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Fanny und Alexander

Fanny och Alexander

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(5 Stimmen)
6.80
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1982-12-17
Laufzeit:
188 Minuten
Sprachen (im Original):
Deutsch, Englisch, Schwedisch, Jiddisch
Produktionsfirmen:
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Bedeutendes Familien-Epos Ingmar Bergmans, das er als seinen letzten Film angepriesen hat (es folgten drei weitere Regiearbeiten) und das vier Oscars gewann: Die Geschwister Fanny und Alexandre sehen sich kurz nach Weihnachten mit dem plötzlichen Tod ihres geliebten Vaters konfrontiert. Ihre Mutter heiratet sehr bald einen Bischof und für die Kinder beginnt ein neues Leben...

Handlung

Die beiden Geschwister Fanny (Pernilla Allwin) und Alexander (Bertil Guve) wachsen Anfang des letzten Jahrhunderts in der bürgerlichen Theater-Familie Ekdahl in Schweden heran.

Zum Weihnachtsfest kommt wie jedes Jahr die ganze Familie bei der Großmutter Helena Ekdahl (Gunn Wållgren) zusammen aber dieses Jahr ist alles anders als sonst: der geliebte Vater der beiden Kinder, der Theaterbesitzer und Schauspieler Oscar (Allan Edwall), erleidet auf der Bühne einen Schlaganfall und stirbt wenig später.

Für die beiden Kinder und vor allem für Alexander, einen absoluten Theaterbegeisterten, bricht eine Welt zusammen. Die Lage verschlechtert sich zusätzlich, als ihre Mutter Emilie (Ewa Fröling) ein Jahr später beschließt das Theater zu verkaufen und neu zu heiraten.

Der Stiefvater Vergerus (Jan Malmsjö), ein Bischof, der auch die Bestattung des Vaters vorgenommen hat, wird zum Hassobjekt der Kinder. Die Familie zieht zu ihm und muss buchstäblich alles hinter sich lassen.

Mit der Zeit stellt sich heraus, dass der Geistliche immer mehr zum herzlosen Tyrannen wird, der versucht die Kinder zu beherrschen und zu bestrafen. Als Emilie die Scheidung einreichen will, droht ihr der Bischoff die Kinder durch einen Gerichtsbeschluß an sich zu binden.

Die beiden Kinder schmieden schließlich zusammen mit dem alten Freund der Familie Isak Jacobi (Erland Josephson) einen Plan, wie sie die Mutter dazu bringen können in ihre alte Heimat zurück zu kehren…

Bewertungen

Fanny und Alexander könnte durch seine langsame, bedächtige Erzählweise moderne Zuschauer abschrecken, aber Bergmanns berühmter Kameramann Sven Nykvist macht mit seinem glanzvollen Licht jedes einzelne Bild zum reinen Genuß. Der gesamte Film wirkt in gewisser Weise irreal – eine Erleichterung in den tragischen Momenten. Meisterhaft gliedert Bergman die Handlung so, dass die schlimmsten und glücklichsten Momente genau dann eintreten, wenn die Geschichte eine Lösung verlangt.1

Wissenswertes

  • Der Film wurde als eine 5-teilige Serie für das Fernsehen konzipiert und ist wie ein klassisches Drama aufgebaut: Prolog, fünf Akte, Epilog.
  • Der Film gewann vier Oscars: als bester ausländischer Film, für die beste Kamera, die beste Ausstattung und die besten Kostüme. 1983 gewann er außerdem einen César als bester ausländischer Film.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

  • Schneider. 1001 Filme. Zürich: Edition Olms, 2004. S. 694
  • Fanny und Alexander bei der Wikipedia (dt.)

1 Schneider. 1001 Filme. Zürich: Edition Olms, 2004. S. 694

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