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Giftpaket nach Rügen

 
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Filmdaten

Status:
Veröffentlicht
Uraufgeführt am:
2002-10-14
Laufzeit:
45 Minuten
Teil von:
Sprachen (im Original):
Deutsch
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1955 wird die 20-jährige Anna Denczyk, Arbeiterin im Fischwerk in Sassnitz auf Rügen, Opfer eines Anschlags. Film aus der Dokureihe über die größten deutschen Kriminalfälle.

Handlung

Im Jahre 1955 wird die damals zwanzigjährige Arbeiterin des Fischwerkes in Saßnitz auf der Insel Rügen Opfer eines Giftanschlages. Sie und ihre Freundin haben vergifteten Lebkuchen probiert, die in einem Paket von einem „Unbekannten Weihnachtsmann aus Jüterborg„ bei ihnen ankam. Die Frauen überlebten diesen Anschlag knapp. Anna glaubt zu wissen, wer für die Tat verantwortlich ist: Otto Bergmann. Der etwa 50 Jahre alte Mann war ihr Nachbar auf dem Gut Kaltenhausen. Vor dessen sexuellen Nachstellungen floh sie nach Saßnitz. Mehrmals hatte sie die Polizei darauf hingewiesen und schon 1953 ist ihr kleiner Bruder Ernst unter rätselhaften Umständen in Kaltenhausen an einer ähnlichen Vergiftung gestorben.

Da sich die Ermittlungen der Polizei jahrelang hinziehen, im Kompetenzwirrwarr zwischen Polizei und Stasi, zwischen Dienststellen in Saßnitz, Waren, Potsdam und Jüterbog gehen wichtige Indizien verloren. Als Anna sich 1958 beschwert, bekomt die Polizei Druck von der Staatsanwaltschaft und es überstürzen sich die Ereignisse. Bergmann wird festgesetzt und nach Tagen des intensiven Verhörs gibt der Landarbeiter die Tat zu und bezichtigt sich auch noch der Beteiligung an Massenerschiessungen von Juden und der Verbrechen an russischen Gefangenen während des Zweiten Weltkrieges. Aber er wird in der Folgezeit bei jeder Gelegenheit seine Geständnisse widerrufen.

Die Staatsanwaltschaft Potsdam und der Generalstaatsanwalt der DDR sind sich uneinig, ob die Todesstrafe oder lebenslänglich angemessen sind, aber solche Fälle entscheidet letztendlich das Politbüro der SED und die Mächtigen der DDR entscheiden Bergmann wird hingerichtet. Er wird am 15. Januar 1960 in Leipzig hingerichtet. Es bestehen heute noch Zweifel – war er es oder war er es nicht.

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