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Leaving Las Vegas

 
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7.00
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht am 1995-10-27
Laufzeit:
112 Minuten
Budget:
$4,000,000
Einspielergebnis:
$49,800,000
Sprachen (im Original):
Englisch
Offizielle Website:
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Deutsch

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    Leaving Las Vegas - Liebe bis in den Tod
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Der traurig-schöneTrinkerfilm basiert auf dem gleichnamigen autobiographischen Roman von John O'Brian und porträtiert zwei einsame Randgestalten der Gesellschaft. Für die erschütternde Darstellung des alkoholkranken Ben Sanderson erhielt Nicolas Cages 1996 den Oscar.

Handlung

Ben und der Alkohol

Ben Sanderson (Nicolas Cage) weiß nicht mehr genau, ob ihn seine Frau verlassen hat, weil er ein Säufer ist, oder ob er Alkoholiker geworden ist, weil sie mit dem gemeinsamen Kind von Zuhause auszog. Auf jeden Fall hat die Trennung dazu geführt, dass er sich völlig aufgibt und unaufhörlich Alkohol in sich reinschüttet. Seine Freunde kehren ihm den Rücken zu und sein Arbeitgeber zahlt dem ehemaligen Drehbuchautor eine Abfindung, da Ben arbeitsunfähig geworden ist.

Ben bricht alle Brücken hinter sich ab, löst seine Wohnung in Los Angeles auf und fährt nach Las Vegas. Mit dem restlichen Geld hat er vor, sich in der anonymen Vergnügungsstadt tot zu saufen. Angetrunken fährt er beinahe die Prostituierte Sera (Elisabeth Shue) an. Später trifft er die attraktive Blondine wieder und bittet sie mit ihm auf sein Hotelzimmer zu kommen. Er bezahlt sie für die gesamte Nacht, möchte aber nur mit ihr reden. Beide fühlen sich beieinander geborgen und schlafen nebeneinander ein. Als Sera nur 500,-$ bei ihrem lettischen Zuhälter Yuri (Julian Sands) abliefert, schlägt dieser auf sie ein. Doch die Demütigungen haben bald ein Ende, da Yuri von anderen Kriminellen umgebracht wird.

Seras unerwartete Liebe

Bereits bei dem nächsten Treffen mit dem alkoholkranken Ben bietet Sera ihm an, bei ihr einzuziehen. Es entwickelt sich eine außergewöhnliche Beziehung aus Sex, Rausch und tiefer Zuneigung. Beide akzeptieren einander wie sie sind. Obwohl es Sera sichtlich schwer fällt zuzusehen, wie Ben sich zu Tode trinkt, sagt sie nichts. Zum Einzug schenkt sie ihm sogar einen Flachmann.

Die Trennung

Während Sera anschaffen geht, bringt Ben von einem Kasinobesuch eine andere Prostituierte (Mariska Hargitay) mit in Seras Wohnung. Als Sera ihren Geliebten in flagranti erwischt, ist sie verletzt und setzt ihn vor die Tür.

Am nächsten Tag wird Sera auf dem Strich von drei College-Jungs angesprochen und geht mit auf deren Hotelzimmer. Die Situation mit den drei alkoholisierten Männern läuft aus dem Ruder. Bevor Sera das Zimmer verlassen kann, wird sie brutal zusammengeschlagen. Ihr schönes Gesicht ist entstellt.

Das Wiedersehn

Sera macht sich auf die Suche nach Ben, kann ihn aber nicht ausfindig machen. Schließlich ruft Ben sie an und teilt ihr mit, in welchem Hotel er untergekommen ist. Sera eilt zu ihm, um mit ihm die Nacht zu verbringen. Am nächsten Morgen wacht sie neben einem regungslosen Körper auf.

Weiterführende Informationen

Wissenswertes

  • Zwei Wochen nach dem die Produktion des Filmes begann, nahm sich der Autor John O'Brien das Leben. Das Projekt wurde nach einer kurzen Unterbrechung im Andenken an den Autor fortgesetzt.
  • Nicolas Cage betrank sich zum Rollenstudium vor laufender Kamera. So war er in der Lage auf Video zu studieren, wie er im betrunkenen Zustand spricht und handelt. Er traf sich zusätzlich mit stationär behandelten Alkoholikern.
  • Auch Elisabeth Shue konfrontierte sich mit der Realität und interviewte Prostituierte auf dem Strich von Las Vegas.
  • Die Rolex, die Ben im Film trägt und später billig verkauft, war im realen Leben die Uhr des Autors John O'Brien.
  • Mike Figgis wollte bereits das Filmemachen aufgeben, als er von einem Freund das Buch Leaving Las Vegas geschenkt bekam. Bereits nach den ersten 40 Seiten wusste er, dass er den Stoff verfilmen möchte.
  • Da Independent-Regisseur Figgis zu der Zeit keinen besonders guten Ruf in Hollywood genoss, produzierte er den Film gemeinsam mit einem französischen Produzenten.
  • Mit niedrigen Budget wurde der Film in nur 28 Drehtagen produziert.

Weitere Informationen im Internet

Quellen

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