FR 
 

Der Fuchs und das Mädchen

Le Renard et l'enfant

abstimmen
(10 Stimmen)
6.80
bearbeiten Hilfe

Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2007-12-12
Laufzeit:
110 Minuten
Budget:
$13,000,000
Sprachen (im Original):
Französisch
Produktionsfirmen:
Offizielle Website:
bearbeiten Hilfe

Trailer

Play

deutsch

hinzufügen Hilfe

Kategorien

hinzufügen Hilfe

Schlagwörter

hinzufügen Hilfe

Verweise

 Es wurden noch keine Verweise auf andere Filme festgelegt.
bearbeiten Hilfe

Alternative Titel

Für diese Sprache wurden noch keine alternativen Namen festgelegt.
Film angelegt von:
Film zuletzt bearbeitet von:
Hilfe

Filminformationen einbinden

Nach Die Reise der Pinguine (2004) die zweite Naturdokumentation Luc Jacquets in Kinoversion, die die Freundschaft eines kleinen Mädchens zu einem Fuchs erzählt und so die Grenzen...

Handlung

Der Film wird aus der Perspektive einer nun erwachsenen Frau erzählt, die ihrem kleinen Sohn von ihrer ungewöhnlichen Freundschaft zu einem wild lebenden Fuchs während eines Jahres erzählt.

Ein kleines Mädchen (Bertille Noël-Bruneau) durchstreift an einem Spätsommernachmittag den weiten Wald, als es auf einen Fuchs trifft. In einem spannungsgeladenen Moment fesseln sich die Blicke beider aneinander, bis der Fuchs plötzlich davonläuft. Das Mädchen wird diesen Augenblick nicht vergessen können und macht es sich fortan zum Ziel, dem Fuchs nähertreten zu können. Hartnäckig bemüht sie sich, das scheue Tier an sie zu gewöhnen, doch der Fuchs braucht lange, um dem Kind vertrauen zu können. Als der Winter kommt und den Wald einschneit, bricht sich das Kind auf der Suche nach dem Fuchs das Bein und muss zwei Monate lang zuhause bleiben. Daher ist sie umso glücklicher, als der Frühling einbricht und die Tiere aus dem Winterschlaf erwachen.

Wildschweine, Hasen, Mader, Füchse, aber auch Wölfe und ein Braunbär bevölkern die Weiten des Waldes. Das Mädchen macht sich Sorgen, ob der Fuchs den kalten Winter überlebt hat. Zudem bedeuten die Menschen weiterhin die größte Gefahr des Fuchses, denn sie verschließen seinen Bau mit Brettern. Das Mädchen sucht und sucht – bis sie den Fuchs wiederfindet, der in Wirklichkeit eine Füchsin ist und Welpen bekommen hat. Um die Tiere an sich zu gewöhnen, platziert sich das Kind fortan täglich auf einer alten Eiche und wirft Stücke ihres Wurstbrötchens nach unten. Und tatsächlich scheint sich die Füchsin, die das Mädchen Titou nennt, an den Menschen zu gewöhnen und wird zutraulicher. Irgendwann ist es soweit – der Fuchs lässt sich streicheln!

In den folgenden Wochen freunden sich das Mädchen und der Fuchs an und lernen sich kennen. Doch das Mädchen verwechselt immer mehr Freundschaft mit Besitz, indem sie versucht, dem Fuchs ihre eigenen Spielregeln aufzuzwängen. Als das Tier einmal Zugang in das Elternhauses des Kindes findet, wird es nervös und zerbricht im Zimmer der Kleinen mehrere Gegenstände, bevor es mit einem kräftigen Sprung aus dem Fenster flüchtet. Der Fuchs stirbt – fast. Dies bewirkt schließlich in dem Kind eine veränderte Einstellung zu frei lebenden Tieren. Sie sieht ein, dass man “Liebe nicht mit Besitz verwechseln darf” und erzählt Jahre später (als Isabelle Carré) ihrem eigenen Sohn die Geschichte der Freundschaft zwischen dem Fuchs und dem Mädchen.

Wissenswertes

  • Der Film spielt in den Wäldern des französischen Départements Ain, in dem Regisseur Luc Jacquet aufwuchs.
  • Ein weiterer Film, der die Handlung an die Aufteilung nach Jahreszeiten knüpft, ist der koreanischen Frühling, Sommer, Herbst, Winter…Und Frühling.
  • 800 kleine Mädchen erschienen zum Casting, von denen Maguy Aimé 150 vorsprechen ließ, bis sie sich für Bertille Noël-Bruneau entschied.
  • Sechs Füchse wurden für den Film von Tiertrainer Pascal Tréguy trainiert. Diese Füchse lebten bereits zuvor mit Menschen zusammen. Zudem wurden Aufnahmen wilder Füchse aus einem Nationalpark in den Abruzzen verwendet.
  • Der Fuchs und das Mädchen ist der erste Spielfilm der Filmgeschichte, in dem ein Fuchs eine Hauptrolle spielt. In der Dokumentation Grizzly Man von Werner Herzog tritt zwar ebenso ein Fuchs auf, doch in keinem weiteren Spielfilm. Die Literatur kennt den Fuchs bereits aus der Fabel. In Frankreich entstand im 12. Jahrhundert der Roman de Renart, in dem ein weiser Fuchs einem dümmlichen Wolf gegenübersteht, womit das höfische Leben kritisiert wurde. Jean de la Fontaine ließ im 17. Jahrhundert den Fuchs als weisen Schelm auftreten. In Mitteleuropa ist der Fuchs zudem seit dem frühen Mittelalter als Meister Reineke bekannt.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quellen

Artikel bearbeiten


Empfehlungen

Alle Textinformationen auf dieser Seite sind lizensiert unter den Bedingungen der Creative Commons-Lizenz. Für mehr Informationen, siehe bitte unter Copyright nach. Wir kooperieren mit www.moviepilot.de und tv-browser.org.
Mobile