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Basquiat

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1996-08-09
Laufzeit:
108 Minuten
Budget:
$2,962,051
Einspielergebnis:
$3,011,195
Sprachen (im Original):
Englisch, Spanisch
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Regisseur Schnabel zeichnet ein Portrait seines früh verstorbenen Freundes, dem ersten afro-amerikanischen Pop Art Künstler Jean Michel Basquiat. Neben dem Leben des Künstlers steht die eigenwillige New Yorker Kunstszene der beginnenden 80er Jahre im Mittelpunkt der Biographie. David Bowie spielt Andy Warhol.

Handlung

Nachdem Basquiat (Jeffrey Wright) schon früh seinen Vater verloren hat, entdeckt er schon bald seine Liebe zur Kunst, als er mit seiner Mutter (Hope Clarke) Guernica von Pablo Picasso bewundert. Der Wunderling beginnt alles zu bemalen, was ihm in die Finger kommt; seien es Häuserwände oder Restaurant-Tische. Doch ansonsten scheint er im Leben noch nicht wirklich angekommen zu sein. Er hat keine Bleibe und kommt, wenn ihm das Wetter übel mitspielt, bei seinem Freund Benny Dalmau (Benicio Del Toro) unter. Das bisschen, was er zum Leben braucht, verdient er als Handwerker in einer Galerie, wo er auch gerne seine Kunst ausstellen würde.

Einschneidendes Ereignis für seine Karriere ist die Begegnung mit Andy Warhol (David Bowie), den er bei einem Essen mit dem Sammler Bruno Bischofberger (Dennis Hopper) trifft, und ihm einige seiner selbstgemalten Postkarten verkauft. Als kurze Zeit später der Gallerist Rene Ricard (Michael Wincott) bei einer Party auf ihn aufmerksam wird, verhilft er ihm zu seiner ersten Ausstellung. In kürzester Zeit spricht sich sein Talent in der New Yorker-Kunst-Szene herum und nachdem er sein erstes Werk ans Metropolitan Museum of Art verkauft hat, greift scheinbar ein Rädchen ins Andere und die Szene umgarnt ihn. Einzig seine gerade kennengelernte Freundin Gina (Claire Forlani), die sich von seinem Erfolg verdrängt fühlt und er selbst, der sich in seiner kindlich naiven Art eher für seine Malerei, als um das Drumherum kümmert, scheinen mit der rasanten Entwicklung nicht mitzuhalten.

Schon bevor er seinen Zenit erreicht, entgleitet ihm die Situation, die er nie zu kontrollieren verstand. Nur weil Gina zufällig nach Hause kommt, bewahrt sie ihn vor einem frühen Drogentod. Zudem entfernt er sich von seinem ältesten Freund Dalmau und betrügt sowohl Gina mit der flüchtigen Bekanntschaft Big Pink (Courtney Love), als auch Ricard mit Warhols-Gefolge um Mary Boone (Parker Posey) ohne wirklich am Geschehen teilzunehmen.

Nachdem er sich bei Alber Milo (Gary Oldman) und seiner Familie in Italien ein wenig zu erholen schien, wirft ihn nach seiner Rückkehr nach New York die Nachricht von Warhols Tod erneut aus der Bahn. Er stirbt noch im selben Jahr an einer Überdosis.

Weiterführende Informationen

Jean Michel Basquiat spielte sich in New York Beat Movie (1981) selbst.

Wissenswertes

  • Die Person Alber Milo (Gary Oldman) ist eine Erfindung von Regisseur Julian Schnabel.
  • Christopher Walken, Benicio Del Toro und Vincent Gallo waren im selben Jahr (1996) auch gemeinsam in Abel Ferrara’s The Funeral zu sehen.
  • David Bowie entdeckte im Film seine Leidenschaft für Perrücken – wie sein Rollenvorbild Andy Warhol.
  • Kurz vor Ende des Films zeigt Albert Milo (Gary Oldman) Basquiat (Jeffrey Wright) eines seiner Bilder und erzählt ihm er habe es für einen gestorbenen Freund gemalt. Rechts oben im Bild ist in weißen Lettern die Schrift “JMB AUG 12” zu sehen, was für Basquiats Initialen und sein Todesdatum steht.
  • Regisseur Schnabel stand Bsaquiat sehr nahe und malte auch einige Werke mit ihm gemeinsam.
  • Viele Stücke des Soundtracks stammen aus Basquiats persönlicher Plattensammlung.

Weitere Informationen im Internet

  • Impressionen der Kunst Basquiats auf der Homepage des Brooklyn Museums
  • Die Kritik Basquiat von Roger Ebert in der Chicago Suntimes (auf engl.)
  • Die Homepage des Metropolitan Museum of Art in New York

Quelle

Die Rezension Basquiat von Georg Seeßlen auf Filmzentrale

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