FR 
 

Verbotene Spiele

Jeux interdits

abstimmen
(57 Stimmen)
6.74
bearbeiten Hilfe

Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1952-05-09
Laufzeit:
102 Minuten
Sprachen (im Original):
Französisch
Produktionsfirmen:
bearbeiten Hilfe

Trailer

Kein Trailer verfügbar.
Regisseur:
Produzent:
Kamera:
Komponist:
hinzufügen Hilfe

Kategorien

hinzufügen Hilfe

Schlagwörter

hinzufügen Hilfe

Verweise

 Es wurden noch keine Verweise auf andere Filme festgelegt.
bearbeiten Hilfe

Alternative Titel

Für diese Sprache wurden noch keine alternativen Namen festgelegt.
Film angelegt von:
Film zuletzt bearbeitet von:
Hilfe

Filminformationen einbinden

Ein fünfjähriges Mädchen, dessen Eltern beim Einmarsch der Deutschen in Frankreich 1940 umgekommen sind, wird von einer Bauernfamilie aufgenommen. Mit den anderen Kindern spielt Paulette "Krieg" und "Friedhof", in dem sie tote Tiere bestatten. Ein erschütternder Film, der schonungslos die Gedankenlosigkeit des alltäglichen Lebens anprangert und Pseudoreligosität denunziert.

Handlung

Die kleine Paulette (Brigitte Fossey), die bei einem Fliegerangriff der Deutschen ihre Eltern und ihren Hund verloren hat, kommt bei einer Bauersfamlie unter. Sie freundet sich mit dem einige Jahre älteren Michel (Georges Poujouly) an. Beide bestatten Paulettes Hund, wozu sie von einem Leihwagen gestohlene Insignien benutzen. Um weiter diese Beerdigungsritaule vollziehen zu können, sorgt Michel mit Mäusen, Fröschen und sogar Insekten für Nachschub. Als er beim Stehlen von Kreuzen auf einem Friedhof erwischt wird, holen zwei Gendarmen Paulette ab, um sie in ein Waisenhaus zu bringen. Die Schlußeinstellung gehört zu den unvergesslichsten des Films: Paulette steht, abwechselnd “Michel” und “Mama” rufend, auf dem Bahnhof, während die Kamera von einer Großaufnahme ihres Gesichts nach oben fährt und das Mädchen inmitten eines unüberseharen Menschengewühls zeigt.

Wissenswertes

  • Für die Paulette suchte René Clément – wegen des Rollenverständnisses – nach einer Achtjährigen, die für eine Sechsjährige durchgehen könne. Doch Intelligenz und Aussehen der erst fünfjährigen Brigitte Fossey gaben ihr den Zuschlag.
  • Erst 1980 kam die ursprüngliche Fassung in die deutschen Kinos. Sie war zuvor um Szenen der Angriffe der Deutschen auf einen Flüchtlingstreck gekürzt.
  • Der Film erhielt neben zahlreichen internationalen Preisen einen Ehren-Oscar und gilt als Bester Anti-Kriegsfilm aller Zeiten.

Artikel bearbeiten


Empfehlungen

Alle Textinformationen auf dieser Seite sind lizensiert unter den Bedingungen der Creative Commons-Lizenz. Für mehr Informationen, siehe bitte unter Copyright nach. Wir kooperieren mit www.moviepilot.de und tv-browser.org.
Mobile