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Beautiful Boxer

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2003-11-28
Laufzeit:
117 Minuten
Sprachen (im Original):
Englisch, Japanisch, Thailändisch
Produktionsfirmen:
-
Offizielle Website:
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englisch

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Beautiful Boxer ist ein Film über die Lebensgeschichte des thailändischen Boxers Nong Toom, der bereits früh merkt, dass er im falschen Körper steckt. Er avanciert zu einem der besten Thai-Boxer des Landes um sich mit den Preisgeldern eine Geschlechtsumwandlung finanzieren zu können. Auf diesem Weg muss er sich immer wieder gegen Vorurteile und Anfeindungen wehren...

Handlung

Der Journalist Jack (Keagan Kang) kommt nach Thailand um einen Boxer zu interviewen, der internationale Berühmtheit erlangte. Dieser erzählt ihm seine Lebensgeschichte:

Nong Toom (Asanee Suwan) ist ein kleiner Junge aus der thailändischen Provinz. Bei einem Fest sieht er Tänzerinnen und imitiert später vor seinen Eltern ihren Tanz. Diese leben in armen Verhältnissen und befürchten, vor allem der Vater (Nukkid Boonthong), dass Nong Toom ein Transvestit werden könnte. Die Mutter (Orn-Anong Panyawong) beschwichtigt ihn und steht auch später zu Nong Toom.

Als er etwas älter ist, kommt er zu den buddhistischen Mönchen, fällt allerdings auch hier wegen seiner Vorliebe sich zu schminken aus dem Rahmen. Außerdem versucht er durch kleine Jobs seine Eltern finanziell zu unterstützen und kommt wiederholt zu spät in den Unterricht.

Als Strafe muss er einen “Wander-Mönch” eine Zeitlang begleiten. Dieser schickt ihn irgendwann nach Hause, als er merkt, dass der Junge nicht mit dem Herzen dabei ist. Wieder zu Hause nimmt ihn sein Bruder mit auf ein Fest, auf dem Nong Toom zufällig für einen Thai-Kampf ausgewählt wird. Die Härte des Sports schreckt ihn zunächst ab, als er jedoch erfährt, wie gut die Wettkämpfe bezahlt werden, entscheidet er sich für ein Training.

Der Trainer Pi Chart (Sorapong Chatree) fordert viel von ihm, entdeckt jedoch bald welches Talent in dem Jungen steckt. Schon bald wird Nong Toom für Wettkämpfe ausgewählt und zieht in das Trainingscamp. In dieser reinen Männergesellschaft wird es immer schwieriger seine weibliche Seite zu verbergen. Er vertraut sich nur seiner Mutter, der Frau des Trainers und einer Freundin an.

Bald äußert er den Wunsch im Ring geschminkt zu kämpfen. Der Trainer Pi Chart zeigt sich einverstanden, wenn er denn trotzdem den Ruf des Thai-Boxen in Ehren hält. Das Publikum reagiert sehr gemischt auf diesen geschminkten Thai-Boxer. Aufgrund seines Talents avanciert er aber bald zu einem der besten Kämpfer Thailands.

Innerlich wünscht Nong Toom sich zunehmend eine Frau zu werden, muss allerdings weiter machen, da er das Geld für die Geschlechtsumwandlung benötigt. Nach dem Tod seines Trainers baut er immer mehr ab und beginnt weibliche Hormone zu nehmen, die scheinbar seine Kraft im Ring mindern. Er verliert immer mehr Kämpfe, so dass er wegen mangelnder Gegner schließlich nach Japan geschickt wird, um dort gegen eine Wrestling-Kämpferin (Kyoko Inoue) anzutreten. Trotz des schweren Kampfs siegt er schließlich, bricht aber emotional zusammen als ein japanischer Fan (Yuka Hyodo) ihm nackt gegenübertritt: sie gleubt, dass Nong Tooms weibliche Seite nur Promotion-Zwecken dient.

Zurück in Thailand beginnt er sich äußerlich immer mehr zu einer Frau zu wandeln und überzeugt auch seine Eltern davon einer Geschlechtsumwandlung zuzustimmen.

Am Ende des Films sitzt der Journalist Jack Nang Toom gegenüber, der kurz vor seiner Operation steht und ihm soeben die wahre Lebensgeschichte Parinya Charoenphols erzählt hat.

Wissenswertes

  • Nong Tooms Mutter im Film wird von der thaliändischen Schönheitskönigin Orn-Anong Panyawong dargestellt.
  • Der Film wurde auf der Berlinal 2004 gezeigt.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

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