz des härtesten Blockbusterliebhabers gebrochen sein. Dabei vollbringt der “Tag des Jorun” das Kunststück abgesehen von seiner großartigen Eröffnungssequenz mit jeder Szene besser zu werden. Der Spannungsbogen reißt nie ab – geschickt wird mit dem Zusammenspiel aus Spannung und Suspense gearbeitet. Nicht nur der Soundtrack kündigt durch das “Dies Irae” den “Tag des Zornes” an – bereits von der ersten Szene an sehnt man sich den Showdown herbei, der dann relativ früh in Mitte des zweiten Aktes eingeleitet wird.

Schauspielerisch ist der Tag des Jorun solide besetzt. Beide Darsteller sind absolute No-Names und mir weder durch Serien- noch durch andere Filmproduktionen bekannt, machen ihre Sache jedoch absolut gut. Es ist erfrischend sympathisch, mal neue Gesichter in einem Actionabenteuer zu sehen. Technisch gesehen kann der Tag des Jorun nicht auftrumpfen. Zwar kann man nicht abstreiten, dass die Produzenten alles aus dem minimalen Budget rausgeholt haben, aber die beschränkten Mittel merkt man schon der ein- oder anderen Szene an. Wenn man sich jedoch mit diesem Umstand anfreunden kann, bekommt man spannende 75Minuten Unterhaltung geboten.

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