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Dieses obskure Objekt der Begierde

Cet obscur objet du désir

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1977-08-17
Laufzeit:
105 Minuten
Sprachen (im Original):
Französisch, Spanisch
Produktionsfirmen:
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Bunuels letzter Film, den er mit seinem langjährigen Partner Jean-Claude Carrière produzierte, ist eine Adaption des Romans 'La Femme et le pantin' von Pierre Louÿs.

Handlung

Während einer Zugfahrt von Sevilla nach Paris erzählt ein älterer Herr (Fernando Rey) seinen Mitreisenden eine haarsträubende Geschichte, nachdem ihm eine junge Frau (wahlweise Ángela Molina oder Carole Bouquet) zuvor einen Eimer Wasser über den Kopf geschüttet hatte:

Vor einigen Jahren habe er diese Dame, Conchita, als Dienstmädchen bei ihm in Paris eingestellt. Am selben Abend versucht er sie zu küssen, sie wendet sich ab und kündigt die Stelle.

Drei Monate später trifft er, Mathieu, sie zufällig auf einer Geschäftsreise in Lausanne und bitte sie um ihre Adresse in Paris. Er sucht sie daraufhin in der schäbigen Wohnung auf in der sie mit ihrer Mutter wohnt und besucht sie regelmäßig. Die strenggläublige Mutter ist während der Besuche nicht anwesend.

Mathieu versucht sie schließlich gegen Geld dazu überreden, dass Conchita zu ihm zieht. Conchita erwidert nur, dass sie sich nicht kaufen lasse und beide Frauen verschwinden spurlos.

Einige Zeit später trifft er Conchita in einem Restaurant wieder, in dem sie als Garderobenfrau arbeitet. Sie kündigt sofort und folgt ihm in sein Landhaus. Sämtliche Annäherungsversuche blockt sie ab. Nichtsdestotrotz zieht sie bei Mathieu ein; er überrascht sie jedoch kurz darauf mit einem ihrer Freund beim Sex und schmeißt beide raus.

Mathieu muss jedoch feststellen, dass er mittlerweile ohne Conchita nur noch schlecht leben kann und als er erfährt, dass Conchita und ihre spanische Mutter ausreisen mussten, folgt er ihnen nach Sevilla. Er findet das Mädchen relativ schnell: sie arbeitet als Tänzerin in einem Lokal. Als Mathieu sieht, wie sie nackt vor Gästen tanzt, kommt es zu einer heftigen Auseinandersetzung.

Trotzallem schenkt er Conchita und ihrer Mutter ein Haus in Sevilla, hier kommt es erneut zu schrecklichen Szenen: Conchita lässt ihn nicht wie verabredet ins Haus, sondern liebt sich vor Mathieus Augen mit ihrem Freund. Am nächsten Tag versucht Mathieu abzureisen, doch Conchita überschüttet ihn mit Wasser und bleibt unbemerkt im Zug…

Wissenswertes

  • Luis Buñuel griff auf den 1898 veröffentlichten Roman “La femme et le pantin” von Pierre Louys (1870 – 1925) zurück
  • Die literarische Vorlage war zuvor bereits einerseits von Josef von Sternberg mit Marlene Dietrich (Die spanische Tänzerin, 1935) und andererseits von Julien Duvivier mit Brigitte Bardot (Ein Weib wie der Satan, 1958) Duvivier verfilmt worden
  • Bunuel betont allerdings nicht wie seine Vorgänger die Rolle der Femme Fatale, sondern den Geschlechter- und Klassenkampf
  • Die Rolle der Conchita wurde von zwei Schauspielerinnen (Carole Bouquet und Ángela Molina) besetzt, so entsteht eine sehr widersprüchliche Figur

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

Inhaltsangabe des Films des Films bei Dieter Wunderlich

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