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Das Fenster zum Hof

Rear Window

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7.66
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1954-08-01
Laufzeit:
112 Minuten
Budget:
$1,000,000
Sprachen (im Original):
Englisch
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englisch

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Jefferies hat seit Wochen ein Gipsbein und daher nichts anderes zu tun, als seine Nachbarn zu beobachten. Zunächst missfällt sein Voyeurismus seinen Freunden, bis er meint, einen Mord entdeckt zu haben. Zusammen mit seiner Freundin Lisa und seiner Pflegerin Stella macht sich Jeff daran, den Fall zu lösen.

Das Fenster zum Hof basiert auf der Kurzgeschichte It Had to Be Murder des Krimi-Autors Cornell Woolrich aus dem Jahr 1942.

Handlung

Der Voyeur Jeff wird misstrauisch

Der Fotograf und Eigenbrötler Jeff (James Stewart) hat seit Wochen seine Wohnung nicht verlassen, da ihn sein Gipsbein an den Rollstuhl fesselt. Liebevoll umsorgt von seiner Pflegerin Stella (Thelma Ritter) und seiner attraktiven Verlobten Lisa (Grace Kelly) harrt er der Dinge, bis er eines Tages etwas Mysteriöses entdeckt. Tag für Tag beobachtet der gelangweilte Jeff seine Nachbarn bei ihrem alltäglichen Treiben. So auch das ältere zerstrittenes Ehepaar Thorwald.

Nachdem Jeff Mrs. Thorwald einige Zeit nicht mehr gesehen hat, verlässt ihr Mann Lars (Raymond Burr) eines Nachts dreimal die Wohnung mit einem Koffer, um jedes Mal wieder in die Wohnung zurückzukehren. Daraufhin beobachtet Jeff, wie Thorwald in seiner Küche schließlich große Messer und eine Säge putzt. Dies genügt für Jeff, um seinen Freund, den Kriminalinspektor Doyle (Wendell Corey) zu verständigen. Doyle lässt Jeff sofort spüren, dass er seinen Ehrgeiz als Amateur-Detektiv nicht gutheißt. Nachdem er den Fall überprüft hat, stellt er fest, dass Mrs. Thorwald abgereist ist und dafür sogar Zeugen existieren.

Doch Jeff lässt nicht locker. Wieso ließ sie all ihre Kleider in der Wohnung zurück? Wieso hängt immer noch ihre Handtasche am Bettpfosten? Und wieso schrubbt ihr Mann seine Badezimmerwände? Für Jeff stellt sich der Fall folgendermaßen dar: Lars Thorwald hat seine Frau ermordet, sie eiskalt zerlegt und die Körperteile in der ganzen Stadt verteilt. Anschließend ist seine Geliebte, die alle für seine Ehefrau hielten, verreist und wartet nun auf Thorwald, bis der alles geklärt hat.

Der “Fall” Thorwald spitzt sich zu

Da sich Doyle weigert, weitere Ermittlungen anzustellen, muss sich der an den Rollstuhl gefesselte Jeff auf Stella und Lisa verlassen. Lisa avanciert gar zur Profi-Ermittlerin, was Jeff seiner ansonsten Modemagazine lesenden Freundin kaum zugetraut hätte. Als eines Tages der Hund der Nachbarin aus dem dritten Stock gegenüber ermordet aufgefunden wird, kombiniert Jeff blitzschnell, dies sei Thorwald gewesen. Körperteile seiner Frau könnten demnach im Vorgarten vergraben sein, wo der Hund buddelte und so den Zorn Thorwalds auf sich zog…

Jeff fasst einen waghalsigen Plan: Durch einen anonymen Anruf will er Thorwald Angst machen und bestellt ihn in eine nahe gelegene Bar. Währenddessen graben Lisa und Stella das Blumenbeet um, wo sie Teile der Leiche vermuten. Doch Lisa wird übermütig: Sie steigt über eine Leiter in Thorwalds Wohnung ein und durchsucht diese. Tatsächlich findet sie den Ehering von Mrs. Thorwald. Doch da taucht plötzlich wieder Thorwald in seiner Wohnung auf und entdeckt Lisa. Jeff und Stella rufen panisch die Polizei, die eintrifft bevor Thorwald Lisa etwas antun kann, und Lisa wegen Einbruchs festnimmt.

Um Lisa aus dem Gefängnis zu holen, eilt Stella daraufhin mit der Kaution von 250 Dollar zur Polizeistation, wohin auch Doyle bestellt wird. Jeff erhält anschließend einen anonymen Anruf, was nur bedeuten kann, dass Thorwald ihn entdeckt hat. Einige Minuten später erscheint er in Jeffs Wohnung…Zwar kann Jeff den Verbrecher durch das Blitzlicht seiner Kamera zunächst abhalten, doch er nähert sich – und stößt den Fotograf aus dem Fenster! In diesem Moment erscheint die Polizei und nimmt Thorwald fest.

Der Fall ist gelöst. Jeff und Lisa hatten recht – und nun muss sich Jeff mit zwei Gipsbeinen auskurieren.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet und Literatur

  • François Truffaut: Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?, München: Heyne 1973, ISBN 3-453-00458-2.
  • Rezension von Rüdiger Suchsland in der Filmzentrale

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