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Grizzly Man

 
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6.55
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 2005-08-12
Laufzeit:
103 Minuten
Sprachen (im Original):
Englisch
Produktionsfirmen:
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Werner Herzogs bizarrer Dokumentarfilm über den "Grizzly Man" Timothy Treadwell, der 13 Sommer in einem Naturschutzpark in Alaska verbrachte, um die Grizzly Bären zu beschützen, verzaubert mit einzigartigen Bildern und dem Einblick in die Seele eines verwirrten Menschen, der sich für seine Ideen aufopferte.

Timothy Treadwell verbrachte 13 Sommer seines Lebens im Katmai National Park and Preserve in Alaska. Er hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, das Überleben der Grizzly Bären zu sichern. Am Ende seines letzten Sommers wurden er und seine Freundin Amy Huguenot von einem Bären attackiert und getötet.

Werner Herzog hat mit Grizzly Man einen subjektiv eingefärbten Dokumentarfilm erschaffen, für den er über 100 Stunden Footage ausgewertet und verwendet hat. Der Film wird durch Interviews mit Ökologen, Biologen und Vertrauten Treadwells ergänzt. Auch Herzog interpretiert den Tod des selbst ernannten Beschützers der Grizzly Bären.

Handlung

Die letzten fünf Sommer seines Lebens im Katmai National Park and Preserve in Alaska filmte Timothy Treadwell jeden Tag die Tiere und sich, um die Bevölkerung anschließend über die Bedrohungen für die Grizzly Bären aufklären zu können. Herzog porträtiert mit Grizzly Man einen Menschen, der einerseits ein Ziel verfolgt, andererseits eine Grenze überschreitet, die ein Mensch nicht überschreiten darf: Treadwell war überzeugt davon, die Bären zu verstehen und sich durch sein Leben im Naturschutzpark für die bedrohte Tierart engagieren zu können. Der Film zeigt einen Menschen, der die Grenzen des Menschseins hinter sich lassen möchte und dadurch die Gefahr, die von einem Grizzly Bären für einen Menschen ausgeht, verkennt.

Herzog selbst macht klar, dass er nicht nachvollziehen kann, weshalb Treadwell jedem einzelnen Bären Namen gegeben hat und sie behandelte, als ob sie menschliche Charakterzüge trügen. Im Gegensatz zu Treadwell resümiert der Filmemacher klar, dass er in den Augen des Bären nur Hunger und den Kampf der Natur um das nackte Überleben erkennen kann. Treadwell hingegen “liebt” die Tiere und meint, mit ihnen kommunizieren zu können.

Interviews mit dem Piloten, der Treadwell Jahr für Jahr in den Nationalpark flog, ebenso wie Gespräche mit engen Freunden und den Eltern Treadwells tragen zu einem Porträt bei, das widersprüchliche Gefühle im Zuschauer erweckt. Grandiose Landschaftsaufnahmen, die durch die Videokamera Treadwells ermöglicht wurden, machen den Film zu einer einzigartigen Hommage an die Natur und ihre rauen Gesetze.

Rezeption

Grizzly Man gewann den Zuschauerpreis des Sundance Film Festival 2005 und konnte bei vielen weiteren Festivals Erfolge aufweisen, unter anderem beim: Los Angeles Film Critics Association, New York Film Critics Circle Award, San Francisco Film Critics Circle, Alfred P. Sloan Prize und Toronto Film Critics Association Award. Von den Kritikern wurde der Film als “hinreißendster Film, der je über die menschliche Natur und die Sehnsucht, heim ins Tierreich und in ein vermeintlich gerechtes Leben zu fliehen”1 bezeichnet.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet

Quelle

1 Im Bauch des Bären tickt noch die Uhr, Rezension von Uwe Schmitt in Die Welt

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