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The Dirty Picture

 
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7.00
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2011-12-02
Laufzeit:
145 Minuten
Budget:
$3,590,000
Einspielergebnis:
$23,340,000
Sprachen (im Original):
Hindi
Produktionsfirmen:
-
Offizielle Website:
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Mit biografischem Bezug wird vom Aufstieg und Fall der südindischen Schauspielerin Silk Smitha erzählt, die von der Statistin zum Star aufstieg, besonders durch ihre lasziv-erotischen Frauenrollen auffiel, von der Masse verehrt, aber auch geächtet wurde und dem Alkohol verfiel, als ihr Stern zu sinken begann. Vidya Balan räumte in Indien für ihre Darbietung sämtliche wichtigen Darstellerpreise ab.

The Dirty Picture (Devanagari: द डर्टी पिक्चर) ist ein in der Sprache Hindi gedrehtes Biografisches Drama aus dem Jahr 2011, das dem Bollywood-Film zuzurechnen ist und die sich an wahren Begebenheiten orientierende Geschichte vom Aufstieg und Fall einer Filmschauspielerin erzählt. Das Drehbuch von Rajat Arora basiert zu großen Teilen auf der Biografie der südindischen Schauspielerin Silk Smitha, die in den 80er Jahren für kurze Zeit zum Star des südindischen Kinos wurde und vor allem wegen ihrer erotischen Rollen berühmt war, bezieht aber auch biografische Versatzstücke aus Karrieren anderer südindischer Schauspielrinnen mit ein. Der von Milan Luthria inszenierte Film fand sowohl bei den nationalen Kritikern als auch beim Publikum Anklang und avancierte aufgrund seines Erfolges an den heimischen Kinokassen binnen vier Wochen zum Blockbuster. Nicht unerheblichen Anteil daran dürfte Hauptdarstellerin Vidya Balan haben, die für ihre Interpretation der Figur der Silk extra ein paar Kilo zunahm und bei allen wichtigen indischen Filmpreisverleihungen die Trophäe für die beste weibliche Darbietung des Jahres 2011 einheimsen konnte.

Handlung

Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Silk (Vidya Balan) wächst als Reshma in einem abgeschiedenen Provinzdorf auf und träumt von der großen weiten Welt mit ihren Städten, Märkten und vor allem diesen großen Häusern, in denen man Filme sehen kann. Einen Tag vor ihrer arrangierten Hochzeit flieht Reshma nach Madras (das heutige Chennai) und versucht in der Metropole der tamilischen Filmindustrie zunächst erfolglos, einen Job als Schauspielerin zu ergattern. Nachdem sie ohne Arbeit eine Zeit lang mehr schlecht als recht überleben konnte, versucht sie es direkt an einem Filmset, und bekommt zufällig die Rolle einer Tänzerin in einer Songnummer. Mit erotischen Bewegungen und lasziver Mimik macht sie ihren Kurzauftritt unvergessen. Doch Regisseur Abraham (Emraan Hashmi) lässt die Szene entfernen, da er der Meinung ist, dass seine Werke nicht durch billige Erotik, sondern durch die Kunst des Filmemachens überzeugen sollten. Der Film wird ein Flop. Um doch noch die Kassen klingeln zu lassen, bringt der Produzent Selva Ganesh (Rajesh Sharma) den Film erneut mit Reshmas feuriger Tanzsequenz in die Kinos und die Leute stehen Schlange. Daraufhin macht der Produzent Reshma ausfindig, legt ihr nahe, sich fortan Silk zu nennen, und nimmt sie unter Vertrag.

Als Silk mit dem arroganten und von sich selbst eingenommenen Filmstar Suryakant (Naseeruddin Shah), ihrem Idol aus Kindertagen, für dessen nächsten Film eine Songnummer drehen soll, ist sie eingeschüchtert, wirkt nervös und verpatzt die Szene mehrmals. Suryakant ist verärgert und genervt von der unbeholfenen Newcomerin. Aus Angst, dass ihre Karriere endet, bevor sie richtig begonnen hat, umschmeichelt die junge Darstellerin den alternden Star, überzeugt den Lustmolch mit ihren erotischen Reizen und stellt ihm eine Affäre in Aussicht, wenn er sich für sie einsetzt. Als Abraham mit der Idee für einen neuen Film an Selva Ganesh herantritt, in dem Suryakant die Hauptrolle spielen soll, beharrt dieser auf einem Engagement von Silk, um den Film erotisch aufzupeppen und ihn zum Kassenhit zu machen. Abraham ist verärgert über dieses kommerzielle Ansinnen und beginnt, Silk abgrundtief zu verachten. Doch für Silk kommt Entertainment ganz weit vor Anspruch und der Nutzen für die eigene Karriere vor der Moral. Sie vertieft ihre Affäre mit dem verheirateten Suryakant und dreht mit ihm weitere Filme, einer erotischer und freizügiger als der andere. Das begeisterte, vornehmlich männliche Publikum feiert sie bald als neuen südindischen Leinwandstar.

Als Silk Suryakants jüngeren Bruder Ramakant (Tusshar Kapoor) trifft, ein bisher erfolgloser Drehbuchautor, der sich auch für die Person hinter dem freizügigen Dekolleté zu interessieren scheint, verbringt sie mehr und mehr Zeit mit ihm. Der schüchterne Ramakant verliebt sich in die Sexgöttin, doch obwohl Silk auch eine Art Zuneigung empfindet, ist sie eher daran interessiert, ihre Karriere voranzutreiben, die sich gerade auf dem Höhepunkt befindet. Obwohl sie vom Establishment heimlich verachtet wird, bekommt sie einen Filmpreis für ihre Arbeit überreicht und verkündet während der Zeremonie skandalträchtig, dass sie auch weiterhin ihre schmutzigen Filme drehen wird, weil es dem Publikum gefällt. Da sie jedoch den Fehler begeht, die renommierte Journalistin und ihr eigentlich zugetane Filmkritikerin Nayla (Anju Mahendru) zu verärgern, enthüllt diese in einer Zeitungsschlagzeile Silks innige Beziehungen zu Suryakant und dessen Bruder Ramakant. In seiner Ehre verletzt und besorgt um seinen öffentlichen Ruf, lässt Suryakant sie daraufhin von der Besetzungsliste seines nächsten Films streichen und sorgt dafür, dass sie fortan nur noch mit zweitklassigen Regisseuren zusammenarbeiten kann. Die in ihrem Rollenklischee verfangene und vom Mittelmaß gelangweilte Silk verliert zunehmend die Lust an ihrer Arbeit und verscherzt es sich in einem Anflug von Größenwahn auch noch mit den letzten wohlwollenden Filmemachern. Ihr Stern beginnt zu sinken, denn Feministen und Kritiker sind gegen sie. Als sie einen Flop nach dem anderen landet, dem Alkohol sowie übermäßigen Zigarettenkonsum verfällt und an Gewicht zunimmt, will sie niemand mehr engagieren außer ein paar schmierige Pornoproduzenten. Als der mittlerweile erfolgreiche Abraham, den immer eine Hassliebe an Silk band, seine wahren Gefühle für den gefallenen Star entdeckt und den Menschen in ihr zu erkennen glaubt, scheint bereits alles zu spät zu sein.

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