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African Queen

The African Queen

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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1951-12-23
Laufzeit:
105 Minuten
Einspielergebnis:
$10,750,000
Sprachen (im Original):
Deutsch, Englisch, Swahili
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Trailer

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Alternative Titel

Deutsch

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    African Queen
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    African Queen - Schicksal am Olanga-Fluß
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unknown
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Erster Weltkrieg, mitten im Nirgendwo in Afrika. Die Missionarin Rose Sayer überzeugt den Kapitän der African Queen, sich einen Weg den Fluss hinunter zu schlagen, um den mit selbstgebauten Torpedos das Panzerschiff der Deutschen zu kapern.

African Queen spielt im September 1914, und somit kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, in Deutsch-Ostfrika. Auch in den Kolonien wurde der Konflikt bitter ausgefochten.

Handlung

Das Geschwisterpaar Rose Sayer (Katharine Hepburn) und Reverend Samuel Sayer (Robert Morley) befinden sich bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges bereits seit über zehn Jahren als methodistische Missionare in Zentralafrika. Eines Tages erhalten sie vom Kapitän der rostigen African Queen, Charlie Allnut (Humphrey Bogart), der ihnen immer die Post bringt, Nachricht über den Kriegsausbruch. Kurz darauf erreichen schon die Deutschen das Dorf und brennen alles nieder. Der Reverend stirbt wenige Tage später an seinem gebrochenen Herzen und Unverständnis über dieses große Übel.

Auf dem Fluss

Als Allnut noch einmal nach dem Rechten sehen möchte, findet er Rose alleine vor. Gemeinsam begraben sie die Leiche und retten sich auf die African Queen, um vor den Deutschen zu fliehen. Allnuts Plan ist es, auf dem Dschungelfluss zu warten, bis der Krieg, dessen Folgen er noch nicht einmal kennt, zu Ende ist. Doch Rose hat anderes im Sinn: In ihr wird der Patriotismus für England geweckt. So fasst sie den Plan, mit der alten African Queen den Ulanga, der später in den Fluss Bora übergeht, bis zu einem großen See in Zentralafrika hinunterzufahren, auf dem die Deutschen mit ihrem Panzerschiff Luisa stehen. Mit selbst gebauten Torpedos will sie das Schiff versenken. Doch es ist nicht leicht, den skeptischen Allnut zu überzeugen. Er weiß von den Tücken des Dschungelflusses und dass erst ein einziges Boot die Durchfahrt geschafft hat.

Mit einer Portion Patriotismus gelingt es Rose schließlich, Allnut zu überzeugen und sie legen ab. Schnell naht das erste Hindernis: Am Fluss liegt eine deutsche Festung, die es zu passieren gilt. Glücklicherweise können die beiden aber den Schüssen entkommen und die Reise fortsetzen. Doch auch der Fluss ist nicht einfach zu befahren. Stromschnellen, kleine Wasserfälle und dichter Bewuchs müssen überwunden werden. Währenddessen kommen sich Rose und Charly Allnut näher, es kommt zum ersten Kuss. Rose gelingt es auf ihre mütterliche Art ebenfalls, den Trinker Charly vom Alkohol zu entwöhnen.

African Queen versus Luisa

Die Fahrt wird immer strapaziöser, je mehr der Flusslauf an Wasser verliert. Des weiteren müssen sich die beiden vor den Krokodilen und Wildtieren in Acht nehmen und sich gegen aggressive Moskitos wehren. Auch eine kleinere Reparatur am Boot ist vonnöten. Die beiden haben fast schon die Hoffnung verloren, als es endlich anfängt zu regnen und der Fluss wieder an Wasser gewinnt. So treibt die African Queen schließlich auf den See hinaus.

Doch ein schwerer Sturm lässt die African Queen kentern. Zudem verliert sich das verliebte Paar. Allnut wird schließlich von den Deutschen aus dem Wasser gezogen und verhört. Doch trotz seiner Verurteilung zur Todesstrafe wegen Spionage gibt er Nichts preis. Nachdem allerdings auch Rose aus dem Wasser gezogen wird, erklärt sie den Deutschen stolz ihr Vorhaben. Beide sollen daraufhin erhängt werden.

Bevor sie sterben müssen, bittet Allnut den Kapitän, ihn mit Rose zu vermählen. Glücklich küssen sich die beiden ein letztes Mal – als die Luisa auf die gekenterte African Queen auffährt und die Torpedos explodieren. Im Wasser fällt sich das gegensätzliche Ehepaar Rose und Charly Allnut lebend und glücklich in die Arme.

Weiterführende Informationen

Wissenswertes

  • Die Dreharbeiten in Afrika fanden in den Gebieten von Belgisch-Kongo und in Uganda statt. Heute verlaufen die Staatsgrenzen allerdings nicht mehr wie im Jahre 1952.
  • Die Dreharbeiten waren sehr strapaziös. Katharine Hepburn berichtete darüber in ihrem Buch The Making of The African Queen Or How I Went to Africa with Bogart, Bacall and Huston and Almost Lost My Mind.
  • In Deutschland kam der Film erst 1959 in die Kinos.
  • Regisseur Huston übernahm das Projekt mit der Bedingung, in Afrika drehen und die Rolle des Charlie Allnut seinem Freund Humphrey Bogart geben zu dürfen. “Der Held ist ein Prolet. Du bist der größte Prolet in der Stadt, und daher bestens für die Rolle geeignet”, argumentierte er.

Weitere Informationen im Internet

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